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Es gibt eine neue Smoking Gun in Washington. Naja, wirklich neu ist sie nicht, es ist vielmehr ein Aufwärmen eines Schauplatzes, der in den vergangenen Jahren viel verbrannte Erde hinterlassen hat. Die Rede ist von der Ukraine.

Nächstes Jahr wird ein wegweisendes Jahr. Nicht nur für die USA, sondern für die gesamte Welt. Es wird sich entscheiden, ob der amtierende US-Präsident seine erfolgreiche Arbeit wird fortsetzen können, was der Tiefe Staat und seine Medien mit allen Mitteln zu verhindern versucht.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, einst Vizepräsident unter Barak Obama, gilt als aussichtsreicher Kandidat unter den Demokraten, auch in unseren westlichen Hochleistungsmedien. So verwundert es kaum, dass alles versucht wird, den Heilsbringer aus allen erdenklichen Schusslinien zu holen. Neben der immer wiederkehrenden Aufforderung, Trumps Steuererklärungen offenzulegen, ist das Thema Ukraine wohl der letzte große Verzweiflungsakt des Tiefen Staates, um eine erneute Legislatur von Trump zu verhindern.

Was ist dran an den neuen Vorwürfen? Worum geht es?

Trump und ein Telefonat

Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat am 25. Juli mehrfach aufgefordert haben soll, mit seinem Anwalt Rudy Giuliani an Nachforschungen zu arbeiten. Dabei geht es um Vorwürfe, die Joe Biden und insbesondere dessen Sohn Hunter berühren.

Postwendend springen die westlichen Medien, allen voran der Spiegel, auf das Pferd auf.

Der aufgeweckte Leser weiß, sobald es in den Medien heißt: „Laut Geheimdienstquellen…“ ist Vorsicht und Skepsis geboten.

So schreibt der Spiegel:

Ein US-Geheimdienstmitarbeiter soll brisante Informationen über Donald Trump und die Ukraine an die interne Aufsicht gemeldet haben. Die Regierung verweigert aber nun deren Herausgabe. Es steht die Frage im Raum, ob Präsident Trump in seiner Kommunikation mit einem bislang unbekannten ausländischen Politiker Staatsgeheimnisse preisgegeben haben könnte.“

Entschuldigung, ich hätte sagen sollen – so spekuliert der Spiegel. Ist das Leitbild des Spiegels nicht – Sagen was ist? Weiter schreibt der Spiegel:

Fest steht, dass ein Informant (“Whistleblower”), offenbar ein Mitglied der US-Geheimdienstes, bei seiner Arbeit in der Trump-Regierung vor einigen Wochen Dinge gehört, gesehen oder erlebt hat, die er oder sie als sehr alarmierend empfand… Sowohl die “New York Times” als auch die “Washington Post” berichten, dass US-Präsident Trump in die ganze Sache verwickelt sein soll. Es gehe um die Ukraine, schreibt die “Post” unter Berufung auf Geheimdienstkreise.“

Indes gibt sich Joe Biden empört und fordert die Herausgabe des Transkript des aus Sicht der Demokraten umstrittenen Telefonats.

Wenn diese Anschuldigungen wahr sind, dann kennt die Bereitschaft von Präsident Trump, seine Macht zu missbrauchen und unser Land zu demütigen, keine Grenzen. Dieses Verhalten ist besonders abscheulich, weil es die Außenpolitik unseres Landes ausnutzt und unsere nationale Sicherheit für politische Zwecke untergräbt.”

Es stellt sich sofort die Frage: Wo genau ist hier der Skandal? Gibt es Anhaltspunkte, die diesen Verdacht gegen Joe Biden und dessen Sohn bestätigen?

Was die Medien verschweigen

Den Ukraine-Konflikt in seiner Gesamtheit hier aufzudröseln würde den Rahmen sprengen. Es gibt viel Literatur, lesenswerte Artikel in den alternativen Medien zu dieser Thematik – allen voran die Vorträge vom Historiker Dr. Daniele Ganser.

Schlüssel ist der ukrainische Erdgaskonzern Burisma Holdings. Nach den Vorfällen auf dem Maidan hat der damalige Vizepräsident Joe Biden seinen Sohn Hunter Biden in den Aufsichtsrat des besagten Konzerns verholfen. Obwohl sein Sohn keinerlei Fachkompetenz in dieser Branche mitbrachte, wurde er mit einem Monatsgehalt von 50.000 Dollar für seine nicht vorhandene Expertise entlohnt.

Dieses Postengeschacher blieb zu jener Zeit nicht unbemerkt. So wollte der ukrainische Staatsanwaltschaft Wiktor Schokin wegen Korruption gegen Joe Biden ermitteln, doch wie von Geisterhand wurden diese Ermittlungen eingestellt, auf Geheiß von Biden selbst. Das ist keine Theorie, sondern dies hat Biden in einer Podiumsdiskussion des Council on Foreign Relations stolz bestätigt (siehe Video oberhalb des Textes).

Ich sollte in Kiew eine weitere Kreditgarantie verkünden. Und ich hatte die Zusagen von Poroschenko und Jazenjuk, dass sie Maßnahmen gegen den Generalstaatsanwalt ergreifen würden und sie taten es nicht. Und als wir zur Pressekonferenz gingen, sagte ich ihnen: Ich kann Euch die Milliarde Dollar nicht geben. Sie sagten „Sie haben die Autorität nicht, Sie sind nicht der Präsident. Der Präsident hat es zugesagt.“ Ich sagte: „Ruft ihn an.“ Ich sagte: „Ich sage Euch, Ihr bekommt die Milliarde Dollar nicht.“ Ich sagte: „Ihr bekommt die Milliarde nicht, ich werde in etwa sechs Stunden abreisen.“ Ich sah sie an und sagte: „Ich reise in sechs Stunden ab, wenn der Generalstaatsanwalt bis dahin nicht gefeuert ist, bekommt Ihr das Geld nicht.“ Hurensohn, er wurde gefeuert. Und sie setzten jemanden ein, der zu der Zeit zuverlässig war.“

Haben Sie davon etwas in den deutschen Medien gelesen?

Mehr noch; wie der Zufall es so will, hat Hunter Biden sein Amt im Aufsichtsrat bei Burisma Holdings einen Monat vor der Verkündung der Kandidatur seines Vaters niedergelegt.

Burisma Holdings

Das Unternehmen war 2002 von Mykola Slotschewski gegründet worden, der zeitweise unter dem 2014 gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch als Umweltminister tätig gewesen war und bis zuletzt zu dessen engerem Umfeld gehört hatte. Die Ermittler verdächtigten Slotschewski und Burisma, die Verbindungen zum Staat unrechtmäßig ausgenutzt zu haben. Die Verfahren schliefen aber noch vor Schokins Amtsantritt ein – dieser soll kein Interesse an dem Fall gezeigt haben.

Neben Hunter Biden wurde im Februar 2016 der ehemalige Direktor des CIA Counterterrorist Center (CTC) – Joseph Cofer Black in den Vorstand von Burisma berufen.


Quelle: Indoamedia.com