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Jörg Meuthen AfD – Foto: O24

Nach dem nordrhein-westfälischen Landesverband der AfD fordert jetzt auch die Junge Alternative die Auflösung des „Flügels“ und der „Alternativen Mitte.“

Weder seien die einen patriotischer und grundsätzlicher, noch die anderen „bürgerlicher“ oder moralisch besser, so die JA in einer Presseerklärung, in der der Bundesvorstand zum Handeln aufgefordert werden:

Es sind institutionalisierte Netzwerke, die nicht weltanschaulicher Natur sind, also unsere Partei nicht im Sinne des Wettstreits der besseren Ideen weiterbringen.

Es geht nicht darum, dass es in unserer Partei keine grundsätzlichen Fragestellungen mehr geben dürfe. Es geht auch ganz sicher nicht darum, das Narrativ des politisch instrumentalisierten Verfassungsschutzes aufzugreifen. Wir bekennen uns ausdrücklich zum Binnenpluralismus, der neben nationalkonservativen und liberalen auch sozialpatriotischen Strömungen Raum gibt.

Wir fordern die führenden Protagonisten genannter Netzwerke dazu auf, den selbstlosen Schritt zum Wohle des Friedens in unserer Partei zu gehen. In NRW wurde die AM richtigerweise schon aufgelöst. Nun braucht es diesen konsequenten und ganzheitlichen Schritt für die gesamte Bundesebene. Der Bundesvorstand muss handeln!

Die Parteiführung hat inzwischen reagiert und schließt sich den Forderungen an. Bis Ende April soll der „Flügel“ aufgelöst werden.

Stimmen im Netz kommentieren die Entwicklung sehr kontrovers:

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