ERLÖSUNG DEM ERLÖSER: MIT DER FLASCHE DURCHS NADELÖHR – Ein Dreigroschengleichnis

Und es begab sich, dass, bevor das reichste Kamel durch das Nadelöhr passieren durfte, besagter Plutokratenbalg seine flüssigen Habseligkeiten auf der Habenseite der hohen Kante zu zählen hatte.

Also machte sich auch Wilhelm Heinrich von Gattern an die mühselige Herkulesaufgabe, zwecks Tabula rasa der Mühen der Ebene seine gesammelten Werke der angesammelten Taler zu addieren, welche sage und schreibe 125.600.000.000,00 – in Worten hochheilig buchstabiert: Einhundertfünfundzwanzig Milliarden Sechshundert Millionen Komma Null – an maximalem Betrug, äh: Betrag, betrugen. 

Daraus sei abzuleiten die erste Rechenaufgabe für den Mathematik-Unterricht der Mondays, Tuesdays, Wednesdays, Thursdays, Fridays For Future notorisch lockdownten Knockdown-Pisaschule: Wie lange braucht unser hochambitionierter Wilhelm Heinrich von Gattern, um dieses sein Vermögen vollständig zu zählen, wenn er groschenweise vorgeht? Wieviele Jahre benötigt er bei einem Achtstunden-“Arbeitstag“, wenn er von seinen 125.600.000.000,00 Talern pro Minute einen Groschen auf den nächsten legt? Und … wie hoch wird dieser peu à peu so entstehende Turm der hohen Kante dann wohl werden? 

 

Und es begab sich außerdem, dass unser putziger Wilhelm Heinrich mit einer ebenfalls putzigen Gattin von Gattern gesegnet war: der gleichermaßen putzig-pummeligen Schokolinde von Lindenbaum. Mit dieser war er schon in früher Vorzeit vorzeitig stiften gegangen und hatte mit besagter eine Stiftung gegründet: die “Wilhelm Heinrich und Schokolinde von Lindenbaum vergatterte von Gattern Vergatterung“. Für diese und für menschheitsbeglückende bessere als gute Zwecke hatten folglich diese beiden Herz-Jesu-Menschheitsliebhaber anthropozoologisch fundiert eine ebenso astronomisch fundierte Summe von 52.000.000.000,00 Talern treuhenkerisch angelegt; nochmals für unsere Klimasteinzeit-Neandertaler zum Mitmeißeln: Zweiundfünfzig Milliarden Komma Null. 

Daraus sei wiederum abzuleiten die zweite Rechenaufgabe für den Analphabetenunterricht No Future: Wie lange brauchen nun unsere beiden Turteltauben, bevor ihnen diese bescheidene Summe gänzlich stiften geht, wenn sie auch hier groschenweise vorgehen? Wieviele Jahre benötigen beide in Arbeitsteilung bei einem anstrengenden Achtstundentag, wenn sie von ihren 52.000.000.000,00 Talern pro Minute einen Groschen auf den nächsten legen? Und … welche Wolkenkratzerhöhe wird der dieses Mal peu à peu entstehende Turm der hohen Stiftungskante betrügen, äh: betragen? 

 

Aber es begab sich, dass unsere beiden Turteltauben nun nicht mehr turteln sollten: oh Schreck, oh Scheck! Also begab es sich, dass Schokolinde von Lindenbaum von Wilhelm Heinrich sich ausscheiden, äh: scheiden ließ; also begab es sich ferner, dass der Herr von Gattern nicht mehr begattet, sondern ab sofort vergattert wurde und der Herz-Jesu-Gral jener hochheilig menschelnden Stiftungssumme dem Ewig Weiblichen zufiel. Der jetzt alles andere als “besseren Hälfte“ des Wilhelm Heinrich blieben da jedoch immerhin noch die eigenen 125.600.000.000,00 Taler: Wir erinnern uns! 

Abschließend sei hieraus die dritte und ultimative Rechenaufgabe für alle Schnapsdrosseln und verbeamteten Leerer der Höheren Lehranstalten im freien Fall abgeleitet: Wie lange braucht nun unser heuer manisch depressiv gewordener Wilhelm Heinrich, um dieses sein Vermögen vollständig zu versaufen? Wieviele Jahre benötigt er, wenn er bei einem Achtstundentag-“Arbeitspensum“ innerhalb einer Stunde jeweils eine edle Literflasche Whisky zum Kampftrinker-Vorzugspreis von 50,00 Talern peu à peu und putzig wegputzt? Und … wieviele Kilometer wird dann diese Straße der Promille-Ölsardinen voller leerer 2.512.000.000 Flachsen Bölkstoff – sagenhaftes Schnapsdrosselergebnis im pathetischen Kampftrinker-Tremolo ultimativen Delirium tremens verflüssigter Superhirnhälften: Zwei Milliarden Fünfhundertzwölf Millionen Klammer auf Komma Jahrtausendsäufer Klammer zu – mit Betragen ungenügend betragen?

Und … wenn er nicht aufgedunsen gestorben ist, dann trinkt er – sternhagelvoll mit Sternenstaub zu Sternenstaub, Marserde zu Marserde, Flasche zu Flasche – heute noch auf ex!