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Der Machtkampf in der AfD hat sich weiter zugespitzt. Der Brandenburger Landeschef Andreas Kalbitz ist nach einem Antrag von Jörg Meuthen, aus der Partei ausgeschlossen worden. Tino Chrupalla und Alice Weidel hatten erst noch ein Rechtsgutachten abwarten wollen. Alexander Gauland soll nach Berichten des Redaktionsnetzwerks weiterhin für einen Verbleib des in die Kritik geratenen Politikers werben.

Ob mit diesem Schritt die AfD der Beobachtung als gesamte Partei durch den Verfassungsschutz entgehen kann, bleibt fraglich. Nachdem der „Flügel“, dem Kalbitz angehörte, sich offiziell aufgelöst hat, stehen noch weitere Mitglieder im Focus, insbesondere der Thüringer Landeschef Björn Höcke. Meuthen riskiert die Spaltung der AfD. Seine parteiinternen Gegner haben bisher der Versuchung widerstanden, eine neue „Alternative zur AfD“ anzubieten, da ähnliche Versuche von Lucke, Poggenburg und Petry kläglich gescheitert sind.

Stimmen aus dem Netz dazu

13 KOMMENTARE

  1. Es wird Zeit, einmal die Vergangenheiten und die persönlichen Lebensumstände dieses merkwürdigen Teams unter die Lupe zu nehmen. Passen diese Leute überhaupt zur AfD? Kann man sich als AfD-Mitglied von dieser Sorte repräsentiert fühlen?

      • Ich meine das im Text genannte für den Rausschmiss von Kalbitz verantwortliche Führungstrio. Ich dachte, das sei im Zusammenhang eindeutig.

        • Das war für mich nicht eindeutig.
          Was für einen selbst eindeutig ist aufgrund persönlicher Hintergrundgedanken, die nicht ausgesprochen oder ausgeschrieben werden, ist für andere nicht immer eindeutig.

          (Es gibt nichts, was nicht falsch verstanden werden kann.)

          Hätten Sie Namen genannt, wäre es für mich eindeutig erkennbar gewesen.

          Aber da da ja nun geklärt ist, ich würde mich Ihrem Vorschlag anschließen. Allerdings gibt es meiner Meinung nach noch viel mehr Individuen in politischen und anderen Führungspositionen, deren Vergangenheit mal unter die Lupe genommen werden sollte.
          Leider reichen die vorhandenen Kapazitäten dafür nicht aus und bis wir damit fertig wären, würden die munter weiter machen bis die nächsten Generationen sich damit befassen könnten. – Aber nur, sofern die das noch könnten. Die Chancen stehen dafür schlecht, denn es wird immens viel dafür getan, die Menschheit kränker zu machen, sie mit ablenkenden und beschäftigenden Informationen zu überfluten und sie zu verblöden.

          • Gut, dass Sie nachgehakt haben. Das wäre ein peinliches Mißverständnis gewesen, wenn mich einer zum Meuthen-Lager zurechnete!

  2. Nach meiner Einschätzung ist Herr Meuthen ein IM des Vergassungsschutzes, Zersetzung der Partei von innen, Strategie von Geheimdiensten.
    Die Geschichte der DDR hat gelehrt das man ein diktatorisches Regime wie Honecker oder Merkel nur mit den Füssen durch die Macht der Strasse zu Fall bringt. Und was macht die Afd,
    Seit Chemnitz zieht sie sich von der Strasse zurück, ein fataler Fehler, denn in Zeiten vom Corona haben auch andere Akteure das Zepter der APO übernommen
    Womöglich sogar vom Verfassungsschutz gesteuert, das wird sich für die AFD bitter rächen

  3. Was sollte an Systemling Kalbitz besser sein, als an Weidel und Meuthen? Die wissen alle nicht, wofür sie gewählt wurden.

    Hat Höcke noch Stubenarrest, wie geht’s der großen Hoffnung Reil?

  4. Die Daseinsberechtigung der AfD sah und sehe ich nach wie vor in „der Sozialdemokratisierung der CDU“ – zuletzt unter Merkel. Punkt.
    Deutschland braucht eine rechtsstaatlich, rechts-konservative Partei, aber keine rechten Irrlichter wie Kalbitz & Co.!

  5. Wer raus gehört, ist Meuthen! Meuthen ist entweder ein Zersetzer oder strunzblöd.

    Es fing damit an, dass er sich schon 2015 in einem GEZ-Tribunal vom Schäuble-Schwiegersohn und Unsympath T. Strobl vorführen ließ, wie ein dummer Schulbube. Auch in weiteren GEZ-Tribunalen verweigerte er beharrlich Offensive und Schlagfertigkeit, obwohl die Gegner Angriffspunke zu Genüge liefern. Das Ganze gipfelte mit einem Moscheebesuch(!), wo er mit dem Imam auf dem Gebetsteppich rumrutschte. Da hätte er schon raus gehört! Die anhaltende Stöckchenspringerei, Distanzeritis und die Spaltungsversuche setzen dem Ganzen nur noch die Krone auf.

  6. Ich kann mich dran erinnern, wie Herr Meuthen mit Frau Petry konkurrierte und wie er ihr öffentlich in den Rücken gefallen ist, ungeachtet dessen, wie das dem Ansehen der Partei schadet.

  7. Wieviel ehemalige NSDAP-Mitglieder saßen eigentlich für die Altparteien im Bundestag und den Landesparlamenten? Mindestens einer wurde sogar Bundeskanzler – für die SpD!

    Wieviele ehemalige KPD, DKP und SED-Mitglieder sitzen heute noch für die Altparteien im Bundestag und in den Landtagen?

    Hier böten sich der AfD Steilvorlagen! Sie muss sie aber auch nutzen!

  8. Da hatte ich 2014 doch den richtigen Riecher. Auf dem 1. Landesparteitag in Rheinland Pfalz, Kloster Machern, auf dem noch Herr Lucke als Parteivorstand anwesend war erschien es mir bei den meisten der Anwesenden um Pöstchen zu gehen, nicht um echte selbstlose politische Arbeit.
    Die, bei denen selbstlose politische Arbeit zu erwarten war, sind mittlerweile nicht mehr dabei. Sie haben offenbar gemerkt, was hier als Alternative zu erwarten sein wird:
    FDP2.0 oder cdu light. Da hatte meine sofortigen Austriit zur Folge.

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