Krefeld: „Unbekannte“ schänden Hauptfriedhof

Auf dem Krefelder Hauptfriedhof haben Unbekannte eine Vielzahl von Gräbern und anderen Gegenständen beschädigt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Polizei Krefeld

In der Zeit vom gestrigen Freitag (17. Juli 2020) bis zum heutigen Samstag (18. Juli 2020) wurden auf dem Hauptfriedhof an der Heideckstraße mehrere Grab- und Urnengräber beschädigt.

Gegen 8 Uhr hatten Besucher die Polizei informiert. Den Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung: Die bislang unbekannten Täter beschädigten insgesamt 56 Gräber, davon 25 Urnen- und 18 Erdeinzelgräber. Sie nahmen Grableuten und Blumenschalen weg bzw. gruben sie teilweise aus und rissen die Bepflanzungen heraus. Anschließend verteilten sie eine Vielzahl der Gegenstände auf den Wegen des Friedhofs.

Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. Vor allem der ideelle Wert wird sehr hoch sein.

Die Polizei hat Ermittlungen u.a. wegen Störung der Totenruhe aufgenommen und den polizeilichen Staatsschutz eingeschaltet. Der Hintergrund der Tat ist noch unbekannt. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine politische Motivation ergeben.

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Ebenso werden die noch unbekannten Angehörigen gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen unter Tel.: 02151/6340 oder hinweise.krefeld@polizei.nrw.de 

2 COMMENTS

  1. würde die Polizei nicht so Faul,würden sie DNA und Fingerabdrücke nehmen ,aber es wird auch klar das die Täter nie im Knast gehen.
    § 168 Störung der Totenruhe
    (1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Aufbahrungsstätte, Beisetzungsstätte oder öffentliche Totengedenkstätte zerstört oder beschädigt oder wer dort beschimpfenden Unfug verübt.

  2. Wie sich die Bilder gleichen … Es sieht auf dem Friedhof so ähnlich aus, wie auf dem Opernplatz in Frankfurt nach der „Party“ der migrantischen „Event-Szene“.
    „Party“ mit Ramba-Zamba auf dem Friedhof, ist das jetzt eine neue Mode unserer Neubürger oder waren das die alten weissen Eingeborenen ?

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