Peru: Deutschstämmiger Banker Pedro Pablo Kuczynski mit us-amerikanischer Staatsbürgerschaft wird Präsident

Nur knapp hat der neue Präsident seine Wahl gewonnen. Anders als seine Amtskollegen in den meisten südamerikanischen Ländern setzt er nicht auf Sozialismus, sondern auf Investitionen. Seine Personalie dürfte vor allem Verschwörungstheoretiker beflügeln.

By Freedomboy18 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
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Kuczynski ist der Sohn eines Berliner Arztes, der 1933 vor dem Naziregime nach Peru flüchtete. Er stammte aus einer polnisch-jüdischen Familie.

Neben diesen jüdischen Wurzeln besitzt der neue Präsident auch die us-amerikanische Staatsbürgerschaft, die er erhielt, als er 1968 nach dem Militärputsch dorthin ins Exil ging. Er bekleidete mehrere hochdotierte Posten bei der Weltbank und gründete den Latin American Enterprise Fund (LAEF).

Kuczynski vereint in seiner Person sämtliche Zutaten, die es für eine Verschwörungstheorie um die jüdische nach der Weltherrschaft strebende Finanzelite benötigt.

Die Fragen in der Realität lauten aber: Kann er sich in Peru durchsetzen und wird er mit seinem Programm erfolgreich sein? Bringt er der Bevölkerung mehr oder weniger Wohlstand?

Was der Sozialismus in Venezuela angerichtet hat, muss sich in Peru nicht wiederholen.

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2 Kommentare

  1. Das Spiel mit den Investitionen läuft so:

    Die FED senkt die Zinsen, Unternehmen investieren in dem Land – die Öffentlichkeit erfährt nicht, dass diese Unternehmen über tausende kleiner Fonds mehrheitlich von der US-Regierung kontrolliert werden.

    Die Regierung des Landes glaubt an Wirtschaftsaufschwung die Bevölkerung wird durch Werbung von den aus dem In-und Ausland finanzierten Wirtschaftsverbänden dazu gebracht, Schulden für Investitionen in Infrastruktur aufzunehmen.

    Die Staatseinnahmen steigen, der Staat investiert über Schulden noch mehr. Der Schuldendienst ist ja preiswert.

    Nach ca. 20-30 Jahren ändert die FED die Zinspolitik, die Zinsen steigen. Der Schuldendienst wird schwierig. Die US-kontrollierten Unternehmen ziehen ihr Kapital aus dem Land ab, es kommt zur Inflation und hoher Arbeitslosigkeit. Die Einnahmen des Staates brechen weg, die Schulden können kaum noch bezahlt werden.

    Hier kommt der IWF – der International Monetary Fund – und bietet dem Staat die Rettung durch Umschuldung auf Kredite mit niedrigeren Zinsen an.

    Allerdings mit der Bedingung, dass Sozialausgaben gekappt werden und alles, was irgendwie für interessant ist, privatisiert werden muss.

    Privatisierung heisst nichts anderes, dass Investoren (tausende kleiner Fonds) unter Kontrolle der US-Regierung alle wichtigen Wichtigen Wirtschaftssektoren des Landes übernehmen. Wasserversorgung, Telekom, Medien, Häfen, Flughäfen, Eisenbahn, Autobahnen, usw…

    Danach gehört alles wichtige dem anglozionistischen Bankenkomplex und der läßt dann wie schon tausende Male zuvor die Bevölkerung ausbluten.

    Und natürlich ist es reiner Zufall, wenn das Prinzip des Ausplünders von Völkern über erzeugte Verschuldung und vermeindliche Rettung schon schon im Mittelalter beschrieben wird und damals wie heute diese Institutionen von jüdischen Organisation kontrolliert werden.

    Übrigens steht uns das gleiche kurz bevor. Wenn die Haftung für die Euro-und Bankenrettung durchschlägt, wird die Verschuldung der BRD ins endlose steigen und dafür der Bürger mit seinem Vermögen rangenommen werden. Noch sind in Deutschland Schätze zu heben. Auch die meisten Sektoren in Deutschland schon „privatisiert“ wurden und viele viele tausend kleiner Fonds die Mehrheiten an vielen vielen angeblich deutschen Unternehmen kontrollieren.

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