Gib dem #Affengate keinen Zucker!

Wenn die BILD die Tiermörder-NGO Peta bemüht, um Empörung über die Affenversuche böser deutscher Automobilkonzerne zu schüren, entbiehrt das nicht einer gewissen Komik. Aber es geht nicht um die Affen, es geht um die deutsche Erbsünde, das ewige Nazireich. Die Deutschen sollen das Vertrauen in ihre Industrie verlieren, in die Schlüsselindustrie, die wie keine andere für Deutschland steht – die Automobilindustrie. Ohne Deutschland gäbe es keine Automobile. Kann es ein Deutschland ohne Automobilindustrie geben?

„Was mit den hilflosen Tieren passiert ist, hat die Autobosse anscheinend nicht mehr interessiert“, heißt es in dem jüngsten Artikel von Merkels Hausblatt. Und dann: „Tierschützer der Organisation PETA gehen davon aus, dass die Affen tot sind.“ Da kommen einem ja die Tränen. Wir reden über zehn Affen, die ein paar Abgase eingeatmet haben und noch leben sollen. Die „Tierschützer“ von PETA schläfern aus Tierschutzgründen jährlich Tausende Haustiere ein und sprechen ganz offen von Euthanasie. Manchmal meinen es die „Tierschützer“ etwas zu gut mit den Vierbeinern, die ihnen so am Herzen liegen. 49.000 Dollar musste die „Tierschutzorganisation“ Schadenersatz leisten, weil die Killer den Chihuahua eines neunjährigen Mädchens in den Hundehimmel beförderten.

Noch mal, wir reden über zehn Affen, ich buchstabiere Z E H N! Welch ein Skandal in einer Gesellschaft, in der industrielle Massentierhaltung als normal angesehen wird, Kükenschreddern an der Tagesordnung ist und tierquälerische HALAL-Produkte in den Supermarktregalen stehen. Das alles wäre nicht der Rede wert, ginge es nicht um die deutschen Autobauer in den USA.

Und das Affentheater geht weiter, die „Deutsche“ Umwelthilfe spricht von „Menschenversuchen“, damit kann man die Deutschen immer schocken und an der Adolf Achillesferse packen. Es hat zwar nichts mit Lampenschirmen aus Menschenhaut und Zwillingsversuchen á la Mengele zu tun, sondern nur mit 25 freiwilligen Probanden, die sich ganze vier Stunden lang einer Dieselbelastung ausgesetzt hätten. Erschütternd!

 RP: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verurteilt die Affen- und Menschenversuche mit Diesel-Abgaben „aufs Schärfste“. Dies erklärt Geschäftsführer Jürgen Resch gegenüber der „Rheinischen Post“ ( Dienstagausgabe). Noch schlimmer allerdings seien „die schon lange erfolgte Schädigung vieler Hunderttausend Menschen, die in unseren Städten dem weitgehend ungefilterten Dieselabgasgift ausgesetzt sind. Das ist der viel schlimmere Menschenversuch „, sagte Resch. In Aachen hätten 25 gesunde Menschen für vier Stunden die Belastung durch Diesel erlitten, sagte er. „Aber Hunderttausende Asthmatiker oder Lungenkranke leiden seit Jahren unter zu hohen Stickstoffdioxiden.

Da die Nummer nicht so richtig zieht, muss mit  „Dieselabgasgift“ und „vielen Hunderttausend Menschen“ noch mal nachgelegt werden. Hunderttausende, Menschenversuch und Gift, das sind zwar noch keine sechs Millionen, aber klingt schon fast so abgrundtief böse, wie in einer der zahlreichen Hitlerdokus auf N24.  Wie gut, dass es neben der „Deutschen“ Umwelthilfe auch saubere Autohersteller gibt, z.B.  Toyota. Der greift nämlich gerne mit Spenden unter die Arme.

Noch mehr über den Verein erfährt man bei EIKE: Die dubiosen Machen­schaften der Deutschen Umwelt­hilfe und ihres Führers Jürgen Resch. In dem Beitrag wird tüchtig aufgeräumt mit den angeblichen Kämpfern für die Umwelt, die in „schlossartigen Residenzen am Bodensee und elitären Anwesen in Berlin logieren.“

Im Bezahlbereich von Bild-Plus erfährt man, dass die Tiere für je 35.000 Dollar bestellt wurden und BILD die Rechnung vorliegen hat. Außerdem erzählt die „Peta-Chefin“ was aus den Affen wurde, von denen Bild wiederum, aber, ach was soll’s ? Es geht um ganz andere Affen bei diesem #Gate und die meisten von ihnen sind grün.

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