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von B. Hoekstra

Der syrische Comedian Treka Z. kam 2008 nach Syrien, wo sein Bruder beabsichtigte, ein Studium anzufangen. Zuvor lebte Treka 15 Jahre in Nigeria, wo jedoch die Probleme mit der islamistischen Bewegung Boko Haram immer größer wurden. 2008 entschied sich die Familie daher nach Syrien zu ziehen. Heute lebt er in Damaskus und veröffentlichte in dieser Woche ein ungemein interessantes Interview, in dem er über Syrien und die Entstehung des Krieges spricht. Diesmal war er der Interviewte, der von Hanin Elias befragt wurde. Zu der Entstehung des Syrienkriegs sagt er, dass Syrien schon immer ein säkulares Land war. Alle Religionen waren willkommen und lebten Tür an Tür. Irgendwann fingen Dschihadisten an, auf der Straße für die Einführung der Scharia zu demonstrieren. Ihr Ziel war es, Syrien zu islamisieren und somit alle anderen Religionen zu vertreiben.

Mit Schrecken in den Augen erinnert sich Treka, dass eines Tages Nachbarn, die er seit seiner Kindheit kannte und die bis dahin immer wie andere Kinder und Jugendliche agierten, sich plötzlich schlagartig veränderten. Hatten sie früher noch über Mädchen gesprochen oder Fußball gespielt und gerne Filme gesehen, waren sie plötzlich für den Dschihad und setzten sich für strengere Schariagesetze ein. Treka sagt, dass sie von einem auf den anderen Tag wie ausgewechselt waren. Er sagt, die Änderung begann an dem Tag, als die Anhänger des Islamischen Staats plötzlich Waffen hatten. Mit den Waffen wurden die Dschihadisten militant und begannen, ihre Mitbürger und den Staat zu drangsalieren. Auf Nachfrage unterstreicht er, dass es dieselben Leute waren, neben denen er zuvor gewohnt hatte, die plötzlich für den IS eintraten. Deren Ziel war es, Präsident Assad zu stürzen und die islamische Gesetzgebung einzuführen. Die Dschihadisten fühlten sich in der Überzahl und forderten, den säkularen Staat aufzulösen und die Scharia stattdessen einzuführen. Die Dschihadisten kamen dabei nicht nur aus Syrien, sie erhielten Unterstützung von Islamisten aus anderen Ländern wie Pakistan, Afghanistan und anderen. Treka beschwert sich, dass die Mainstreammedien weltweit berichteten, dass Assad gegen „Aktivisten und Demonstranten“ vorging, jedoch wurde dabei nicht erwähnt, dass es sich dabei um Anhänger des IS handelte. Die MSM stellten Assad als „bösen Diktator“ dar, der die angeblich friedlichen Demonstranten zur Raison bringen wollte. Es wurde nicht erwähnt, dass die dschihadistischen Demonstranten gegen das syrische Volk vorgingen. Zunächst ließ Assad die Anhänger des IS auf den Straßen demonstrieren, da sie schlichtweg das Recht hatten, zu demonstrieren. Assad duldete die Demos bis dahin, wo die Dschihadisten begannen, bewaffnet Polizeistationen und das Militär anzugreifen.

Treka war 18 Jahre alt, als er von einem Nachbarn erfuhr, dass dieser IS-Anhänger war und den Plan unterstützte, Assad mit Waffen zu stürzen, um Syrien in einen islamischen Staat zu verwandeln. Er berichtet auch, dass er folglich von dem bis dahin freundlichen Nachbarn bedroht wurde, welcher ihm in einem Gespräch ankündigte, was passieren würde, sobald der IS herrsche: „Alle Nichtmuslime werden wir töten!“ Treka betont wiederholt in dem Interview, dass dieser Islamist bis dahin völlig unauffällig als normaler Muslim als Nachbarn gelebt hatte. Nach der Todesdrohung beendete Treka die Freundschaft und informierte seine Mutter, dass er fürchte, Syrien sei ab sofort für Nicht-Muslime kein sicherer Ort mehr. Er erzählt, dass er mit seiner Familie daraufhin (2011) aus Syrien nach Nigeria floh. Treka erinnert sich, dass ihn die plötzliche Feindschaft der bis dahin unauffälligen Nachbarn völlig aus der Bahn warf, hatte er doch mit 18 Jahren andere Gedanken im Kopf wie Mädchen, Ausgehen und Partys besuchen. Er lacht, als ihn die Reporterin fragt, ob er Boko Haram in Nigeria den Islamisten in Syrien vorzog und bestätigt ihre Frage, da sein alter Wohnort in Nigeria weit weg von Boko Haram entfernt war.
Treka sagt, viele Dschihadisten waren Kriminelle, die nach Syrien kamen, Häuser besetzten und/oder leer räumten, beziehungsweise alles stahlen. Er berichtet, wie durch die Zunahme von islamistischen Anschlägen die Sicherheit immer mehr verloren ging, was wiederum die Preise beeinflusste. Alles wurde nach und nach teurer, da sich immer weniger Unternehmen trauten, Waren zu liefern, aus Angst vor Anschlägen. Die Reporterin fragt, ob es stimmt, dass die Islamisten Kinder verschleppten, was Treka bejaht.

