Göttingen: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

    Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist Samstagnacht (07.09.19) in der Göttinger Innenstadt ein junger Mann aus dem Landkreis Göttingen lebensgefährlich verletzt worden. Der 20-jährige Heranwachsende wurde nach bislang vorliegenden Ermittlungsergebnissen mit einem scharfen Gegenstand im Bereich des Oberkörpers getroffen. Er musste in die Göttinger Uniklink transportiert und notoperiert werden.

    Die Tat ereignete sich gegen 03.10 Uhr in der Stumpfebiel im Bereich einer Bushaltestelle am Kaufhaus Carree. Eine 19-jährige Göttingerin erlitt im Zusammenhang mit dem Geschehen leichte Verletzungen.

    Ermittler nahmen den mutmaßlichen Täter in der benachbarten Reitstallstraße fest. Der „Göttinger“ ist in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

    Ein zunächst ebenfalls festgenommener 22-jähriger Mann aus dem Landkreis Göttingen kam am Abend im Anschluss an seine Vernehmung wieder auf freien Fuß.

    Der 20 Jahre alte Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen am Sonntagvormittag (08.09.19) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ U-Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Heranwachsende wurde in eine Justizvollzuganstalt gebracht.

    Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats zu Motiv und Tathergang dauern an.