Jäger: NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

Düsseldorf – NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) aus Kreisen des NRW-Innenministeriums.

Photo by Thomas Rodenbücher

Die nächste Sammelabschiebung soll demnach „in Kürze“ vom Flughafen München aus starten und keine Afghanen aus NRW an Bord haben. Die ersten beiden Sammelabschiebungen, zu denen NRW noch jeweils mehrere Afghanen angemeldet hatte, waren von Frankfurt aus nach Kabul gestartet und hatten in NRW eine Koalitionskrise ausgelöst: Die regierungsbeteiligten Grünen sind aus humanitären Gründen strikt gegen Abschiebungen nach Afghanistan, während NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) Abschiebungen nach sorgfältiger Einzelfallprüfung unterstützt. Wie die „Rheinische Post“ aus Regierungskreisen erfuhr, ist Jägers Verzicht auf eine Teilnahme an der Sammelabschiebung ein Entgegenkommen an den grünen Regierungspartner, der in der jüngsten Wählerumfrage herbe Akzeptanzprobleme hinnehmen musste.

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1 Kommentar

  1. >> Jäger: NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung. <<

    ***

    Ja und?
    An der Tunesien-Abschiebung hat "Hannelores kleines Soze-Paradies" eine Beteiligung ja auch nicht für nötig erachtet!

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