Es ärgert ihn, dass die Mainstreammedien weltweit ein falsches Bild von Syrien zeigten und schlichtweg logen. Die MSM nannten die Islamisten „Freiheitskämpfer“, oder „Rebellen“ und die syrische Regierung würde Bomben auf die Krankenhäuser der armen „Rebellen“ werfen, die doch nur gegen den „bösen“ Assad kämpfen, um sich aus einer „Diktatur“ zu befreien. Täglich wurde darüber berichtet, wie gemein Assad angeblich gegen sein eigenes Volk vorgänge. Kein Wort davon, dass Assad versuchte, die militanten Islamisten zu stoppen. Treka sagt, dass er versuchte, einen Newssender auf englisch in der Weltpresse zu finden, der wahrheitsgemäß über Syrien berichtete, stellte aber schnell fest, sie logen alle. Treka entschied daraufhin, dass er als Syrer in Syrien ein Video macht, um den Menschen in der Welt zu zeigen, wie es wirklich in Syrien aussieht. Seine Ambition lag darin, die Hintergründe zu erklären, warum in Syrien Krieg ausbrach, was die Weißhelme taten, zu zeigen, wie falsch die MSM darüber berichteten, Bashar Al Assad richtig darzustellen, wie die Syrer heute leben und vieles mehr. Sein erstes Video ging direkt viral und am nächsten Tag war er bereits im syrischen TV zu sehen. Syrer auf der Straße dankten im spontan für seine ehrliche Syrienberichterstattung und er erhielt viel Zuspruch aus vielen anderen Ländern der Erde. Er entschied sich daraufhin, sich mehr auf Youtubevideos zu konzentrieren, obgleich er eigentlich Comedian war. Die Menschen zu informieren ist für ihn eine Herzensangelegenheit.

Kurz darauf wurde seine erste Youtubeseite mit über 100.000 Abonnenten von einem pakistanischen ISIS-Anhänger gehackt. Treka erwähnt, dass er selbst überzeugt war und ist, dass es wichtig ist, die Wahrheit zu zeigen, egal ob es IS-Anhängern gefällt oder nicht. Daher machte er weiter mit Youtubvideos.

Zu den Usprüngen des Krieges sagt Treka, dass er sicher ist, dass der Krieg geplant war. Er spricht von länderübergreifenden Tunneln, die Monate zuvor gegraben worden sein mussten, über die Dschihadisten dann unter der Erde heimlich ins Land einreisen konnten. Er schätzt, dass es sechs Monate oder länger gedauert haben muss, um diese Tunnel zu graben. Es muss daher ein Plan bestanden haben, Assad und Syrien anzugreifen, da ist sich Treka sicher. Er sagt, im Syrienkrieg waren es nicht nur syrische Islamisten, die plötzlich gegen die Regierung und für die Scharia kämpften, sondern die Angreifer stammten aus vielen verschiedenen Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Libyen, Irak und erwähnt, das Dschihadisten sogar aus westlichen Ländern wie Kanada, UK, Deutschland, usw. einreisten, um die Islamisten im Kampf für einen islamischen Staat zu unterstützen. Zunächst klang es seltsam, dass Islamisten aus westlichen Ländern einreisen, doch dann kamen Meldungen wie die von einer Frau aus England, die in Syrien für den IS kämpfte und darum bat, wieder in England einreisen zu dürfen. Treka sagt, dass er und die Syrer vor Ort dies von Anfang an gesagt haben, doch die Mainstreammedien wollten das nicht glauben.

