1. Mai: Kein Hauch von Revolution – der Sozialismus ist schon da

Leere Rituale am Tag der Arbeit

Der morgige Feiertag geht auf den Generalstreik der Arbeiterbewegung vom 1. Mai 1886 in den USA und den Massenstreik von 1856 in Australien zurück. Damals wurde der Acht Stunden Tag gefordert.

In der Gegenwart finden  am 1. Mai vor allem in Berlin ritualisierte Krawalle zwischen vermummten Autonomen und der Polizei statt.

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Die Ladenbesitzer in den gefährdeten Zonen rüsten alljährlich und verbarrikadieren ihre Geschäfte so gut wie es geht. Wer jetzt noch sein Auto an einem der Schauplätze parkt, handelt grob fahrlässig, möchte man meinen.

Auch die Polizei rüstet auf. Die revolutionäre 1. Mai Kundgebung hat sich dieses Jahr des Themas Flüchtlingspolitik angenommen. und will ein Zeichen gegen die Festung Europa setzen.

Solidaritätskundgebungen gehören zu linken Bündnissen dazu, aber ist das nicht ein wenig deplatziert? Wird hier nicht das entsetzliche Flüchtlingsdrama missbraucht, um den sinnentleerten Tag der Arbeit neu zu beleben?

Müsste nicht auch heute die Forderung nach einem Acht-Stunden-Tag, oder überhaupt einer Beteiligung am Erwerbsleben ganz oben auf der Liste stehen? Wie viele Arbeitslose und Aufstocker nach Hartz 4 gibt es tatsächlich in diesem Land? Die geschönten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit verschleiern das, was ein offenes Geheimnis ist.

Eine ganze Klasse von Menschen wird gar nicht mehr gebraucht – sie ist für den Produktionsprozess obsolet geworden.

Die Pseudolinke aus SPD, Grüne und der Partei die LINKE feiert sich wegen des Mindestlohns, der eine reine Mogelpackung ist. Das bißchen Umverteilung nutzt nicht wirklich, sie entlastet nur die Jobcenter von der Arbeit mit ihren “Kunden” die nun plötzlich kein Anrecht mehr auf Hartz 4 haben.

Und die Gesetze und Verordnungen zum Nachweis der Arbeitszeit belasten und gängeln vor allem den Mittelstand, der es in Deutschland schon schwer genug hat.

Der Mindestlohnempfänger kann froh sein, wenn er seinen Job behalten hat – weniger Arbeiten muss er deshalb noch lange nicht. Auf eine Altersversorgung muss er nicht spekulieren. Was er zu erwarten hat, ist wiederum nur das Existenzminimum, das er längst gewöhnt ist. Das Einkommen lässt keinen Spielraum, um selbst Vorsorge zu treffen.

Auf all diese drängenden Fragen hat die Linke seit über 100 Jahren nur eine Antwort – Umverteilung. Auch am 1. Mai wird sie nichts anderes verlauten lassen und vom sozialistischen Haus Europa träumen, obwohl wir längst wieder im real existierenden Sozialismus angekommen sind.

Die Misswirtschaft in der EU, verursacht nicht nur durch die Pleitestaaten, sondern dem planwirtschaftlichen Konstrukt von Euro und EZB erinnert an die letzten Tage der DDR.

Die Mauer von damals ist an der EU Außengrenze wieder auferstanden. Für die Flüchtlinge besteht die Mauer aus Stacheldraht und Mittelmeer, für die Bürger der EU aus der Armut und dem Terror auf der anderen Seite.

Die Szenarien von Sozialismus und Kapitalismus gleichen sich immer mehr besonders in der Zeit vor ihrem Zusammenbruch – der 1. Mai ist ein wichtiges Datum in der Geschichte, daran ändert auch das alljährliche Schauspiel nichts – er ist Vergangenheit.

Rund 7000 Polizisten stehen in Berlin den zu erwartenden Ausschreitungen gegenüber.

Welches Zeichen die autonomen Radikalen setzen werden, die jährlich für die Krawalle verantwortlich sind, ist  bekannt. Die vermeintlichen Symbole von Kapitalismus und Unterdrückung werden entglast und abgefackelt – Autos brennen und Pflastersteine fliegen.

Was werden die Aufmärsche am 1. Mai verändern? Was ist am Tag danach anders?


 

Bildquelle:

berlin ausschreitungen photo
Photo by _dChris

 

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1 Kommentar

  1. das ist doch alles selbstverarsche – die mittelschicht hat doch jetzt schon unter der steigenden kriminaltätsrate (u.a. Einbruchsdiebstahl) zu leiden – wer unrecht zulässt brauch sich nicht darüber zu beschweren wenn seine oma im supermarkt wegen ein paar euros, niedergeschlagen wird

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