Nach dem Mainstream-Wirbel um den Echo2018, bei dem es ausschließlich um Antisemitismus der Rapper „Kollegah“ und „Farid Bang“ ging, nicht aber um die allgemeine Gewaltverherrlichung und Frauenverachtung im „Deutsch-Rap“, hat nun das Label BMG zumindest vorerst die Zusammenarbeit still gelegt.

Hartwig Masuch, BMG-Vorstandschef, sagte dazu in der  „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen.“ Gleichzeitig aber wies er den Vorwurf des Antisemitismus zurück. Damit ist das Hintertürchen mehr als sperrangelweit offen, schließlich geht es um einen Haufen Kohle.

Ich allerdings bleibe dabei, es handelt sich weder um Kunst, noch um freie Meinungsäußerung, es ist einfach nur der Abgesang auf eine Wertegemeinschaft, die nach langen Jahrhunderten aufgehört hat, zu existieren.  Jetzt aber haben erst mal die beiden Hassbarden ziemlich viel Pecho gehabt.

https://opposition24.com/echo2018-entartet-keine-kunst/426830