Treka bestätigt im folgenden die Reporterin, die davon spricht, dass Islamisten und Weißhelme die angeblichen Folgen von Assads Giftgasanschlägen – die nie stattfanden – inszeniert haben. Er sagt, es ist nicht das erste Mal, dass die Szenen, die von den Mainstreammedien gezeigt wurden, wie in einem Schauspiel geplant waren.
Treka drückt seine Enttäuschung gegenüber den USA aus, da er sieht, dass es keinen Unterschied macht, wer in den USA Präsident ist, es ändert sich nichts an dem Verhalten gegenüber seinem Land, was ihn bitter enttäuscht. Die Reporterin erwähnt dann, dass selbst sie als Frau sich in Syrien jetzt sicher fühlt. Sie reist alleine durchs Land, fährt nachts mit dem Bus und spürt keine Angst. Im weiteren Verlauf des Videos sprechen beide über Idlib, den einzigen verbliebenen Ort in Syrien, in dem sich noch Dschihadisten aufhalten, die gefährlich sind. Beide bestätigen, dass die MSM wieder Idlib betreffend wieder das Bild von „armen Schutzsuchenden“ zeigen, die Hilfe benötigen, statt darüber zu berichten, dass es sich bei den meisten um IS-Anhänger handelt. Dennoch sagt Treka, dass die syrische Armee diese Leute nicht angreifen würde, solange sie sich ruhig verhalten.
Treka redet darüber, dass viele seiner Freunde von Islamisten getötet wurden und er betont, dass Christen im Krieg verfolgt wurden. Islamisten zündeten christliche Kirchen an, zerstörten historische Kunstwerke und versuchten, die Kultur im Land zu vernichten. Die Islamisten wollten, dass keine Christen mehr im Land leben. Ihr Traum war es, einen islamischen Staat zu errichten und die säkuläre Staatsform in Syrien, die tolerant gegenüber allen Religionen ist, zu zerstören und durch die Scharia zu ersetzen.

Treka sagt, dass die Syrer die Pläne der islamistischen Dschihadisten sehr schnell durchschaut hatten und er sagt, dass der Westen mitverantwortlich sei, dass Syrien angegriffen wurde. Er vermutet, dass Bodenschätze dafür ausschlaggebend sind, sagt aber auch, dass das nicht der einzige Grund gewesen sein mag. Er denkt, vielleicht war Assad dem Westen nicht so zugeneigt, wie sich der Westen das gerne gewünscht hätte, was möglicherweise auch ein Grund war. Treka sagt, dass Assad niemand ist, der das macht, was der Westen ihm sagt, sondern der selber denkt und dann erst entscheidet. Der fehlende Einfluss in Syrien, was eine Haupthandelsroute für Bodenschätze darstellt, mag die westlichen Staaten dahingehend beeinflusst haben, den Krieg gegen Assad in Syrien zu fördern. Treka sagt, dass es doch sehr auffällig ist, dass die Amerikaner grundsätzlich dort sind, wo Öl oder andere Bodenschätze zu finden sind und er ist der Ansicht, dass die USA den Krieg unterstützt haben. Er sagt, die Amerikaner haben Waffen geliefert, womit der IS angreifen konnte. Diese Waffen haben es seinen bis dahin trügerisch friedlichen, muslimischen Nachbarn erst ermöglicht, mit brutaler Gewalt gegen alle Nicht-Muslime vorzugehen.

Treka sagt, dass die syrische Armee in verlassenen IS-Stützpunkten viele zurückgelassene Waffen gefunden haben, die in den USA oder woanders außerhalb Syriens hergestellt wurden. Al Qaeda, syrische Freiheitskämpfer, Rebellen, IS-Kämpfer – all diese Bezeichnungen sind ein und dasselbe, sagt Treka. Es sind alles IS-Leute, die mit ausländischen Waffen unterstützt wurden, um die syrische Regierung zu stürzen.
Treka betont, dass es ihm und allen Syrern wichtig ist, die Menschen in der Welt darüber aufzuklären, was in Syrien passiert ist, denn schließlich sind es die eigenen Regierungen, die mit dem Geld der fleissigen Steuerzahler, solche Kriege wie den in Syrien finanzieren.

