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Wer bei Google Trends nach dem (Kampf)Begriff „Rechte“ sucht, macht dieser Tage eine interessante Entdeckung. Das Wort wird seit Monaten immer weniger gebraucht.
Da drängt sich eine Frage auf: Haben die Meinungs-Brigaden des medialen Mainstreams die konservativen Kritiker aus den Augen verloren? Sind „Rechtspopulisten“, „Neue Rechte“ und „Nazis“ vom Zielradar verschwunden?
Ganz sicher nicht. Es muss also einen anderen Grund geben für diese Beobachtung. Und nach der muss man nicht lange suchen. In der Corona-Krise wird jetzt unterschiedslos und rabiat auf alle eingedroschen, die irgendwie Kritik am Management der Krise üben, die Effektivität der Regierung infrage stellen oder öffentlich an der Statistik und den Messlatten der Krisenbewältigung zweifeln.
Nur die AfD, das allein tut es nicht mehr. Von Christian Lindner („immer schriller“) über Armin Laschet („wild und wirr“) bis hin zu Till Schweiger („Knallkopp“, „verwirrt“), Elon Musk („rastet aus“) und dem Promi-Fußballer Jens Lehmann („unangebrachte Aussagen“) wird niemand mehr verschont.
Die Hau-drauf-und-mach-Schluss-Artillerie deckt das komplette Spektrum ab. Es gibt keinen Bonus mehr – und keine Gnade. Egal ob links, rechts oder politisch undefinierbar: wer das Maul aufmacht und Kritik übt, dem Gnade sonstwer …

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1 KOMMENTAR

  1. Vielleicht dämmert es der Propaganda & Dressur, dass „Rechte“ für mehr und mehr Aufgeweckte keine Diffamierung ist, sondern eine Ehre und Würdigung. Eine Ehre und Würdigung aufrechten Charakters und Verstandes, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im Gegensatz zu links, Sozialismen aller Art.

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