Angstmacherei mit gezielter Desinformation

Schöner verblöden: Zu jeder Zeit sind wir von “Desinformation” umgeben. Das dürfte für niemanden eine echte Neuigkeit darstellen. Den realen Gehalt der gelieferten Informationen kann Otto-Normalverbraucher selbst kaum durchdringen. Das liegt an der Komplexität der zugrundeliegenden Sachverhalte und bedarf teils anstrengender Recherche, wollte man alledem auf den Grund gehen.

Infolgedessen verlassen sich die KonsumEnten dieser Informationen auf Reputation und Renommee der Informationsgeber. Anhand dessen bestimmt quasi der Konsument für sich persönlich die Wertigkeit und Glaubwürdigkeit der vermittelten Inhalte.

Sicher hat jeder schon mal das Wort “Propaganda” gehört. Früher nannte man das ganz simpel Werbung. Da wir in Zeiten gezielter Massenbeeinflussung und Täuschung leben, sollte es uns nicht wundern, wenn wir im Rahmen der PR auch gezielt mit Falschinformationen gefüttert werden. Zu dieser vermeintlich sachlichen Berichterstattung zählt auch die bewusste Demontage von Kritikern, die sich allerhand Mühe geben bestimmte Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft transparent zu machen. Sobald sie mit Interessen tonangebender Größen kollidieren, kommt es dann zum subtilen Showdown. Designierter Gewinner ist, wer über die größere “Publikationsmacht” verfügt.

Wie Propaganda richtig geht

Unter der vielsagenden Überschrift: “Nur Sklaven tragen Masken!” – umstrittener Handzettel in den Briefkästen[NRWZ], bemüht sich dieses Medium um die nackte “Wahrheit”. Intensiv arbeitet es nunmehr unter dem ernstlichen Deckmantel der Aufklärung an der Demontage jener Mitbürger, die sich “zu kritisch” mit der Situation im Staate befassen. Angstmacherei mit gezielter DesinformationHätten wir doch alle längst schon seit Adolf wissen dürfen, dass Regierungskritik in Notzeiten einfach nur subversiv und gesellschaftszersetzend sein muss.

Selbst wenn Dritte oder Zweite-Hand-Beteiligte die gegebenen Informationen etwas verzerrt darstellen oder anders aufbereiten, blitzt dennoch die Stoßrichtung des Berichtes eindeutig durch. Die “Ärzte für Aufklärung” sind Desinformanten, man darf ihnen einfach nicht trauen. Das wäre korrekt betrachtet die ehrlichere Botschaft gewesen. Allerdings lassen sich dafür keine validen Belege finden. Eine sachliche Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Kritikpunkten findet nicht ernsthaft statt. Ergo wird es wie mit allen anderen Experten während der Pandemie gehandhabt, deren Sichtweise nicht der offiziellen Linie entspricht. Die persönliche Herabsetzung, Demontage und Diskreditierung der Kritiker wird forciert, um deren “Glaubens-Marktwert” zu schmälern.

“Angstmacherei mit einer gezielten Desinformationsabsicht”

Alles in allem erleben wir damit systemkonforme Propaganda vom Feinsten. Die dargestellten Themenkomplexe werden heruntergespielt, Fernsehwissen aus Talkshows zu belastbarer “Wissenschaft” und die Ursachen mal wieder nicht durchdrungen. Seitenweise könnte man dazu “Richtigstellungen” schreiben und in die Tiefe gehen. Aber “Tiefgang” ist für Propaganda nicht nur nicht relevant, selbige hat das Potential sie zu zerstören, weshalb man besser die Finger davon lässt. Hätten die Autoren beispielsweise einmal den Weimarer-Amtsgerichtsbeschluss studiert, hätten sie locker zu dem Schluss gelangen dürfen, das der allergrößte Teil der nun zu verunglimpfenden Sachverhalte mehr Hand und Fuß hat, als das gesamte Geschreibsel des NRWZ-Schmierblatts.

Der eigentliche Brüller ist dann die dort verwendete Zwischenüberschrift: “Angstmacherei mit einer gezielten Desinformationsabsicht”. Geht man das dortige Traktat Punkt für Punkt durch, erweckt es exakt diesen Eindruck, so als hätte das Blatt gerade eine Selbstbeschreibung geliefert. Es befällt einem die nackte Angst wenn man betrachtet wie in diesem Artikel mit “Information” umgegangen wird. Man ist sich dort nicht einmal zu schade dafür, die in Guantanamo für die von den Gefangenen zu tragenden Mund-Nasenbedeckungen als Infektionsschutz zu verkaufen. Wie geil passt das denn in unsere Zeit? Wie fürsorglich … wir zitieren: “Die gezeigten Guantanamo-Gefangenen, die Alltagsmasken aufhaben, hatten diese zum Schutz vor gegenseitiger Ansteckung zu tragen. Nicht aus Gründen der Folter”. Wenn das nicht schon für sich genommen Hirnwäsche ist, was dann?

Finale Denksportaufgabe

Angstmacherei mit gezielter DesinformationViel erhellender wäre jetzt allerdings eine valide Erläuterung dazu gewesen, weshalb diese Mund-, Nasenbedeckungen vorwiegend in Kombination mit Augenverdeckung und schwerem Gehörschutz Verwendung fanden? Ganz besonders, wie sich diese Dreifachkombination hemmend auf ein mögliches Infektionsgeschehen auswirken kann. Warum ist das Aufsichtspersonal stets völlig ungeschützt? Fehlen uns etwa nur noch diese zusätzlichen Foltergeräte zur erfolgreichen Pandemiebekämpfung? Naja, wichtig ist ja nur, dass niemand über solche Texte selbständig nachdenkt und stolpert, sondern die Kraft der vier Buchstaben “NRWZ” und die hirngerechte Denkhilfe gleich schon mal für die “Wahrheit” nimmt. So geht zielgerichtete Propaganda erst richtig ab. Noch interessanter: unter diesem Aspekt und dem erwähnten Angstfaktor einmal die amtliche Informationspolitik der Regierung zum Thema Pandemie zu betrachten. Vielleicht trifft es die Überschrift zu 100 Prozent?


Quelle: Qpress 

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