Kündigung von Daimler-Mitarbeiter rechtens – Linksextreme greifen Polizisten und Prozessbeteiligte an

    Stuttgart: Die Kündigung eines Daimler-Mitarbeiters wegen rassistischer Beleidigungen eines Kollegen war rechtmäßig. Das hat das Landesarbeitsgericht entschieden, berichtet der Staatsfunk.

    Bei einer Kundgebung anlässlich der Gerichtsverhandlung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Einsatzkräften und Demonstrationsteilnehmern, teilt die Polizei mit. An den beiden angemeldeten Kundgebungen zum Thema “Solidarität mit betroffenen Arbeitern” und “Keine Hetze im Betrieb” an der Börsenstraße und auf dem Gustav-Heinemann-Platz nahmen insgesamt mehrere Dutzend Personen teil. Bei Eintreffen einiger Prozessbeteiligter blockierten etliche mutmaßlich dem politisch linken Spektrum zuzuordnende Personen den Eingang des Gerichtsgebäudes. Dabei kam es offenbar zu Eierwürfen gegen die Prozessbeteiligten. Nach Verhandlungen mit den Veranstaltern rückte die Personengruppe vom Gebäude ab, sodass die Beteiligten unter dem Schutz von Polizeibeamten Richtung Eingang vorrücken konnten. Dabei entwickelte sich eine Auseinandersetzung, bei der mehrere Demonstranten offenbar mit Fahnenstangen auf die Einsatzkräfte einschlugen, die sich mit Schlagstöcken und Pfefferspray zur Wehr setzten. Währenddessen konnten die Beteiligten das Gerichtsgebäude betreten, daraufhin beruhigten sich die Gemüter schnell. Zwei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen.

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