NetzwerkB kritisiert Initiative “Kein Täter werden”

Wissenschaftler kritisch hinterfragen

Anlässlich einer Pressemeldung des Projekts “Kein Täter werden”, wiederholt NetzwerkB erneut die Kritik an den “verharmlosenden Versuchen, von den Ursachen und vom eigentlichen Problem abzulenken – der Entstehung und Auswirkung von Gewalt und Angst in den Familien.”

Das Projekt täusche mit dem landläufig gebräuchlichen, ungenauen Begriff ‘Pädophile’ vor, sehr viele Männer vor einem möglichen Täter-’Schicksal’ und späteren sexuellen Übergriffen auf Kinder zu bewahren. Dieser Trugschluss suggeriere der Gesellschaft, ein solches Projekt könne Kinder schützen. Die erwartete Hilfe bliebe aus, sowohl für Kinder als auch für potenzielle Täter.

Fachlich begründete Zweifel an dem Projekt wurden auch dem Bundesministerien für Familie und Justiz mitgeteilt. Die geplante dauerhafte finanzielle Förderung des Projekts der Berliner Charité solle nochmals überdacht werden.

Die Studie von Prof. Beier an der Charité in Berlin „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld“  sei ethisch fragwürdig, rechtlich bedenklich und wissenschaftlich anfechtbar – wird in einer weiteren Pressemitteilung angemerkt:

“Einbezogen in das Therapieprogramm werden u.a. auch Männer, die bereits sexuelle Übergriffe auf Kinder begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden (noch) nicht bekannt sind (reale ‚Dunkelfeld-Täter‘), hieß es dazu seinerzeit in einer Mitteilung des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Berliner Charité.”

Die Daten der Täter sind anonymisiert.

Ihren Opfern wird hiermit die Hilfeleistung verweigert.

Zum Fall Edathy äußerte sich der Vorsitzende, Norbert Denef im Radio Interview:

“Die eigentliche Katastrophe sind die Mitwisser – hier geht es um Gewalt, ein Verbrechen…! – einfach Abspeisen mit 5000 Euro – das geht nicht!”

 

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