Wie weit geht die türkische Aggression? Griechenland?

Bei den Auftritten türkischer Politiker in Deutschland wurde unverhohlen das „Rabia-Zeichen“ der Muslimsbruderschaft oder auch der Gruß der „Grauen Wölfe“ gezeigt. Mit Demokratie haben die Massenveranstaltungen sehr wenig zu tun, sie dienen der Mobilmachung.

Erdogan formt das Zeichen der Muslimbruderschaft

Erdogan demonstriert seine Stärke, denn die vielen Auslandstürken sind ein viel größeres Druckmittel als seinerzeit die Sympathisanten des Nationalsozialismus in den europäischen Nachbarstaaten, die von Hitlers Aufstieg beeindruckt waren, darunter auch der abgedankte britische König Edward VIII.

Erdogans Anhänger sind ethnische Türken und nicht nur ideologische Brüder, sondern echte Geschwister im Islam und Neo-Osmanismus. Kein Wunder, dass man sich in Wien oder Zürich schwer tut, den klaren Absagen an Wahlkampfauftritte auch Taten folgen zu lassen, aus Berlin blieben solche Worte gleich ganz aus. Merkel sprach von „Meinungsverschiedenheiten“, Gabriel bekam eine Liste mit 30 weiteren Wahlkampfveranstaltungen vorgelegt.

Erdogan hat fast auf ganzer Linie gewonnen, so oder so. Wenn man die Wahlkampfauftritte unterbindet, fürchtet man wohl nicht zu Unrecht, dass es zu Unruhen und Ausschreitungen kommt. Lässt man die Hassprediger dagegen auftreten und tut nur ein bißchen so, als sei man nicht damit einverstanden, hält sich der Zorn der Türken in Grenzen, aber das Größenwahnthermometer wird neue Höchststände erreichen.

Wenn der Erdogan-Plan funktioniert und er vor allem in Deutschland als wichtigster Kolonie einen Sieg des Islams nach dem anderen einfahren kann und dann auch noch das Referendum gewinnt, ist der Machthunger nur für kurze Zeit gestillt.

Wenn fast ganz Europa, mit Ausnahme der kleinen Niederlande vor dem Sultan kuscht, werden seine Anhänger einen noch größeren Sieg herbeisehnen, damit das neue Osmanische Reich wieder ein Stück näher rückt. Eine besondere Rechnung haben die Türken noch mit den Griechen offen, das vor allem durch die Hilfe der Bayern die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erlangen konnten. Bayern stand damals kurz vor der Staatspleite, weil die Griechen die bayrischen Kredite nicht bedienen wollten und der König tief in seine Privatkasse greifen musste.

Wenn nun die Türken nach Zypern greifen und ein paar weiteren umstrittenen griechischen Inseln, wie wird man in der brüchigen EU und der NATO reagieren? Man könnte sich elegant der Pleite-Griechen entledigen statt direkt mit einem Angriff zu reagieren, wo doch Millionen Erdogan-Soldaten in fast jedem west-europäischen NATO-Land jede Menge Unruhe stiften könnten.

Uschi von der Leyen hätte mit ihrer um die Ecke schießenden Truppe nicht so viel entgegen zu setzen. Man würde doch eher die Füße still halten und hoffen, der Hunger nach mehr ist irgendwann gestillt, was natürlich ein Trugschluss ist, denn da der Türkei mit immer weniger Urlaubern auch die wichtigsten Einnahmen sowie Investoren wegbleiben, muss dieses Defizit kompensiert werden. Autobahnen wird Erdogan nicht bauen lassen, was also kommt als nächstes, wenn man nicht augenblicklich ein starkes Zeichen gegen die türkische Aggression setzt?

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5936 Artikel

Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Wenn ich das so lese, dann wird mir plötzlich klar, dass Despotin Merkel – ist ihr Erdogan doch offensichtlich ein guter Lehrmeister – mit ihrem Flüchtlings-Bündnis mit der Türkei vermutlich den politischen „Point of no Return“ für unser Land erreicht hatte. Da KANN keiner mehr kommen und sagen: So, Frau Merkel, jetzt treten Sie mal zurück, damit ich den Schaden, den Sie angerichtet haben, wieder in Ordnung bringen kann. Erdogan hat sich bei uns eingenistet, wie ein Krebsgeschwür. Bereits heute spüren wir schon die Metastasen im „Körper Deutschland“.
    Zahlenmäßig sind wir in unserem Land noch in der Übermacht, aber nur zahlenmäßig. Diese Übermacht wird politisch aber sowas von klein gehalten und mit politischem Devot und mit Einschränkungen der Meinungsfreiheiten belegt, dass Muslimbrüder, graue Wölfe etc. bereits das Sagen haben.
    Ist Trump der richtige Präsident für die Weltmacht USA? Auf alle Fälle täten wir im Moment gut daran, so eine sich knallhart durchsetzende Macht an der Spitze unserer Regierung zu haben, die „das Merkel“ in Ketten legt und in das finsterste Verließ von „Burg weiß ich nicht“ sperrt – sinnvollerweise zusammen mit hier im Sinne von Kapitalverbrechen straffällig gewordenen Asylanten. Ein frommer Wunsch – ich weiß….

  2. Die Köterrasse wird alles erlauben und auch noch alles zahlen.
    Hier hat keiner aber auch keiner der Politiker ein Ars.. in der Hose,
    nur gegen das eigene Volk da wird gebrüllt was das Zeug hält.

Kommentare sind deaktiviert.