16 Semester und kein Abschluss in Sicht – noch ein geschönter SPD Lebenslauf?

Der SPD – Landtagsabgeordnete Patrick Dahlemann (28) soll falsche Angaben zu seiner Biografie gemacht haben.

Patrick Dahlemann (MdB) By Vincent Leifer (Own work) [Attribution], via Wikimedia Commons
Patrick Dahlemann (MdB) By Vincent Leifer (Own work) [Attribution], via Wikimedia Commons
In der Ausgabe von 2015 des Landtagshandbuch heisst es, er sei als Student in Greifswald eingeschrieben. Doch 2014 soll er bereits sein Studium beendet haben – nach 16 Semestern ohne Abschluss. Als Parlamentarier sammelt man schließlich praktische Erfahrung – wozu braucht es da noch einen Abschluss im Fach Politologie?

Außerdem hat der mutige Streiter gegen Rechts bereits jede Menge Fame als Youtube Star gesammelt und wurde 2013 mit dem „Gustav  Heinemann Bürgerpreis“ ausgezeichnet. Irgendwie logisch, dass er dann 2014 als Nachrücker für den zurückgetretenen Volker Schlotmann in den Schweriner Landtag einziehen durfte.

Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, weist Dahlemann alle Vorwürfe zurück. Er habe niemals Hochstapelei betrieben, sondern die „alten Daten“ einfach übernommen, als er in den Landtag eingezogen sei.

Begonnen hat Dahlemann sein Studium der Politologie in Greifswald im Jahre des Herrn 2008(!). Einige Jahre später soll ihm dann dort der Rauswurf gedroht haben – im Semester 2011/12 schaffte es der vielbeschäftigte aufstrebende Jungpolitiker nämlich nicht, alle Prüfungen rechtzeitig abzulegen.  Da kann man schon mal die Geduld verlieren.

2014 zog Dahlemann wohl ernstere Konsequenzen und wechselte als Fernstudent an die Uni Hagen. Genau jener Hinweis fehlte aber in seiner Biographie, auch auf seiner offiziellen Homepage, bis Anfang Juli. „Fernstudium“ – das hört sich so nach zweitem Bildungsweg an und passt nicht zur Legende vom jung-schwung-dynamischen  SPD Yuppie. Dahlemann will die nicht ganz so korrekten Angaben als Nachlässigkeiten verstanden wissen, ebenso wie seine Bemühungen, endlich einen Abschluss hinzubekommen – er sei überlastet, habe aber selbst in einer Rede im Landtag offen darüber gesprochen.

Der fesche Patrick hat viel zu tun – er sitzt nicht nur im Landtag MV, sondern ist auch Mitglied im Kreistag Vorpommern-Greifswald und der Stadtvertretung Torgelow. Bei soviel Arbeitseinsatz kann sich schon mal die ein oder andere Unachtsamkeit einschleichen – jedenfalls sind wir gespannt, ob es dann nach 20 oder 22 Semestern endlich klappt – vielleicht macht der Patrick sogar noch seinen Doktor, man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Wir würden uns jedenfalls über ein handsigniertes Exemplar seiner Dissertation sehr freuen und sie aufmerksam lesen …

 

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9 Kommentare

  1. Nichts so recht hinbekommen, Zeit mit dummschwatzen verdödelt und nie richtig gearbeitet. Ein 28 jähriger, stxxxxxxxr Fxxxxxxxr, alimentiert vom hart arbeitenden Steuerzahler, darf sich im Landtag lümmeln und wird dafür fürstlich entlohnt. Und solche „Vorbilder“ des Drückebergertums sind die Maulhelden der Seilschafts-Partei Deutschlands und bestimmen im schlimmsten Fall über die Höhe der Renten, Lebensarbeitszeit, Steuererhöhungen etc. Pöbel-Ralle ist ebenso ein gutes Beispiel dafür, wie Leistungsverweigerer und extrem Arbeitsscheue in der SPD für gutes Geld Karriere machen können, überfette Rente inklusive. Auch in den Gewerkschaften finden diese Schlitzohren und Banausen mittlerweile ihre neue Heimat und stehen fettgefüttert neben Antifanten und linksgrün-kreischenden Volltrotteln. Nebenher möchten Sie ihren Mitgliedern die linkslastig politische Marschrichtung vorgeben. Müssten diese Hohlbohnen auch nur einen einzigen Tag die Schaufel in die Hand nehmen oder an der Werkbank stehen, wären sie fertig und reif für die Rente. Da schaufeln sie stattdessen lieber tonnenweise ihren verbalen Müll unter das Volk und lassen andere für sich arbeiten, nach Möglichkeit bis zum Ableben kurz vor Bezug der Altersrente.

