AfD Wahlplakat – Foto: O24

 

Die frühere Landeschefin der AfD Schlesig-Holstein, Doris Sayn-Wittgenstein, bleibt nach erstinstanzlicher Entscheidung des Landesschiedsgerichts weiterhin Mitglied der Partei.

Der Bundesvorstand der AfD hält dagegen an seiner Rechtsauffassung in dem Fall fest, teilte die Partei dazu heute mit. Es sei einstimmig entschieden worden, der Argumentation des AfD-Landesschiedsgerichts Schleswig-Holstein nicht zu folgen und das Bundesschiedsgericht der AfD anzurufen, um Doris von Sayn-Wittgenstein aus der Partei ausschließen zu lassen.

Zuvor hatte es bereits einen Schlagabtausch zwischen dem Bundesvorstand und dem Compact-Magazin gegeben, weil Sayn-Wittgenstein als Rednerin bei einer Compact-Veranstaltung auftreten soll. Chefredakteur Elsässer sprach von einem Skandal und Zensurversuchen durch den Bundesvorstand der AfD.

4 KOMMENTARE

  1. Wer solch einen Bundesvorstand hat braucht keine Feinde mehr. Siehe auch klägliches Scheitern bei Höcke. Solange die AFD artig ihren eigene Nazilegende strickt (Feindzeugen), wird es nicht wirklich voran gehen, außer für gewisse Funktionäre, die mittlerweile gut und gerne vollversorgt werden und natürlich an den Futtertrögen bleiben möchten.

    Naja, die Basis wird schon wissen, wen sie sich da ins Nest gelegt haben.

  2. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass gewisse Parteispendenempfänger von sich selber ablenken wollen. Die Frage ist, wer der AFD mehr Schaden zufügt. Frau Wittgenstein, Herr Höcke oder die Spezialdemokraten Meuthen, Weidel und Reil.

    Opposition geht so jedenfalls nicht. Dafür bräuchte man charakterlich geeignete Menschen.

  3. Huch, die “Säuberungen” doch noch nicht ganz abgeschlosen?

    Schade, ich hätte die ja gerne gewählt. Aber wenn sogar der Vorstand einräumt (die müssen’s ja wissen), dass da ganz viele “Nazis” rumlungern, dann lass ich das mal lieber. :-))))

  4. Ich finde, der Bundesvorstand der AFD, sollte den Ausschluss-
    Antrag auch öffentlich begründen und nicht immer nur veröffentlichen,
    dass er an dem Beschluss festhält.
    Ich habe jetzt schon in drei bis vier freien Medienblättern immer nur
    gelesen, dass der Ausschluss-Antrag weiterhin bestand hat, aber
    niemals eine Begründung dazu. …. so geht das nicht !!!
    Will die AFD-Führung auf das gleiche Pferd aufspringen, wie
    die verlogenen Altparteien ?
    Meiner Meinung nach war und ist Wittgenstein eine hervorragende
    Patriotin und hat mit Nazi genau so wenig zu tun wie Höcke.
    Wenn das anders sein sollte, muss das auch erklärt und bewiesen
    werden. So wie es die Partei beschließt, hat das einen Geruch von
    bestimmten Partei-Größen, die um Ihren Posten bangen.

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