Hanin Elias erklärt im folgenden, dass medizinische Behandlungen im Krankenhaus in Aleppo kostenlos sind, Medikamente sind umsonst. Treka bestätigt, dass jeder in Syrien kostenfrei medizinisch versorgt wird. Syrien ist dabei kein Land, was im Minus steht und Schulden macht. Treka führt fort, dass Schulen, Kindergärten, Universitäten auch umsonst sind und vieles andere auch. Er dankt dann der syrischen Armee, die er für die Mutigste der Welt hält, dass sie Syrien tapfer verteidigt haben und erwähnt, dass sie die wahren Helden sind. Allein schon, um die syrische Armee zu ehren, sieht er es als seine Pflicht an, die Wahrheit über Syrien zu verbreiten. Treka sagt, dass es ihn sehr stört, wenn westliche Medien von „Assads Truppen“, „Assads Freunden“, „Assads Einsatztruppen“ die Rede war, denn das ist nicht korrekt. Bei der syrischen Armee, die gegen die Islamisten gekämpft hat, handelt es sich um mutige Syrer unterschiedlichster Religionen aus allen Teilen des Landes, die bereit waren, ihre Familien, ihre Freunde, ihr Land und ihre Kultur gegen die brutalen Angreifer zu verteidigen. Alte und Junge kamen zusammen, um das eigene Land zu schützen und zu bewahren. Christen kämpften Seite an Seite mit Moslems, Juden, Atheisten und anderen Religionen. Die syrische Armee repräsentiert nicht die Armee Assads, sie ist das Volk. Sie haben nicht für Assad gekämpft, sondern für den Fortbestand des säkulären Syriens, das sie nicht aufgaben. Treka appelliert, dass die westlichen Medien in diesem Punkt endlich begreifen müssen, was in Syrien passiert ist.

Auf die Frage, wo die Islamisten jetzt alle sind, antwortet Treka, dass viele sich den Bart abrasierten, sich auf den Weg machten, ausreisten und zum Beispiel nach Europa gingen, um dort Asyl zu beantragen. Sie mussten nur sagen, sie kämen aus Syrien und würden vor Assad fliehen und die Täter aus Syrien erhielten Asyl in sämtlichen europäischen Staaten, was er nicht nachvollziehen kann. Treka sagt, er hat Videos gesehen von schwarzen Dschihadisten, die für den IS gekämpft haben, die plötzlich in Deutschland waren und dort behaupteten, sie seien Syrer, was Treka für völlig abstrakt hält. Treka sagt, dass es keine Schwarzen in Syrien gibt und es höchst unwahrscheinlich sei, dass ein Schwarzer aus Syrien stamme.

Treka freut sich, dass immer mehr Menschen begreifen, was in Syrien wirklich passiert ist. Er plädiert dafür, dass die Sanktionen der westlichen Staaten gegen Syrien endlich beendet werden, da dies wahrer Terror ist. Sanktionen bedeuten, dass die Versorgung eingeschränkt ist, was wiederum zu höheren Preisen führt. Er hofft darauf, dass die Menschen im Westen sich bei ihren Regierungen dafür aussprechen, dass die Sanktionen endlich ein Ende finden. Treka vermutet, dass die Sanktionen dazu dienen, das Volk in Syrien wütend zu machen, bis es von selbst Assad stürzt. Die wahren Ausmaße der Sanktionen sind jedoch, dass jetzt zum Beispiel dringend benötigte Medikamente für Menschen in den Krankenhäusern nicht vorhanden sind. Menschen sterben, da der Westen nicht bereit ist, Medikamente nach Syrien durchzulassen.

Hanin Elias bewundert die Mentalität der Syrer, da sie sich jedesmal, wenn sie Syrien besucht, wie eine Königin fühlt. Die Syrer versuchen, sich die Sanktionen nicht anmerken zu lassen und geben viel und gerne, damit sich Gäste wohl fühlen, was sie sehr berührt.
Vor der Krise waren 48 syrische Pfund 1 Dollar, heute muss man 620 syrische Pfund für einen Dollar zahlen, d.h. 13 Mal so viel. Man kann sich vorstellen, wie sich das auf den Handel auswirkt, der stagniert, da die zu zahlenden Preise immens sind. Durch die Sanktionen wurde alles teurer. Syrer üben heute zwei oder drei Jobs aus, um genug zu verdienen.

