#Ansbach – aktueller Ermittlungsstand

Die Kriminalpolizei Ansbach hat unmittelbar nach dem Vorfall die „Soko Ansbach“ gegründet, der 30 Beamte angehören. Inzwischen wurden sowohl das Zimmer des 27-jährigen Mannes als auch die gesamte Asylbewerberunterkunft durchsucht. Dabei stellten Beamte u.a. auch 2 Mobiltelefone und einen Laptop sicher, auf dem nach erster Auswertung Material mit salafistischem Hintergrund aufgefunden wurde.

Bei der Auswertung eines Mobiltelefons fiel ein Video auf, auf dem der Attentäter in arabischer Sprache u.a. den Anschlag in Ansbach ankündigte. Im Zimmer des Mannes lagerten auch zahlreiche Chemikalien, die nach erster Einschätzung zum Bau von Sprengmitteln durchaus geeignet waren. Auch stellten die Beamten Batterien sowie einen Lötkolben sicher. Über Zusammensetzung des verwendeten Sprengsatzes können derzeit noch keine belastbaren Angaben gemacht werden. Diesbezüglich laufen die Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes auf Hochtouren.

Die Anzahl der verletzten Personen stieg mittlerweile auf 15 an. Davon kamen vier in stationäre Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Zwölf Verletzte kommen aus der näheren Umgebung der Stadt Ansbach und sind nach ersten Überprüfungen deutsche Staatsangehörige.

 

GBA: Übernahme der Ermittlungen wegen des Sprengstoffanschlages anlässlich des Musikfestivals „Ansbach Open 2016“

Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen wegen des Sprengstoffanschlages anlässlich des Musikfestivals „Ansbach Open 2016″ am Abend des 24. Juli 2016. Nach den bisherigen Erkenntnissen zündete der 27-jährige syrische Staatsangehörige Mohammad D. gegen 22.10 Uhr im Zugangsbereich zum Festivalgelände der“Ansbach-Open 2016“ einen in seinem Rucksack mitgeführten Sprengsatz.

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