#911 Heiliger Krieg: Die #FalseFlag vom 11. September

Mountain Meadows Massacre Memorial / Ken Lund from Las Vegas, Nevada, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
Die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center werden besonders zum Jahrestag immer wieder heiß diskutiert. Längst ist belegt, dass die offizielle Version der Geschehnisse nicht stimmen kann, dennoch werden Zweifler als Verschwörungstheoretiker diffamiert. Wird ganze die Wahrheit je ans Licht kommen?

In den USA gab es schon einmal einen furchtbaren Anschlag an einem 11. September bei dem es sich erwiesenermaßen um eine False Flag Operation handelte. Das Motiv: Heiliger Krieg.

1857: Mormonen verkleideten sich als Indianer und schlachteten gemeinsam mit verbündeten Pauites unschuldige Siedler, darunter Frauen und Kinder. Die Zahl der Opfer wird auf 120 – 150 geschätzt. Lediglich 17 Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren wurden dabei verschont. Der Treck recht wohlhabender Familien aus Arkansas war zuvor tagelang bei Cedar City von den Mormonen belagert worden. Man verweigerte den Siedlern die Durchreise und beschuldigte sie der Verschwörung gegen die „Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“, wie sich die Mormonen selbst bezeichnen. In Arkansas war im selben Jahr ein Mormone ermordet worden und die Anführer wähnten offenbar Verbindungen zu den Siedlern. Der perfide Plan ging zunächst auf. Den Siedlern wurde freies Geleit zugesagt, wenn sie ihre Waffen abgeben und beim Abzug Frauen, Männer und Kinder voneinander trennen würden. Nur vor den ganz kleinen Kindern wurde Halt gemacht – sie wurden von den mormonischen Familien in Obhut genommen – alle anderen brutal ermordet. Eine erster Untersuchungsbericht des Präsidenten der Mormonenkirche an die Regierung ergab, dass das Massaker von Indianern verübt worden sei. Doch die Täuschung konnte nicht lange aufrecht erhalten werden. Der sogenannte Utah-Krieg von 1857 – 58 und später der us-amerikanische Bürgerkrieg verzögerten die Strafverfolgung. So kam es erst 1871 zur Fortsetzung der gerichtlichen Untersuchungen, die schließlich zu mehreren Prozessen und Verurteilungen führten. 1876 wurde der Anführer der „Bürgerwehr“ John D. Lee hingerichtet.

Die mormonische Kirche tat sich über Hundert Jahre schwer mit der Verantwortung für das blutige Massaker. Erst 1999 wurde eine Gedenkstätte für die Opfer des Mountain Meadows Massaker errichtet. (Quelle)

Für das ganz große Kino hat das Massaker nie gereicht, obwohl es einen der dunkelsten Punkte in der Geschichte der USA markiert. Allenfalls als B-Film kann man diese unmotivierte Verfilmung unter dem Titel „September Dawn“ bezeichnen. Bezeichnend ist auch, dass der Schinken im Netz überall kostenlos zur Ansicht steht.

Der Vorfall beweist – False Flag war immer schon eine Methode der verdeckten Kriegsführung. Aufgeflogen sind die Hintergründe des Massakers nur deshalb, weil sich die Mormonen mit der Regierung der USA im Krieg befanden. Wäre die Auseinandersetzung anders verlaufen, läge heute noch immer der Mantel des Schweigens über Mountain Meadows.