Eva Herman: Unfassbare Gewalt in Kitas

Unser heutiges politisch-familiäres System beruht auf Fremdbetreuung unserer Kleinsten. Derweil wird die Frau in die Erwerbstätigkeit gezwungen – die Steuer-und Sozialgesetze erfordern einen Zweitverdiener. In totalitären Systemen war dies eben schon immer so.

Doch was passiert eigentlich tagsüber mit den Kindern? Welchen Einflüssen sind sie ausgesetzt? Es ist ungeheuerlich, was kleine Kinder in Kitas heutzutage zu verarbeiten haben, denn es wird immer deutlicher: Das System hat kaum noch Zeit für liebevolle Fürsorge. Missbrauch, Gewalt, Demütigung scheinen in zahlreichen Einrichtungen inzwischen an der Tagesordnung zu sein. Eva Herman berichtet über eklatante Fälle und hält ein Plädoyer für die sofortige Beendigung dieses brutalen Systems.

1 KOMMENTAR

  1. Ach, Frau Hermann immer dieses schwarz-weiß-denken! In allen Kitas werden Kinder gequält und ihnen seelische Gewalt angetan, blablablub. Undifferenzierter geht es nicht!
    Bei ganz kleinen Kindern unter 3 Jahren denke ich auch, die gehören zur Mutter und nicht in eine Kita. Jedenfalls bei guten Elternhäusern, die die Erziehung im Griff haben und wissen wie sie ihre Kinder fördern können. Leider wird die Anzahl der Eltern bei denen es gut läuft immer geringer.
    Jeden Morgen und Nachmittag sehe ich sie, die ganzen Mütter auf dem Weg vom oder zum Kindergarten, den Kopf gesenkt, vertieft ins Handy. Sie sehen nicht auf und achten nicht auf ihre Kinder, diese laufen im besten Fall neben ihnen her und plappern fröhlich von ihrem Tag oder fragen Sachen und werden weitgehend von ihren liebenden Müttern ignoriert.
    Teilweise laufen die Kinder auch ca. 5-10 Meter vor oder hinter ihren Müttern her, Einfahrten, Straßen etc nicht im Blick, Handy ist wichtiger. Zuhause läuft das doch nicht anders. Glotze an, Kind davor und endlich Ruhe. Förderung- Fehlanzeige, viele wissen ja auch gar nicht wie sie das machen sollen. Ich denke, da sind Kindergärten doch für viele Kinder besser.
    Zudem hat dieser ab einem gewissen Alter, so ab 4, ja schon einen Sinn. Kinder müssen ja auch lernen mal eine gewisse Zeit ohne Mama sein zu können, sich in eine Gruppe einzufügen und nicht immer der Nabel der Welt zu sein. Wie sonst sollen Kinder den Schuleintritt schaffen, wenn sie all das niemals gelernt haben? Soll Mama da immer dabei sitzen, so 23 Mütter, wochenlang mit im Klassenraum?
    Zudem brauchen Kinder auch Zeit, um sich mal ohne Mama zu entwickeln. Viele Mütter erziehen ihre Kinder nämlich nicht gerade zu Selbstständigkeit, sondern genießen es ihr Kleines von vorne bis hinten zu bedienen und zu verhätscheln- sie verwechseln das mit Liebe. Oder machen alles selbst, aus Ungeduld und weil’s schneller und sauberer ist. Damit tut man Kindern aber keinen Gefallen.

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