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Unsere Innenminister sind ja ganz schön ausgeschlafen. Da muss man erst mal drauf kommen, dass man Smart-Home-Geräte zur Überwachung nutzen kann. Und außerdem geschieht es Amazon gerade recht. Wenn sich die Internetgiganten schon vor Steuern in der EU drücken, sollen sie wenigstens mit Daten zahlen, die unser aller Leben sicherer machen. Die künstliche Aufregung wird sich schon wieder legen. 1984 ist nicht wahr geworden, weil böse Politiker ein Gesetz nach dem anderen verabschieden, mit denen die Freiheitsrechte der Bürger immer weiter beschnitten werden, die düstere Utopie ist in der Wirklichkeit angekommen, weil die breite Masse es nicht anders will. Ich wüsste jedenfalls von keiner Massenverschrottungsaktion, bei der tausende Wutbürger ihre Alexas, iPhones und sonstige Gadgets dem Feuer übergeben hätten.

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Es war 2013, als Edward Snowden kein Asyl in der Bundesrepublik bekam, dem besten Deutschland das wir je hatten und sich herausstellte, dass sogar das Handy der mächtigsten Frau der Welt von der NSA abgehört wurde. Die beliebteste Bundeskanzlerin aller Zeiten gestand öffentlich, das Internet sei für sie Neuland und wurde erneut gewählt. Nach wie vor kontrollieren die USA mutmaßlich von Ramstein und dem Dagger-Complex bei Darmstadt aus die Drohnenangriffe in fernen Ländern, wofür wir mit reichlich Goldstücken und Schenkmenschen fürstlich belohnt werden. Es läuft! Jetzt lasst den Innenministern ihr kleines Stück vom großen Datenkuchen und spielt weiter GTA, WOW oder Minecraft.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Ob Ohrenbeichte, GeStapo, Stasi und das Internet; der Feind passt die Aufklärung immer dem Zeitgeist und den technischen Möglichkeiten an, und millionen oder sogar milliarden Deppen machen mit.
    Die Denkenden nennt man Ketzer, Ungläubige, Rechtsextremisten oder Verschwörungstheoretiker. Und die Maßnahmen führen immer zu vielen Toten.

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