Vor dem Koalitionsgipfel am Dienstag hat der Bund der Steuerzahler Pläne der Bundesregierung für neue Auto-Kaufprämien kritisiert. „Die Pläne für eine Kaufprämie für Autos sind kein gutes Signal für die Steuerzahler. Die fünf Milliarden Euro müssen ja von ihnen bezahlt werden“, sagte Steuerzahlerpräsident Reiner Holznagel der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Wir reden viel zu wenig über allgemeine Maßnahmen und zu viel über Hilfen für spezielle Gruppen“, kritisierte Holznagel. Die Steuerzahler liefen Gefahr, bei dem Milliardenpoker im Kanzleramt das Nachsehen zu haben. Der geplante Soli-Abbau könne sehr wohl vom Jahresanfang 2021 auf den 1. Juli 2020 vorgezogen werden. „Zu sagen, das ginge technisch nicht, ist Blödsinn“, erklärte Holznagel. Arbeitnehmer könnten auch rückwirkend zum 1. Juli entlastet werden. „Dann gibt es eine Gutschrift. Viele Menschen würden merken, dass sie deutlich mehr Netto in der Tasche haben“, sagte Holznagel. Der Soli müsse zudem für alle abgeschafft werden, andernfalls müssten auch Handwerker und Facharbeiter ihn künftig weiter bezahlen.

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5 KOMMENTARE

  1. Ach, kritisieren sie mal wieder. Davon soll man sehr gut leben können.

    Was sagen unsere Steuergeldbewacher eigentlich zu jährlich 50 Mrd. „Flüchtlingskosten“, Antifafinanzierung, Gendergedöns, Parteienfinazierung, etc.? Man hört ja so wenig von diesen ganzen Nebensächlichkeiten.

  2. „Wir reden viel zu wenig über allgemeine Maßnahmen und zu viel über Hilfen für spezielle Gruppen“.
    *
    Allgemeine Maßnahmen – z. B. wie das rechtzeitige Beschaffen von Schutzmasken, Desinfektionsmitteln, etc., Pp., sind halt leider „zu allgemein“, um mit Coronaargumenten als Lusche wie MP-Laschet, Kretschmann und Söder, um als Sozen-Vorsitzende wie Esken & Walter-Borjans, mit dem Geld von dummen Steuerzahlern vor noch dümmeren Wählern als Ihr künftiger Bundeskanzler*in zu punkten!

  3. @Assisi

    Selbst Du solltest mittlerweile gemerkt haben, dass wir die größte Seuche aller Zeiten auch ohne sofortige Schutzausrüstung und totalen Katastrophenalarm überlebt haben. Woran das wohl liegt? Na überleg mal in Ruhe. Und möglichst deine „Alltagsmaske“ auch zuhause tragen, man weiß ja nie so genau.

    • Mehr als 8000 haben es nicht überlebt und ein sicherer Impfstoff lässt weiter auf sich warten.
      Das sollte selbst Ihnen, beratungsresistenten Muslimen (wie aktuell in Göttingen) und amerikanischen Präsidenten Anlass zum Denken geben!

  4. DU sollst der Erste sein, der ihn bekommt! Bill persönlich bringt ihn dir vorbei.

    Hoffentlich lässt du dich auch jedes Jahr artig gegen Grippe impfen, die Influenza-Leichenberge sind wesentlich höher, als die der 100-jährigen Pestopfer. 2018 war der in Deutschland 25.800 Meter hoch, weltweit sogar 680.000.

    Wetten, gleich macht er den Elefantenklatscher, wetten!

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