Treka sagt, dass er selbst nichts mit Assad zu tun hat, was manche ihm vorwerfen. Er sieht sich seinem Land gegenüber loyal, nicht gegenüber Assad. Ihm ist der Erhalt eines säkulären Syriens wichtig. Hanin Elias sagt, dass die Syrer heutzutage Assad mehr schätzen, als vor der Krise. Sie ehren ihn dafür, dass er sie in den schweren Zeiten nicht alleine gelassen und zu seinem Volk gestanden hat. Die Syrer sind sehr stolz auf Bashar Al Assad. Er hätte die Chance gehabt, das Land zu verlassen, jedoch blieb er und brachte sich damit selbst in Gefahr, was ihm viel Respekt einbrachte. Er hat seine Versprechen gegenüber seinem Volk gehalten.

Beide kommen noch einmal darauf zurück, wann die Planungen für den Krieg gegen Assad vermutlich stattfanden und Treka schätzt, dass es eventuell gar 15 Jahre her sein mag. Damals war erst der Krieg im Irak, später Kuwait, dann fing es an in Afghanistan und Iran, wo heute wieder die Säbbel auf beiden Seiten gerasselt werden. Treka wirft dem Westen vor, dass stets behauptet wird, irgendein Staatsoberhaupt nutzt chemische Waffen gegen das eigene Volk, um den eigenen Angriffskrieg zu rechtfertigen.

Treka berichtet weiter, dass Assad eine Generalamnestie ausgesprochen hat für Kriminelle mit kleineren Vergehen. Er sagt allerdings auch, dass IS-Kämpfer, die nach Europa geflohen sind und jetzt zurück wollen, für ihre Verbrechen vor Gericht gestellt würden und sicher ins Gefängnis kämen, da die Amnestie nicht für Mord oder ähnliches gilt. Auch müssten Fahnenflüchtige, die nicht bereit waren, ihr Land zu verteidigen, ihren Militärdienst beenden, wenn sie zurückkämen. Alle anderen, die vor dem IS in andere Länder flohen, können jederzeit zurückkommen. Treka sagt, jeder Syrer ist in Syrien wieder willkommen, jeder bis auf die IS-Kämpfer, die er nicht als Menschen ansieht. Er sagt, sie sind brutale, unmenschliche Schlächter, die fürchterliche Dinge getan haben. Fast jeder Syrer hat Freunde, Nachbarn oder Familienangehörige verloren und viele davon auf grausame Weise. Treka hat seinen Onkel verloren. Er sagt, er habe Dschihadisten gesehen, die das Herz ihrer Opfer bei lebendigem Leib herausschnitten und aßen. Hanin Elias bestätigt, dass sie Videos von den IS-Morden gesehen hat, die sie nie wieder vergessen können wird, so fürchterlich waren sie. Treka und Hanin gehen weiter im Detail auf die Taten den IS ein und sagt, dass diese Taten der Grund sind, warum die Syrer nicht vergeben und nicht vergessen können. Wer so brutal handelt, hat seiner Meinung nach, keine Vergebung verdient. Daher sind die IS-Kämpfer in Syrien nicht mehr willkommen.

Treka betont, dass es die Russen waren, die die syrische Armee im Kampf unterstützt haben und denen es zu verdanken ist, dass die Islamisten bis auf Idlib aus Syrien vertrieben werden konnten. Er bemängelt, dass die Mainstreammedien hier auch die Amerikaner als Heilsbringer darstellen und Russland hingegen als Bösewicht darstellen, da die Russen Assad geholfen haben, den die westlichen Medien fälschlicherweise immer als Diktator darstellen.

Am Ende des Videos macht Treka noch einen netten Scherz, dass er irgendwann in Zukunft vielleicht selbst Präsident von Syrien wird und Hanin Elias dann als First Lady einplanen wird, was sie zum lachen bringt. Beide betonen, dass Syrien Kontakte zu Deutschland braucht, damit die Wahrheit über Syrien bekannt wird. (BH)

(Quelle) Treka bei Youtube und Twitter. Instagram und Facebook