  2. Das kannst aber laut sagen das ist ein richtiger Dummschwätzer, er soll mal eine Woche auf dem Bau Knüppeln dann weiß er was Arbeit ist

  3. Der sitzt da ganz sicher wegen seiner Fähigkeiten und Ausbildung und nicht wegen seiner Abstammung, ehrlich – SPD Ehrenwort.

    Vielleicht mal Fabian der Goldschmied auf Youtube schauen und verstehen, wo Leute wie Dahlemann herkommen…

  4. Ball flach halten, hier geht es nur um die Angabe, an welcher Uni er eingeschrieben ist. Dahlemann hat bislang gute Arbeit im Landtag und in seinem Wahlkreis gemacht. Ich glaube, dass lässt sich vor Ort besser einschätzen als von Nulpenhausen aus…

    • Was für gute Arbeit hat er denn geleistet? Und für wen?
      Für die Umsetzer des Yinnon- und van Hooton Plans?
      Für die Verharmloser der Invasion und Umvolkungspolitik?
      Für die Vergewaltigungsverharmloser und politischen Mitvergewaltiger?
      Für die Finanzbetrüger, „Bankenretter“, Bargeldabschaffer, Harz 4 – Menschenschinder, Zwangshypothekler und USA-Füßelecker?
      Für die Totalüberwacher und Freiheitsfeinde?

      Nichts gelernt und angeblich gute Arbeit in einem von vorne bis hinten korrupten und Politiksystem.

      Bei uns darf niemand dank solcher Politiker ein Fenster Putzen ohne 3 Jahre Ausbildung zum Gebäudereiniger.

      Ehrlich wie ein SPD-Politiker…
      Wetten, dass er seinen Abschluss auch an der Fernuni in den nächsten Jahren nicht schafft.

    • Nachtrag:

      In Torgelow (sei Wahlkreis) ist jeder 3. arbeitslos.
      Wenn man die Leute in Maßnahmen hinzurechnet, jeder 2…
      Das sind 50%…

      Das ist das Arbeitszeugnis eines hervorragend qualifizierten Kommunalpolitikers vor Ort!

      Hervorragende Arbeit aus Sicht eines SPD Fanboys – ganz ehrlich SPD eben!

    • Dann mal schnell ab nach Gelsenkirchen, Dortmund, Duisburg oder Köln und die „bekannten“ Stadtteile begehen. Da kann man prima Multikulti-Kultur tanken und bestaunen, wie politische Bettnässer und arbeitsresistente Studienabbrecher einst sichere und saubere Städte in Nulpenhausen verwandelt haben. Und vor Ort ist es tatsächlich gesünder den Ball flach zu halten, sonst gibt es da sehr schnell einen Satz roter Ohren. Vor allem für die von der Natur körperlich benachteiligten Verbalfuzzis, die mit den Spielregeln in bestimmten Stadtteilen von Nulpenhausen nicht vertraut sind.
      Mein guter Rat: nur in einer Reisegruppe anreisen, allein ist schlecht. Max. 5 Euro beim „Landgang“ mitnehmen und, wenn es ohne nicht geht, kein teures Smartphone sondern Omas Handy mit der Tastatur für Senioren einstecken. Frau oder Freundin mit Kopftuch kommt gut, kein Schmuck oder Markenklamotten. Kommt eine Gruppe jugendlicher Migros entgegen, Blicke nach unten senken, Platz machen oder besser rechtzeitig den Gehsteig wechseln. Unbedingt in den Morgenstunden anreisen, da schlafen die staatlich Alimentierten meist noch und deren „geschäftliche Tätigkeiten“ ruhen ebenfalls. Dunkelheit, Grünanlagen und nicht einsehbare Seitenstraßen sind zu meiden.

      Wünsche viel Spaß, Erholung und körperliche Unversehrtheit vor Ort und in Nulpenhausen.

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