Wolfgang van de Rydt

Bildquelle: ECB / Press Release

Am Freitag gab die EZB die neuesten Termine für den Fahrplan zum Einstieg in den Digitalen Euro bekannt. Am 12. Oktober startet zunächst ein "Probelauf" als Modellversuch, danach soll an den Feinheiten geschliffen werden. Es bleibt im Wesentlichen dabei, dass der herkömmliche Euro und damit das Bargeld (noch) nicht abgeschafft werden. "Der Euro gehört den Europäern und unsere Mission ist es, sein Hüter zu sein", sagte EZB-Chefin Lagarde. „Die Europäer wenden sich zunehmend dem Digitalen zu, wenn sie Geld ausgeben, sparen und investieren. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in Geld zu sichern. Dies bedeutet, sicherzustellen, dass der Euro für das digitale Zeitalter geeignet ist. Wir sollten bereit sein, bei Bedarf einen digitalen Euro auszugeben. “ (1)

In den Aussagen sind gleich mehrere Lügen mehr oder weniger geschickt verpackt, die so oder von der breiten Masse nicht erkannt werden. Zunächst einmal gehört der "Euro" der EZB und nicht den "Europäern". Nicht einmal alle EU-Staaten haben ihre Landeswährung abgeschafft, denn der Euro brachte nur für die inflationsgebeutelten Südländer einschließlich Frankreich Vorteile mit sich. So blöd waren nur die Deutschen, denen der Tausch gegen die D-Mark als Erfolgsgeschichte aufgeschwatzt wurde. Die größten Nettozahler werden ebenso darüber hinweg getäuscht, dass die Einführung des "Digitalen Euros" nichts anderes als eine weitere Erhöhung der Geldmenge bedeutet, denn "bargeldloses Zahlen" geht auch mit dem alten Euro recht bequem. Dafür braucht es keinen neuen. Nach dem erfolgreichen Launch, zu dem es irgendwann nach dem Brexit-Theater kommt, folgt die schleichende Währungsreform und damit der Übergang zum vollständig nachverfolgbaren Kryptoeuro, einhergehend mit einer schmerzhaften Enteignung aller noch vorhandenen Werte, die noch nicht unter Kontrolle der kriminellen Zentralbanken stehen.

Sonntag, 04 Oktober 2020 09:00

Hätte, hätte, Friedenskette

Der "Rekordversuch" ist gescheitert. Den Spott im Netz will ich bis auf die Titelzeile nicht wiederkäuen, die mir auf Twitter ins Auge stach. Ein Flieger in der Luft suchte die Menschenkette vergeblich, was wohl auch am technischen Gerät gelegen haben soll. Was das ganze Spektakel überhaupt noch soll? Vielleicht ist das so wie mit den zweiten und dritten Teilen von erfolgreichen Kinofilmen, die bis auf wenige Ausnahmen dann doch keine Besucher mehr anlocken. "Die Maske 2" wäre da ein passendes Beispiel ...

https://youtu.be/I1GOOAf66hU
https://youtu.be/Dvx1i4f2KEc
Freitag, 02 Oktober 2020 11:00

Endlich: Steckbrief warnt vor Opposition 24

Screenshot Newsguard App

Das über den Microsoft-Browser "Edge" kostenlos erhältliche "Tool" Newsguard hat seine "Bewertung" von Opposition 24 abgeschlossen. Wer den lieben Onkel Bill kritisiert, dessen ehemalige Firma den Internetpranger unterstützt, bekommt logischerweise ein rotes Warnschild. Danke für diese deutliche Distanzierung zu BILDerberg, Staatsfunk und sonstigem abartigen Dreck im Netz, der unter "Presse" firmiert. Und nochmal, es stimmt, dass dieser Psychopat namens Bill Gates die Sonne verdunkeln wollte, die Quelle dazu hat Newsguard selbst als "vertrauenswürdig" eingestuft. Hier der Screenshot:

Besonders lustig: Newsguard zieht u.a. zur Bewertung heran, ob Eigentümer und redaktionell Verantwortliche genannt werden und beruft sich dann im weiteren Text zu O24 auf die anonyme Hetzseite "Psiram", die mutmaßlich von der Pharmalobby gesponsert wird und der sogenannten Skeptikerbewegung (GWUP) nahe steht.

Wer dann noch Songs bei Apple veröffentlicht, in denen die Regierung "verspottet" wird, ach was, der kann nur Böses im Schilde führen und eine "nicht offen gelegte rechte Agenda" verfolgen. Selten so gelacht. Sieht O24 etwa wie ein linkes Projekt aus?

Der Staatsfunk hat wieder zugeschlagen. Rechtsextreme Chatgruppen und Umtriebe bei Polizei und Verfassungsschutz. Die Linkspresse schäumt und verlangt nach Säuberungen.

https://twitter.com/tagesschau/status/1311516604392407042
https://twitter.com/tagesschau/status/1311548576653246467

Werden nun alle Verdächtigen aus dem Dienst entfernt? Und wer beobachtet sie weiter, falls sie auf die Idee kommen, sich zu erneut organisieren, dieses Mal mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen?

Werden wir gerade kräftig an der Nase herumgeführt, wie zur Zeit der "Studentenproteste", als V-Männer ganz aktiv den Linksterror aufgebaut und radikalisiert haben, um Gründe für Gesetzesverschärfungen zu liefern? Wir werden es bald erfahren, wenn der erste "Ex-Polizist" einen Anschlag geplant oder begangen haben soll. Praktisch, wenn dabei jemand beseitigt wird, der gerade im Begriff ist, das Spiel zu beenden. Man denke an Herrhausen, dessen Ermordung mit Sicherheit nicht auf die sogenannte "RAF" zurückgeht.

Es ist immer dasselbe Muster. Regierungen konstruieren ein Feindbild und bauen die Gegner systematisch auf. Die Show ist eröffnet. Man darf gespannt sein, welchen Namen die neue Rechts-RAF verpasst bekommt.