Rheinland-Pfalz: Landesregierung novelliert Gesetz zur Organtransplantation

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat heute den Entwurf eines neuen Landesausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz verabschiedet. „Wir wollen damit die Position der in Rheinland-Pfalz schon seit 1999 in allen Krankenhäusern mit Intensivstation gesetzlich vorgesehenen Transplantationsbeauftragten stärken und die Anzahl der Organspenden erhöhen“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Auf Grundlage der bundesgesetzlichen Vorgaben und der Erfahrungen aus der seit 2006 bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen allen am Organspendeprozess Beteiligten hat die Landesregierung nun die Regelungen im Landesausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz neu gefasst.

„Es ist wichtig, die Menschen für das Thema Organspende zu sensibilisieren und sie umfassend aufzuklären, sodass sie bereit sind, ihre Entscheidung zu Lebzeiten in einem Organspendeausweis festzulegen. Gleichzeitig wollen wir die Abläufe des Organspendeprozesses in den Krankenhäusern weiter verbessern. Das gelingt nur, indem wir die Stellung, Qualifikation und Wertschätzung der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern durch unser neues Ausführungsgesetz erhöhen“, machte Bätzing-Lichtenthäler deutlich.

Aufgrund der Änderungen des Bundestransplantationsgesetzes erhalten die Krankenhäuser seit 2014 einen Zuschuss von den Krankenkassen, um die Transplantationsbeauftragen zu finanzieren. „Wir wollen mit unserem neuen Landesgesetz Krankenhäuser, die sich bereits aktiv am Organspendeprozess beteiligen, unterstützen und die Krankenhäuser mit Intensivstation, die sich bisher nicht beteiligen, daran erinnern, dass Organspende zu ihrem Versorgungsauftrag gehört“, so die Ministerin.

Wer in Deutschland auf ein Spenderorgan angewiesen ist, muss unter Umständen mehrere Jahre darauf warten. Mehr als 11.000 Patientinnen und Patienten stehen derzeit bundesweit auf der Warteliste. „Patientinnen und Patienten haben nur dann eine Chance weiterzuleben, wenn andere Menschen bereit sind, ihre Organe zu spenden“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Anzahl der Organspender ging 2017 bundesweit im Vergleich zum Vorjahr weiter zurück. „In Rheinland-Pfalz ist es den zahlreichen Aktivitäten der Landesregierung und ihrer Partner zu verdanken, dass es entgegen des besorgniserregenden Bundestrends, im vergangenen Jahr 2017 gelungen ist, den Negativtrend seit 2012 erstmals zu stoppen. Mein Dank gilt dabei der auch der unermüdlichen Aufklärungsarbeit der Initiative Organspende Rheinland-Pfalz mit den dort vertretenen Selbsthilfegruppen, Initiativen und Verbänden“, hob die Ministerin hervor. Bei gleichbleibender Anzahl der Organspender stieg die Anzahl der gespendeten Organe um 11 Prozent an. „Dennoch: Diese Zahlen sind nicht zufriedenstellend. Wir dürfen mit unseren Bemühungen, die Bereitschaft zur Organspende zu steigern, bundesweit und in Rheinland-Pfalz nicht nachlassen!“

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9 Kommentare

  1. dann kann sich doch „frau doppel-name“ an den „goldstuecken“ mal „rumwerkeln“, oder?
    ach ja, DAS geht widerum nicht…. ALLAH mag das nicht….

    obwohl, wenn jenen dann die hoden entfernt werden, …. hm…
    weniger vergewaltigungen….

    wenn denen die zunge entfernt wird….hm…weniger geschrei….

    wenn denen… nee, DAS sage ich hier nicht…. :-D

    sonst bekomme ich „aua g’macht“ von irgendwelchen „info“rmanten oder kleinen „robotern“…
    die sind dann immer „poeoeoehse“ und schreiben aus ihrer vergangenheit….
    wen sie kannten, was sie getan haben (oder auch NICHT) und gaaaaanz viel zeugs, dass niemanden in
    dem jahr 2018 interessiert….

    nee, lieber nicht….

    nee, das traue ich mich nicht…. :-D

  2. Nur Lebende können gewinnbringend ausgewaidet werden. Tote sind nicht zu gebrauchen. Das eröffnet so manchem Geschäftsmodell neue Tricksereien. Die Organhandelmafia hat da wohl viel schmieren müssen, damit die Polithure das so vehement unterstützt. Man sollte die Doppelnamen-Marionette mal fragen, was ihr so bezahlt wurde und ob sie selbst eine Auswaidungsgenehmigung (genannt Organspendeausweis) bei sich trägt.

  3. Ich habe einen Spenderausweis, aber mit 81 ist da nicht mehr so viel brauchbar. Das Herz ist allerdings mit seinen vier Stents vielleicht doch das wertvollste Stück. Aber ohne Jux: Es würde mich unendlich glücklich machen, wenn nach meinem Tode noch ,,Ersatzteile“ von mir ,,leben“ würden. Gut, Glücksgefühle kann ich danach eigentlich nicht mehr entwickeln, aber der Gedanke ist an sich schon gut.

  4. Vae victis! Wehe dem der ins Krankenhaus muß, in die profitmaximierenden Leibschneiderhöllen. Gerade bezüglich der Gesundheit ist ja die Vertrauensbasis zwischen Patient und Arzt eigentlich unabdingnbare Grundvoraussetzung für eine Behandlung. Doch muß man sich fragen, ob Vertrauen in die Medizin und die Ärzte und ihre Selbstverwaltungen Ärztekammern und kassenärztliche Vereinigungen, die ja für Maßnahmen der Vertrauensbildung und deren Überwachung stehen, überhaupt noch zeitgemäß und gerchtfertigt siind?
    Nehmen wir mal beispielhaft die Labor-Diagnostik, die jetzt erneut seit 1.April 2018 weiter regulatorisich zur Profitmaximierung eingeschränkt wird durch weitere bürokratische Kniffe, verwalterischen Mehraufwand und der vielen bis zur Unübersichtlichkeit eingefühten Vorschriften und Verwaltungsproportz. was durch die dadurch erzeugte Unsicherheit zu Ängsten vor Einkommensverlusten und Regeressen führt, die dann in eine Verhalten einmünden, das nur aus vermeidung der Selbstbeschädigung , gegen Null tendieren. Insbesonderfe deshalb, da den Ärzten als Ausweg von Regressen und Einkommensverlusten ein bequemer Ausweg zu Lasten der Patienten/Versicherten in Übereinstimmung mit den Krankenkassen gewährt wird, der sich Wirtschaftlichkeitsbonus nennt (auch unter vorsätzlicher Täuschung „Budget“ genannt). Dieser wurde 1999 eingeführt und hat sich zu einer tragenden Säule von leistungslosem Einkommen der Ärzte entwickelt, das auf einer vorgegebenen Menge von Laborleistungen beruht. Wer innerhalb des Korsetts bleibt wird belohnt aber die Diagnostik bleibt auf der Strecke! Fazit: Versichertenbetrug von hoher Warte gesteuert und gebilligt!

  5. Jedem Herztransplantierten muß ein Mord gegenüber gestellt werden. In Japan gabs für Herztransplantation eine Anklage und Verurteilung wegen Mord.
    Der Name der Dame: Nomen ist Omen!

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