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Die Grünen im Bundestag fordern eine Offensive für Sonnenenergie und streben dabei eine Nutzungspflicht von Solarthermie oder Photovoltaik bei jedem neuen Gebäude an. „Zum Einhalten der Klimaschutzziele und Kohleausstiegspläne brauchen wir einen Boom der erneuerbaren Energie. Sonne haben wir genug, Zeit zum Zögern keine“, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er forderte, dass „Häuslebauer zu Kraftwerksbetreibern und Mieter zu Profiteuren des günstigen Stroms werden.“

In einem Antrag fordert die Grünen-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, die Anmeldung von Photovoltaikanlagen deutlich zu vereinfachen. Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass ein Ausbau der Solarenergie in einem Umfang von 10.000 Megawatt jährlich erreicht wird. Die staatlichen Subventionen für Öl- und Gasheizungen müssten gestrichen und stattdessen die Förderung für Solarthermie und Wärmepumpen vorangetrieben werden. „Das ist nicht nur technisch möglich, sondern auch ökonomisch sinnvoll“, sagte Hofreiter. „Auch Rathäuser, Schulen und Sporthallen bieten noch viel Platz für Solarenergie“, betonte Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik der Grünen-Fraktion.

2 KOMMENTARE

  1. Jede unwirtschaftliche Investition kann unterbleiben. Selbst acht oder zwanzig Jahre können aus Sicht eines Hauseigentümers unwirtschaftlich sein.

    Aber Leute, die dreißig Jahre lang ihr Haus drei Mal bezahlen, denken anders. Wen interessiert schon, wenn der verbaute Schrott nach acht Jahren Sondermüll ist?

    Wichtig ist nur die Desindustrialisierung!
    dzig.de/Wohlstand-und-Industrie-kaputtsparen

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