Oberhausen: 14-Jährige wurde nicht vergewaltigt – Polizei beklagt #FakeNews in Sozialen Netzwerken

Gleich zwei Fälle von Gerüchten in sozialen Netzwerken beklagt die Polizei:

Ein 14-jähriges Mädchen, das am letzten Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Antoniepark vergewaltigt worden sein soll, wurde laut Ermittlern und untersuchenden Ärzten nicht Opfer der zuvor geschilderten „überfallartigen Vergewaltigung.“  Das Mädchen hatte in dem Parkt um Hilfe geschrien  und Polieikräfte nahmen wenig später einen 17jährigen Oberhausener nach kurzer Verfolgung fest.

Die zuständige Ermittlerin für Sexualstraftaten beim KK 11kommt jetzt, nach Auswertung sämtlicher Zeugenaussagen und Spuren, zu der auch die ärztlicher Untersuchung des Mädchens zählen, zu dem Schluss , dass es zu KEINER überfallartigen Vergewaltigung gekommen ist. Diese Klarstellung ist uns, der Polizei, wichtig, weil in den sozialen Medien bereits wieder zahlreiche Spekulationen, Gerüchte, Hetz- und Hasstiraden im Zusammenhang mit diesem Vorfall kursieren.

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Es läuft derzeit also keine Person in Oberhausen herum, die Frauen überfällt und vergewaltigt!

In einem weiteren Fall geht es um einen Obdachlosen, der angeblich mit einem sedierten Hund um Spenden gebettelt haben soll.

Auf der Facebook-Seite eines „Nique Black“ wird behauptet, dass in Oberhausen ein Obdachloser angeblich mit einem sedierten Hundewelpen bettelt. Dazu hat er ein Bild des Mannes eingestellt. Im Text äußert er sich in beleidigender Weise, in den Kommentaren wird mittlerweile zur Begehung von Straftaten gegen den Obdachlosen aufgerufen.

Fakt ist, dass Ordnungsdienst, Veterinäramt und Polizei die Anschuldigungen mittlerweile eingehend geprüft haben.

Das Ergebnis:

Die Anschuldigungen sind FALSCH, völlig aus der Luft gegriffen.

Die Ermittler vom KK11 prüfen jetzt die strafrechtliche Relevanz der Kommentare im Netz. Übrigens ist bereits das Veröffentlichen und Teilen eines Fotos ohne die Einwilligung des Fotografierten eine Straftat (§ 33 KUG).

Dieser Beitrag wurde bereits über 2.200 Mal geteilt, unzählige Male kommentiert und mit neuen Fotos des Obdachlosen angereichert.

Was werfen wir den Initiatoren vor? Einen möglichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gemeldet zu haben? Nein.

Wir werfen ihnen vor ohne Beweise, übertrieben, maßlos und hasserfüllt Behauptungen aufzustellen und vermeintlich geschützt durch Usernamen im Netz zu Straftaten aufzurufen. Das ist ein ganz schlechter Stil.

Wir werfen ihnen vor die Persönlichkeitsrechte des Mannes zu verletzen und ihn mit Bildern verbotswidrig im Netz bloßzustellen.

Die Polizei Oberhausen erwartet, dass diese Richtigstellung eine ähnlich rasante Verbreitung erfährt, wie die FakeNews.

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3 Kommentare

  1. Welche Mühe sich die Polizei Oberhausen gibt, dem Pöbel zu erklären warum sie ihn für Pöbel hält.
    Wären die gleichen bei der Aufklärung krimineller Handlungen der Antifa und unserer Kandesbunzlerin ebenso eifrig, würde sich der Plebs freuen. Danach könnte sich sogar einiges hier zum Besseren ändern. Aber bei dem geistigen Horizont der dort Beteiligten sind solche Erwartungen wohl erheblich zu hoch gegriffen.

  2. „Übrigens ist bereits das Veröffentlichen und Teilen eines Fotos ohne die Einwilligung des Fotografierten eine Straftat (§ 33 KUG).“

    Aha. Gilt das auch für die Antifa-Linkswichser die auf jeder Pegida -Demo den Bürger ungefragt ihre Kamera in die Fresse halten? Vermutlich nicht. Sonst würden die schon längst im Knast verrotten!

    • Die in dieser Presseveröffentlichung enthaltenen Drohungen sind lachhaft.
      Damit kann die Bullerei Pfadfinder einschüchtern. Patrioten lachen darüber nur.

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