Wie die Jüdische Allgemeine berichtet, wurde eine Delegation hessischer Landtagsabgeordneter nicht offiziell empfangen. Mit von der Partie war der AfD-Politiker Dimitri Schulz. Weiter heißt es, AfD-Abgeordnete würden grundsätzlich nicht in Israel offiziell empfangen. Begründet wird dies mit „Aussagen des Führungspersonals zur Erinnerungskultur.“ Schulz, Mitbegründer von „Juden in der AfD“, äußerte sich über Facebook enttäuscht zu den Vorgängen.

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6 KOMMENTARE

  1. Da staune ich schon als Parteiloser. Da ist ein Mann, der der Glaubensgemienschaft angehört, die die dortige Staatsform beherrscht, ist in der einzogen Partei des Bundestages, die sich nicht nur durch leere Worte für den Staat Israel einsetzt, und dann darf der (enttäuschte) Mann nicht an offiziellen Treffen teilnehmen. Ich habe gedacht, Schilda sei nur in Deutschland.

  2. Ist das der Ausdruck des schlechten Gewissens oder hat man einfach nur Angst vor der neuen „deutschen politischen Welle “ ?
    Dann muss man sich nicht wundern, wenn das Bild des häßlichen Juden wieder hochkochen sollte.

  3. Ebenfalls Moslems und Zionisten können meinetwegen zu Hause bleiben wo sie herkommen in ihr angestammtes Heimatland, ich habe damit kein Problem, sie machen nur Probleme.

  4. Tja die Juden finden wohl die Regierungsmitglieder besser ,die immer mehr Leute zu reisen lassen die Juden durch die Stadt jagen oder sie sogar angreifen. Naja vielleicht wollen sie das auch so, so kann man doch in der vermeintlichen Opferrolle verbleiben.

  5. Die AFD hat sich noch nicht genug von ihrer Schuld distanziert. Auch wurden noch nicht alle internen Hexen verb(r)annt.

    Nächster Akt: Klagemauertreffen mit Beatrixe und David.

  6. Das war doch vorher schon klar, noch klarer geht es gar nicht.

    Die Juden haben die AFD nicht um Hilfe gebeten, oder gab es eine offizielle Anfrage oder auch nur das kleinste Interesse aus dieser Richtung? Diese unaufgeforderte Anbiederei der AFD wirkt eher so, als suche die AFD selber Schutz bei den Juden. Eine „Verbrüderung“, um einen auf Märtyrer zu machen? Das Israel dabei nicht mitspielt, erst Recht nicht aus „Dankbarkeit“ (wofür auch?), ist verständlich. Zaunpfähle (ganze Eichenwälder) aus dieser Richtung gab es bereits reichlich und satt. Auch ist es völlig unlogisch (verrückt!) zu erwarten, dass sich Israel offiziel gegen die Bundesregierung stellt. Hatte die AFD etwa einen Ritterschlag erwartet? In meinen Augen alles nur Schwachsinn und fixe Ideen der AFD-Führung, weil denen der Arsch auf Grundeis geht. Opposition spielen kann jeder, echte Opposition machen ist schon ne andere Hausnummer.

    Nebenbei bemerkt ist es auch nicht so, dass Juden hier und weltweit keine Lobby hätten.
    Wer Hilfe braucht darf gerne darum ersuchen. In Aller Regel ersucht der Schwächere den Stärkeren darum. Solche Binsen dringen in einige AFD Köpfe offensichtlich nicht vor. Die Quittung für ihre Dummheit haben sie wieder mal erhalten.

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