Plötzlich Gutmensch! Vom Nazischotten zum Euroheld

Die Lügenpresse überschlägt sich seit dem Brexit mit Lobeshymnen an die Schotten und lobt deren Vernunft, ihr europäisches Bewusstsein, weil die Schotten ihr Unabhängigkeitsreferendum wiederholen wollen.

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Eine Mehrheit ist für die Abspaltung jubelt man von N-TV bis zu den gekauften Journalisten von der FAZ.

Das erste Referendum sei nur an der Angst der Schotten gescheitert, plötzlich nicht mehr Teil der EU sein zu können, weil die Rechtslage angeblich so unklar, weil noch nie dagewesen war. Zur Sicherheit hat man sie von Brüssel aus aber als Rechtspopulisten, Nationalisten und Ewiggestrige beschimpft und kein bißchen dazu beigetragen, dass sich die ungeklärten Rechtsfragen für einen Verbleib in der EU aufklärten.

Aber jetzt ist alles anders. Dieselben Schotten haben plötzlich eine Mehrheit zur Abspaltung. Für einen Beitritt zu EU dürfte sich aber die unklare Rechtslage für diesen Sonderfall nicht geändert haben – es muss eine ganze Menge neu verhandelt werden. Schottland kann nicht als Rechtsnachfolger von Großbritannien gelten. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Solange der Weg nach Brüssel führt, ist eben alles gut.

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2 Kommentare

  1. Wenn die Schotten aus Großbrittanien austreten, ehe Großbrittanien die EU verläßt, könnte man immerhin rein logisch schlussfolgern, dass sie noch drin sind.

    Aber es wäre schon ein Hohn, wenn man beim nächsten Schottland Referendum plötzlich die Wahlfälschung in umgekehrter Richtung sehen würde. Am besten noch die gleiche Frau, die da in dem Video der BBC munter LEAVE Stimmen zu STAY gemacht hatte.

    Für die Schotten wäre es aber immerhin die Chance von GB frei zu werden. Das EU-Beitrittsabkommen kann danach ja immer noch fallen gelassen werden.

    Spannend wird jedenfalls die Gibraltar Frage. Die Spanier werden nun Ihr Veto-Recht bei Verhandlungen mit GB zur Erpressung einer Rückgabe bei den kommenden Verhandlungen nutzen.

    Und die Eurokraten und nicht demokratisch legitimierten Europolitiker wetzen ja schon die Messer. Der kommende Erpressungskrieg gegen die Britten wird nochmal die hässliche Fratze der EU-Tyrannei zeigen.

    Noch interessanter ist eigentlich die Frage, was aus dem Finanzplatz London wird. Denn die UK erwirtschaften einen Großteil ihres BIP durch Finanzgeschäfte. Industrie gibt es kaum mehr. Ein bisschen Fischfang und Landwirtschaft und einiges an Öl-, Gas- und Kohlevorkommen.

    Wenn da jetzt wesentliche Teil nach Frankfurt abwandern und hier statt dort Steuern zahlen, dann könnten die Britten tatsächlich Probleme bekommen.

    Aber das sind nur temporäre Anpassungsschwierigkeiten. Und sobald die weiteren EU-Dominos fallen, wird es auch kein Problem sein, außerhalb zu sein. Denn dann bricht das Erpressungpotential Schritt für Schritt weg.

  2. Die junge Generation und der Brexit: „Die Entscheidung für den Brexit ist zweifellos der definierende politische Augenblick meiner Generation. Ich nehme wahr, dass sich nun mehr Menschen politisch verpflichtet fühlen, als jemals zuvor. Basierend, was sich in den letzten 24 Stunden bei mir auf Facebook abgespielt hat möchte ich einige Beobachtungen weitergeben über das, was diskutiert wurde…. “ http://inselpresse.blogspot.de/2016/06/the-spectator-fur-die-junge-generation.html

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