Terrorverdacht: Zwei Syrer festgenommen – 36 Todesurteile nach “Scharia” vollstreckt

Karlsruhe  – Die Bundesanwaltschaft hat gestern (1. März 2017) und heute (2. März 2017) den 26-jährigen syrischen Staatsangehörigen Abdulrahman A. A. und den 35-jährigen syrischen Staatsangehörigen Abdalfatah H. A. im Regierungsbezirk Gießen sowie in Düsseldorf durch Beamte der baden-württembergischen und nordrhein-westfälischen Polizei festnehmen lassen. Zudem wurden die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht.

Abdulrahman A. A. ist dringend verdächtig, sich im Jahr 2013 als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung “Jabhat al-Nusra” beteiligt  sowie gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.

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Abdalfatah H. A. ist  wird darüber hinaus zur Last gelegt, aus niedrigen Beweggründen im Zusammenhang mit einem nichtinternationalen bewaffneten Konflikt nach dem humanitären Völkerrecht zu schützende Personen getötet und dadurch in 36 tateinheitlichen Fällen ein Kriegsverbrechen sowie einen Mord begangen zu haben.

In den Haftbefehlen wird den Beschuldigten im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt:

Abdulrahman A. A. gründete Anfang des Jahres 2013 in Syrien unter anderem mit dem gesondert Verfolgten Abd Arahman A. K. eine zur terroristischen Vereinigung “Jabhat al-Nusra” (JaN) gehörende Kampfeinheit. Er verwaltete insbesondere deren Gelder und Fahrzeuge. Abdalfatah H. A. war ebenfalls Mitglied der Kampfeinheit. Gemeinsam nahmen beide Beschuldigte Abdulrahman A. A. ausgerüstet mit einem Sturmgewehr des Typs “Kalaschnikow” an Kampfhandlungen gegen syrische Militärverbände teil, darunter im November 2013 die Einnahme eines großen Waffendepots bei Mahin/Syrien.

Bereits im März 2013 vollstreckte Abdalfatah H. A. ein sogenanntes Scharia-Todesurteil und tötete zusammen mit weiteren Mitgliedern seiner Kampfeinheit insgesamt 36 behördliche Mitarbeiter der syrischen Regierung.

Die Beschuldigten werden heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihnen die Haftbefehle eröffnen und über den Vollzug von Untersuchungshaft entscheiden wird.

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1 Kommentar

  1. Wann steht Frau Merkel wgen Strafvereitelung im Amt oder zumindest Beihilfe vor Gericht.
    So langsam wird es Zeit dass der Bundesanwalt seine Feigheit überwindet und tätig wird. Vom Bundesfritzen kann man das ja nicht erwarten. Das Mass des Erträglichen ist längst voll.

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