Nächstes Opfer der Clintons? Wichtiger Zeuge im Spendenskandal begeht „Selbstmord“

Gestern suhlten sich die transatlantischen Mainstreammedien in Schadenfreude über die Klatsche für US-Präsident Donald Trump bei der Abstimmung über die Abschaffung von „Obamacare“.

clinton foundation photo
Foto by Hail Merry Foods

Über die Veruntreuung von ca. 5,4 Milliarden Dollar Spendengeldern bei der Clinton-Foundation liest man dagegen gar nichts mehr, obwohl die Affäre für das Ehepaar Clinton noch lange nicht ausgestanden ist. Diese Woche erhoffte man sich neue Erkenntnisse von einem Insider.

Klaus Eberwein war ein ehemaliger haitianischer Regierungsbeamter. Er wurde im Alter von 50 Jahren in Miami tot aufgefunden. Die offizielle Todesursache lautet Selbstmord durch einen Kopfschuss. Gegenüber Vertrauten hatte er zuletzt immer wieder geäußert, dass er wegen seiner Kritik an der Clinton-Foundation um sein Leben fürchte.

Drei Jahre lang war Eberwein als Generaldirektor der Wirtschaftsförderungsagentur tätig.  Bei einer Protestveranstaltung vor dem Sitz der Clinton-Foundation in Manhattan hatte Eberwein im letzten Jahr die Clintons als Verbrecher bezeichnet: „Die Clinton-Stiftung, sie sind Verbrecher, sie sind Diebe, sie sind Lügner, sie sind eine Schande.“.

Am Dienstag sollte er vor der haitianischen  Anti-Korruptions-Kommission aussagen. Man rechnete damit, dass er an seinen Vorwürfen gegenüber der Clinton-Stiftung festhalten würde und erhoffte sich Aufklärung darüber, wo denn die Spendengelder für die Erdbebenopfer geblieben seien. Nur 0,6 Prozent der Spenden von internationalen Gebern an die Clinton-Stiftung mit dem ausdrücklichen Zweck der direkten Unterstützung haitianischer Erdbebenopfer sind tatsächlich dort angekommen. Die übrigen 89,8 Prozent – oder  5,4 Milliarden Dollar – wurden an nicht-haitianische Organisationen vergeben, die wiederum der Clinton-Stiftung nahe stehen sollen. Eberwein nimmt nun seine Geheimnisse mit ins Grab.

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