Wird das Rathaus von Görlitz als erstes in Deutschland im Blau der AfD angestrichen? Geht man nach dem 1. Wahlgang am 26. Mai, dann sieht es fast danach aus.
Der AfD-Kandidat Sebastian Wippel kann sich mit 36,4% im ersten Durchgang Hoffnungen machen. Jetzt tritt er nur noch gegen Octavian Ursu von der CDU an. Die CDU hat Görlitz fast 30 Jahre lang regiert. Zeit für einen Tapetenwechsel, sagen sich viele Wähler. Jetzt rotten sich (wie die Kanzlerin es ausdrücken würde) die politischen Gegner zusammen und wollen den AfD-Mann durch ein Linksbündnis verhindern. Der Ausgang der Stichwahl ist schwer vorherzusagen.

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Wippel bringt einige Erfahrung aus dem Polizeidienst mit, er ist nach 2 Jahren bei der Bundeswehr Leutnant der Reserve, hat BWL studiert, kann Wirtschaftserfahrung im Gastgewerbe nachweisen, er gehört seit 2014 dem sächsischen Landtag an – und er hat ein Video aufgenommen bei einem Spaziergang durch die Stadt, um an den Brennpunkten konkret zu sagen, was er verändern will.

Nach einem braunen Radikalinski klingt das alles nicht, eher nach dem wohl überlegten Plan eines jungen Politikers, der darauf brennt zu zeigen, was er kann.
Die Tatsache, dass sich alle anderen Kräfte am Ort jetzt noch mehr als bisher gegen Wippel verbünden zeigt, wie ernst man ihn auch bei den politischen Gegnern nimmt.

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Quelle: Privatinvestor Politik Spezial

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