Katalonien: Die dunkle Seite der Unabhängigkeitsbewegung

Mein Herz schlägt im Zweifel immer für die Sezessionisten aller Welt, schrieb ich vor einigen Tagen zu den Vorgängen in Katalonien, doch einige Hinweise auf die üblichen Hintergründe so mancher Unabhängigkeitsbewegung will ich nicht unterschlagen.

Der unvermeidliche George Soros soll über die Open Society die Bewegung gefördert haben. Das berichtete die katalanische Zeitung „Lavanguardia“ schon 2016. George Soros financió a la agencia de la paradiplomacia catalana. Allerdings ist die meistverkaufte Zeitung Kataloniens nicht seriöser einzuordnen als die BILD. Während des Franco-Regimes spielte das Blatt eine unrühmliche Rolle. Unbestritten aber sind diese Zuwendungen geflossen – laut dem Bericht 27.049 Dollar, die auch von der Open Society angegeben werden. Ob damit eine ganze Unabhängigkeitsbewegung finanziert werden kann, wage ich allerdings zu bezweifeln. Im Übrigen finanziert die Open Society auch gerne einmal sich einander nicht so wohlgesonnene Lager. Die Bildung neuer Nationalstaaten ist so ziemlich das Gegenteil von Soros irren Weltregierungsplänen. Wenn er die Bewegung aktiv unterstützt, dann im Sinne von nützlichen Idioten, die alte Strukturen aufbrechen sollen.

Zweifellos aber wird die Unabhängigkeitsbewegung von Linken und Ultra-Linken angeführt, was aber so gar nicht zur typisch linken Umverteilungsideologie passt. Dass Katalonien die ärmeren Regionen Spaniens finanziert ist doch ein lobenswerter Akt der Solidarität, die Linke allerorten lauthals fordern und besingen. Beim Geld hört für manche aber die Gefolgschaft auf. Sozialisten wussten schon immer, mit Scheinpatriotismus das Volk aufzuwiegeln. Die vorneweg marschieren haben stets, ob links, ob rechts, Partei oder Dackelzüchterverein, andere Motive als das Fußvolk.

Aber es gibt noch andere Finanziers –  die Strippenzieher aus Katar.

Lukas Steinwandter warf für die JF 2015 einen Blick auf diese Unterstützer: „Da wäre etwa Katar. Jenes arabische Emirat, in dem die Scharia gilt und das laut UN-Angaben läppische 221 Flüchtlinge in der aktuellen Krise aufgenommen hat. Mit dessen einzigem Druckmittel Geld kaufte sich Katar gezielt in die katalanische Unabhängigkeitsbewegung ein.“

Auch Ex-Bayern Trainer Pep Guardiola wird als Propaganda-Werkzeug beschrieben.

Er spielte von 2003 bis 2005 beim Katar-Klub Al-Ahli SC und polterte damals: „Katar ist das freieste islamische Land überhaupt. Sie wollen sich wirklich dem Westen öffnen.“ 

Ein Syrer namens Mowafak Kanfach sei Mitarbeiter der „Katalanen mit Migrationshintergrund“, so Steinwandter weiter und sieht deshalb die Gefahr, Katalonien könnte als Kalifat enden.

Tatsächlich leben die meisten der nach Spanien eingewanderten Moslems in Katalonien. Immer wieder drohten Dschihadisten damit, „sich Spanien zurückzuholen.“ Die jüngsten Terroranschläge in Barcelona haben an diesen Absichten keinen Zweifel gelassen. Unruhen jeglicher Art nutzen den Eliten, die eine Neue Weltordnung errichten wollen. Davon sprach erst kürzlich recht ungeniert die Rothschild-Marionette Macron in der WELT. Keine Verschwörungstheorie, sondern reale Absichten heutiger „Politiker.“ Aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet, hat die Unabhängigkeitsbewegung durchaus ihre Schattenseiten, bei denen Argwohn nicht unangebracht erscheint.

Die Bilder sprechen jedoch eine andere Sprache.

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5633 Artikel
Frisch aus der Redaktion

1 Kommentar

Kommentare sind deaktiviert.