Mordfall Peggy: Exklusiv! Neue brisante Zeugenhinweise eingegangen

von Dirk Lauer und Wolfgang van de Rydt

Eigentlich war der Fall als „Cold Case“ zu den Akten gelegt worden. Doch dann die erste spektakuläre Wende. 23 Jahre nach dem Mord an Peggy Knobloch (†9) verklagt ihre Mutter (51) Bestatter Manuel S. (46) vor dem Landgericht Hof auf 75 000 Euro Trauer-Schmer­zensgeld. Wie gewohnt, hat Jörg Völkerling von der BILD die Berichterstattung aufgenommen. Am 22. Mai soll das Urteil gesprochen werden. Manuel S. hatte 2018 ein Geständnis abgelegt und dann widerrufen, dass er die tote Peggy in Empfang genommen habe und die Leiche abtransportiert hätte. Weder eine Beteiligung am Mord, noch am Verschwinden von Peggy konnte ihm nachgewiesen werden, deshalb nun der Zivilprozess, von dem man sich wohl auch noch weitere „Aufklärung“ erhofft.

Manuel S. bleibt dabei, dass er nichts mit der Sache zu tun habe und sein „Geständnis“ lediglich unter Druck entstanden sei. Wenn man den ganzen Fall kennt, erscheint diese Aussage nicht so unglaubwürdig, wie einige Medien es darstellen.

Schon der geistig behinderte Ulvi K. war mit unfassbaren Methoden zu einem falschen Geständnis gebracht und verurteilt worden, die eines Rechtsstaates unwürdig sind. Wir kennen die umfangreichen Akten und auch das Videomaterial dazu. Die Ermittler um den damaligen Leiter der SOKO Peggy, Wolfgang Geier, der ebenfalls die NSU-Morde „aufklärte“, wurden nie zur Verantwortung gezogen. Der Justizskandal nahm auch nach dem Freispruch von Ulvi K. kein Ende. Offenbar verdächtigte man ihn weiter und hörte seine Telefongespräche ab, ebenso wurde Dirk Lauer (Pressecop24) abgehört. Doch es konnten keine neuen Vorwürfe konstruiert werden, um den Mord erneut Ulvi K. anzuhängen. Bis eben die Geschichte, Manuel S. habe Ulvi K. bei der Beseitigung von Peggys Leiche geholfen, mit einem abgepressten Geständnis den Fall zum Abschluss bringen sollte. Wieder scheiterte das Manöver. Nun probiert man es auf zivilrechtlichem Wege, wie man es aus den USA kennt, wenn die Beweise gegen einen Angeklagten nicht ausreichen, wie im Fall des kürzlich verstorbenen O.J. Simpson.

Neue Hinweise deuten in eine andere Richtung

Bei Dirk Lauer u.a. haben sich mehrere Zeugen gemeldet, die einen ganz anderen Verdacht haben. Die Aussagen ziehen das tatsächliche Auffinden von Peggys Leiche in Zweifel. Ihre wahren Gebeine würden woanders liegen, dort wo man sie möglicherweise auch ermordet hätte.

Auch hier sei bemerkt, unter welch spektakulären Umständen Peggys Leiche plötzlich und unerwartet von Pilzsammlern aufgefunden wurde, wie ein Reporter offenbar von den ersten Polizeifahrzeugen zur Fundstelle mitgenommen wurde und exklusive Fotos schießen konnte. Später sorgten angebliche DNA-Spuren an mutmaßlichen Kleidungsstücken von Peggy zu Spekulationen über eine Verbindung zum NSU-Komplex. Dann wurde behauptet, nicht zum ersten Mal, die Untersuchungsinstrumente seien verunreinigt gewesen, da die Tatortermittler an beiden Fällen arbeiteten. Haben diese Pannen Methode?

Die offiziellen Ermittlungen haben allerdings ergeben, dass es sich „höchstwahrscheinlich“ um Peggys Leiche handelte, die am 2. Juli 2016 in besagtem Waldstück aufgefunden worden ist. Das Skelett sei aber nicht vollständig. Kann man den Behörden in diesem Fall überhaupt noch irgendetwas glauben?

Wer ist nun der Mörder? Wer hat Peggy beseitigt und wo liegt sie tatsächlich begraben, wenn die neuen Hinweise tatsächlich in die richtige Richtung führen? Es wurden einige Beobachtungen gemacht, auch neueren Datums, die Aufschluss darüber geben könnten, es müsste aber untersucht werden, an einer Stelle, an der unseres Wissen bisher noch nicht gegraben worden ist. Und diese Stelle liegt näher an Lichtenberg, als das Waldstück in Thüringen. Einer weiß es mit Sicherheit und das ist Peggys Mörder. Wir gehen der Sache nach und sammeln weitere Hinweise.


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Kommentare

2 Antworten zu „Mordfall Peggy: Exklusiv! Neue brisante Zeugenhinweise eingegangen“

  1. Bitte um Aufklärung:
    Von welchem Rechtsstaat ist denn im Beitrag hier die Rede ? Mir ist in meinen fast 80 Lebensjahren im Besatzungsgebiert ncoh keiner begegnet.

  2. Behörden in diesem Shithole sollte man generell nichts glauben. Immer das genaue Gegenteil von dem was die behaupten. Dann kann Mann nicht falsch liegen.

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