#Flensburg: „Erlebnisorientierte Jugendliche verschiedener Nationalitäten“ marodieren in der Innenstadt

Flensburg, eine Stadt, in der wir gut und gerne leben: Die Polizei hat die Präsenz wegen marodierender „Jugendbanden“ erhöht.

Symbol-Foto: O24

Nach einem Einsatz am Montagnachmittag in der Innenstadt wird die Polizei Flensburg ihre Präsenz in den kommenden Tagen deutlich verstärken, teilt das Präsidium mit.
Im Kern ginge es darum, das „Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Straftaten zu verhindern.“ Ziel sei es, durch gezielte Kontrollen Rädelsführer zu identifizieren und Mitläufer aus der Anonymität zu holen.

Jugendliche „unterschiedlicher Nationalitäten“???

In den vergangenen Wochen häufen sich Vorkommnisse mit Jugendlichen rund um den ZOB in Flensburg. Beteiligt sind Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten. Die wesentlichen Rädelsführer sind der Polizei bekannt, heißt es weiter. Doch Fakten zu den Hintergründen werden nur vage umschrieben.

Einige Täter seien bereits mehrfach in Erscheinung getreten. In der Regel würden Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen gesucht.

Polizei spricht von „Erlebnisorientierten Mitläufern“

Der Originalwortlaut spottet jeder Beschreibung: „Nichtige Anlässe entwickeln sich, angereichert durch Provokationen, zu Körperverletzungsdelikten. Unbeteiligte kommen im Regelfall nicht zu schaden. Feste Strukturen innerhalb der Gruppen sind nicht erkennbar.

Die Rädelsführer scharen jedoch bewusst Mitläufer um sich, die erlebnisorientiert sind und nicht von vornherein auf strafbaren Handlungen aus sind. Sie könnten von den bekannten Straftätern allerdings beeinflusst werden.

Darüber hinaus sind bei dem Einsatz am Montag zahlreiche Schaulustige in Erscheinung getreten.

Die Polizei erhielt am Montagvormittag davon Kenntnis, dass sich Jugendliche für den Nachmittag zu einer Auseinandersetzung in einer Einkaufspassage in der Flensburger Innenstadt verabredet hätten. Ein konkreter Anlass oder Auslöser dafür wurden nicht bekannt. Gegen 16:40 Uhr wurden in der Galerie ca. 30 Jugendliche festgestellt. Es herrschte eine latent aggressive Stimmung, woraufhin den Anwesenden Platzverweise erteilt wurden. Im Laufe des Einsatzes wurden unterschiedliche Örtlichkeiten genannt, an denen sich Jugendliche aufhalten und eventuell prügeln würden. Den dort angetroffenen Jugendlichen wurden ebenfalls Platzverweise ausgesprochen.

Bei der Kontrolle einer Person, die eine Waffe mit sich führen sollte, wurde eine Spielzeugpistole gefunden. Da der 21-jähige Mann aggressiv war und einem Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Ein 14-jähriger Jugendlicher, der diese Amtshandlung störte, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Gegen 17:40 Uhr versammelten sich ca. 50 Personen im Bereich der Nikolaistraße. Die Stimmung war sehr aggressiv. Zwei Mädchen im Alter von 14 und 16 Jahren heizten die Stimmung an und forderten die Menge dazu auf, gegen die eingesetzten Polizeibeamten vorzugehen. Sie wurden in Gewahrsam genommen. Ein 17-jähiger wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen, da er dem zuvor erteilten Platzverweis nicht nachkam und äußerst aggressiv war. Bei allen in Gewahrsam genommenen Personen handelt es sich um deutsche Staatsangehörige.

Nach dem Einsatz wurde ein Körperverletzungsdelikt angezeigt, bei dem ein 14-jähriges Mädchen geschlagen wurde. Der Tatverdächtige soll bekannt sein. Während des Einsatzgeschehens wurden keine weiteren Anzeigen gefertigt, die angetroffenen und angesprochenen Jugendlichen haben sich nicht zu etwaigen Vorfällen geäußert. Verletzte Personen wurden nicht angetroffen.“

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7 Kommentare

  1. Die wollten doch nur spielen. Kann die Polizei denn garkeinen Spaß mehr verstehen? Bei so umtriebigen Jugendlichen bleibt sicher kein Auge trocken. Im ÖR Fernsehen kommt sowieso nichts gescheites, da ist Abwechslung angesagt.

  2. Wow, alles Deutsche, das geht gar nicht, wahrscheinlich sind es alle mit Migrationshintergrund. Deutscher ist man wenn man seine deutschen Vorfahren bis 1913 nachweisen kann. Das können diese Kids sicher nicht, denn sie sind so wenig deutsch wie ich türkisch bin.

  3. Zwei Lügen in der Täterbeschreibung: „Deutsche“ und Staatsangehörige“. Suggestion von „Rechten“ und „Nazis“. Aussage des Artikels gering. Früher gab es Rockergruppen, die sich ebenfalls zu Keilereien verabredeten. In so fern, auch nichts außergewöhnliches.Nur die Intension kann eine andere sein, wenn es BRD einge-deutsch-te sind, nämlich das Gewaltpotentential der gesamten Facharbeitergruppe zu testen, um es hinterher mal richtig krachen lassen zu können. Schau ma a´mal.

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