Essen: 24-Jähriger wird niedergestochen, als er Frau vor Handtaschenräubern retten will

Essen: Als er einer Frau zu Hilfe kam, wurde ein 24 Jahre junger Mann gestern Abend (13. März) niedergestochen.

Um 19 Uhr war der Essener im Lührmannwald (Grünanlage zwischen Lührmannstraße und Hohlweg) joggen. Ein Stück voraus konnte er beobachten, wie zwei Männer eine Frau auf dem Waldweg bedrängten. Offensichtlich hatten sie es auf die Handtasche der Dame abgesehen. Sofort schritt der Jogger zur Tat und forderte das Duo auf, von der Frau abzulassen. Die mutmaßlichen Räuber wandten sich nun ihm zu, drohten Schläge an und verlangten die Herausgabe von Handy und Kopfhörern. Der Bedrohte weigerte sich. Den folgenden Hieben nach ihm konnte der junge Mann noch ausweichen. Als er sich jedoch insbesondere gegen einen der Angreifer zur Wehr setzte, stach ihm der andere ein Messer in den Bauch.

Anschließend flohen die Unbekannten. Auch die zunächst angegriffene Frau hatte bei Eintreffen der Polizei wenig später bereits das Weite gesucht.

Der Niedergestochene hatte Glück im Unglück. Eventuell ist es nur seinem guten Trainingszustand zu verdanken, dass die Bauchverletzung nicht lebensbedrohlich war. Er muss nach seiner notärztlichen Versorgung am Tatort in einer Klinik weiterbehandelt werden.

Die flüchtigen Täter sollen zwischen 23 und 28 Jahren alt sein und ein südländisches Erscheinungsbild haben. Untereinander redeten die zwei in einer unbekannten Sprache, ihre Anweisungen formulierten sie in gutem Deutsch. Während beide mit dunklen Trainingsjacken und Base-Caps bekleidet waren, war einer auffallend groß (1,9 Meter) sein Komplize etwas kleiner (über 1,8 Meter). Beide Männer hatten einen Vollbart.

Der zuständige Ermittler vom Raubkommissariat bittet etwaige Zeugen und insbesondere die zunächst angegriffene Frau (etwa Mitte 40, blonde schulterlange Haare) dringend, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 zu melden.

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3 Kommentare

  1. Die Frau hat also das Weite gesucht. Was schliessen wir draus.
    Nur denen helfen die wir kennen, und wo wir auch bereit dazu sind.
    Leider kann man sich den Luxus eines hilfsbereiten Menschseins nicht mehr leisten.

    • Zu dieser Frau fällt mir auch überhaupt nichts mehr ein. Da hat sie schon das Glück, dass ihr einer der ganz wenigen Männer hierzulande, die noch Cochones in der Hose haben, zur Hilfe kommt, und dann lässt sie ihn einfach im Stich und macht die Biege. Aber wirklich ein toller Kerl. Die Frau müsste wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden, wenn sie gefasst wird.

  2. Lasst die Hühner dann einfach ihren Kram selber regeln.
    Die meisten sind so strohdoof und denen ist sowieso nicht zu helfen.
    Hätte sie ein Interesse daran gehabt, wäre sie nicht flitzen gegangen sondern hätte erstmal 1, Hilfe geleistet und 2. mit ihrer Aussage dafür gesorgt, dass dieses Dreckszeug erwischt wird.

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