KitaStreik: Erzieherinnen sollen wegen Flüchtlingen auf Forderungen verzichten

Gewerkschaften geben sich entsetzt

“Gewerkschaften sollen den Zusammenhang zwischen steigenden Flüchtlingszahlen und den unrealistischen Gehaltsforderungen der Kita-Beschäftigten erkennen und
einlenken“.

Diese Äußerungen des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) Gerd Landsberg und der Präsidentin des Städtetags Eva Lohse zur Tarifrunde der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst ärgern die Gewerkschaften.

Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz, äußert sich zum Beispiel in einer Erklärung an alle Gewerkschaftsmitglieder:

„Die GEW verurteilt die Aussagen aufs Schärfste und warnt die kommunalen Verbände davor, Geister zu beschwören, die sich nicht mehr einfangen lassen.

Es ist unredlich und absolut unangemessen, ja unmoralisch, berechtigte Forderungen nach einer gerechten Bezahlung einer Berufsgruppe, mit den Sorgen und Nöten von Flüchtlingen in Verbindung zu setzen.

Wer dies tut, braucht sich nicht zu wundern, dass die Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen noch weiter wachsen.“

Zu Beginn des Streiks wurde vollmundig auf vielen Versammlungen verkündet, wenn der Bund die Kommunen in der  Flüchtlingsfrage entlasten und die Kosten übernehmen würde, dann bliebe genug übrig, den Sozialarbeitern und Erzieherinnen ihre Forderungen zu erfüllen.

Mit dieser Hoffnung wurde breit für eine Beteiligung am Streik mobilisiert.

Nun sollen, diejenigen, die etwas leisten und neuen Herausforderungen entgegen sehen also den Ball schön flach halten.

Nicht nur die totalitäre 24 Stunden Kita, sondern auch die Betreuung von Flüchtlingskindern und deren Familien fällt aber rein zufällig auch in das Aufgabengebiet von Erziehern und Sozialarbeitern. Besonders in der Jugendhilfe wird man sich über diese Worte freuen.

Schon aufgefallen – der KitaStreik ist kaum noch eine Schlagzeile wert.

Dabei war doch von “Aufwertung” für soziale Berufe die Rede.

Alles vergessen, die Anti-Kita-Streik Kampagne läuft wie geplant.

Das Ende ist vorhersehbar.

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9 Kommentare

  1. Was zu erwarten war! Na denn Mainstream = 1-2-3 Feuer frei und Überzeugungsarbeit beim Schlafschaf leisten.Aber selbstverständlich stündlich in den Agitations + Propaganda Meldungen mit möglichst vielen A-Z Promistimmen

  2. Der Michel braucht das. Jetzt können die linksgestrickten Gewerkschaften doch mal so richtig in den Solidaritätsrausch kommen. Die Aufwertung sozialer Arbeit nimmt Schwung auf. Erst mal brauchen die Kommunen jetzt tausende neue Erzieher, Sozialarbeiter, Psychologen usw., schließlich müssen ja die Neubürger betreut werden, nicht zu vergessen, tausende neue Lehrer (hallo liebe Länder). Finanziert wird das dann z.B. bei den Erziehern bei gleich bleibenden Gehältern, aber mit mehr Abgaben.
    Aber wie schon gesagt. Der Michel braucht das. Wir sind ein reiches Land. Und nicht zu vergessen. Das bringt alles nur Vorteile Merkel und Gauck stehen dafür. Bei immer noch 85% Zustimmung für die Blockparteien, machen die doch alles richtig, oder?

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