AfD hat ein Potential von mehr als 20 Prozent – was macht Alfa Lucke?

By Robin Krahl (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
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Berlin (ots) – Zum aktuellen Umfragehoch der AfD, erläutert der Vorsitzende Jörg Meuthen:

“Die AfD ist mittlerweile zur drittbeliebtesten Partei in Deutschland aufgestiegen. Ein schöner Erfolg, den wir weiter ausbauen wollen und werden. Die AfD hat laut einer aktuellen internen Umfrage ein Potential von mehr als 20 Prozent. Das wollen wir in der nächsten Zukunft bestmöglich ausschöpfen.”

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Und weiter:

“Wir sind eine junge Partei, die sich völlig frei von Klientelismus und Filz vorgenommen hat, das politische System der etablierten Parteien aufzubrechen. Wir treten an gegen verantwortungsloses Gutmenschentum und Gesinnungsindoktrination und wenden uns entschlossen und mit eigener alternativer Konzeption gegen die Regierungsparteien, die in fast allen Politikbereichen – sei es Asylchaos, Euro- und Staatsschuldenkrise oder Familien-und Gesellschaftspolitik- auf der ganzen Linie versagt haben.

Das wird uns für weitere Wählerschichten zu einer interessanten und wählbaren politischen Alternative machen.”

Gegner der AfD sehen den Aufwind vor allem durch die Asylkrise und die jüngsten Terroranschläge begründet. Nach der Abspaltung der Lucke Fraktion und der Neugründung der “Alfa” waren sich die Kolumnisten einig, dass die AfD mit Frauke Petry an der Spitze in die Bedeutungslosigkeit absinken würde.

Hätten die sogenannten Altparteien eine bessere Politik gemacht, statt mit der Fortsetzung des in totalen Staatsversagen mündenden Merkelkurs das Vertrauen von immer mehr Wählern zu verspielen, dann hätte sich diese Einschätzung vielleicht bewahrheitet – aber da war der Wunsch Vater des Gedankens.

Mit zu diesem Vertrauensverlust beigetragen hat die staatsnahe Einheitspresse, die mit Beginn der Ukraine Krise immer stärker in die Kritik geraten ist – und das völlig zu recht. Wortschöpfungen wie “Putin-Versteher” und Legenden über Putins Trollarmee zeigen, auf welchem Niveau sich der Journalismus heute bewegt – er spielt mit Begriffen aus dem Kindergarten und pubertären Witzen, die selbst in einer drittklassigen Sitcom noch zu flach erscheinen.

Wer andere in den TrainofHope steigen lässt, muss sich nicht wundern, wenn die Umfrageergebnisse mit Schockerkenntnissen aufwarten.

Bernd Lucke, das Alfa-Tier, kommt in den Leitmedien im Gegensatz zur totgesagten und totgewünschten AfD gar nicht mehr vor.

Das mit dem TTIP hat man ihm nicht vergessen, ebenso wie die scheibchenweise Abkehr von Euro und EU Ausstieg. In Brüssel wird eben der Kaffee mit transatlantischem Wasser gekocht.

Und ganz links von der Großen Koalition fletscht man nicht nur die Zähne, sondern will Gleiches mit Gleichem vergelten.

De facto bedeutet das, wenn die einen mit Worten zündeln, dann zündeln die anderen mit deren Autos.

Eine bessere und überzeugende Politik anzubieten wäre die Alternative – aber genau diese Vokabel löst die ewig gestrigen Pawlowschen Reflexe aus.

 

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