Anscheinwaffen sind anscheinend gefährlicher als echte Waffen

Immer wieder, insbesondere nach Terroranschlägen, häufen sich die Meldungen von spielenden Kindern und Jugendlichen mit sogenannten „Anscheinwaffen“, die Passanten verunsichern.

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Photo by Skley

So auch gestern Abend in Laboe – ein Urlauber meldete, dass vier Jugendliche mit – vermutlich – Softairwaffen auf Passanten zielen würden. Die Polizei konnte am „Tatort“  keine Personen mehr feststellen.

Die Beamten warnen nun vor der Gefahr, die vom Gebrauch solcher täuschend echt aussehenden Waffen besonders für die „Benutzer“ ausgehen kann:

Wir möchten dieses Ereignis zum Anlass nehmen, auf die große Selbstgefährdung hinzuweisen, wenn so genannten Anscheinwaffen in der Öffentlichkeit geführt werden.

Die eingesetzten Beamten gehen in solchen Situationen davon aus, dass die Menschen vor ihnen Echtwaffen führen und handeln entsprechend. Der Einsatz mit eigenen Schusswaffen durch die Polizei könnte die Folge sein. Aus diesem Grund wird dringend davon abgeraten, mit „Spielzeugwaffen“ im öffentlichen oder einsehbaren privaten Raum zu hantieren.

Vielleicht sollten sich einmal die Grünen der Sache annehmen und ein Gesetz ausarbeiten, das allen Herstellern vorschreibt, solchartiges Spielgerät ausschließlich in rosa, lila und grüngrellen Farbtönen auszuliefern.

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