Gefährlicher Schrott – Reaktor im AKW Tihange wieder am Netz

Politiker fordern das Aus für den Pannenmeiler

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Photo by akbyte

Der belgische Betreiber Electrabel hat im Juli  den durch tausende Risse zerstörten Reaktor Tihange 2 wieder ans Netz genommen.

Beim Aachener Bündnis gegen Atomenergie macht man sich deshalb große Sorgen:

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Durch den maroden Zustand des Reaktors sei es nur eine Frage der Zeit bis zu einem Super-GAU.

Unsere ganze Region ist in einer noch nie dagewesenen Art und Weise besonders bedroht und von der Gefahr der Nicht-mehr-Bewohnbarkeit betroffen.

Nach einem Bericht der Aachener Zeitung gibt es bislang keinerlei konkrete Katastrophenpläne für einen schweren Nuklearunfall in dem belgischen Pannenmeiler, weshalb Politiker im Aachener Stadtrat in einer Resolution das Aus für das AKW Tihange forderten.

Das Aktionsbündnis hakte bei insgesamt 37 Kommunen in der Nachbarschaft nach. Das Fazit ist durch die Bank ernüchternd bis erschreckend:

Sollte der gefürchtete GAU tatsächlich eintreten, dann ist man auch im hochtechnisierten Deutschland nicht besonders gut vorbereitet. Welchen Sinn macht also der mit der Energiewende beschlossene nationale Abschied von der Kernenergie, wenn direkt hinter den Landesgrenzen unsichere Atomkraftwerke betrieben werden?

Fragen, auf die die Politik keine Antworten hat, wenn es darum geht, ein europäisches Fukushima zu verhindern. Wir müssen wohl damit leben, dass sich jederzeit irgendwo auf der Welt ein solches Unglück wiederholen kann, vor dessen Folgen man sich nicht schützen kann.

Ungelöst ist nach wie vor auch die Frage nach der Endlagerung des radioaktiven Abfalls. Wohin mit dem Müll? Und welche Alternative zur Kernenergie gibt es?

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