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geralt / Pixabay

Was der Youtuber Matt Watson aufgedeckt hat, klingt nach einer wilden Verschwörungstheorie, bei näherem Hinsehen aber sind seine Vorwürfe alles andere als aus der Luft gegriffen.

Pädophile würden sich gezielt der Algorithmen von Youtube bedienen, in dem sie mit bestimmten Suchanfragen Videovorschläge generieren. In den Miniaturansichten der Videos wären Kinder in eindeutigen, für Pädophile interessanten Posen zu sehen. Es handelt sich zwar um legales, nicht sexuelles Material, doch auf den von Watson gezeigten Bildern, ist beispielsweise ein Mädchen im Ballettunterricht zu sehen, wobei die Kamera auf den Schritt gerichtet ist. Über die Kommentare unter solchen Videos würden Pädophile dann gezielt Kontakte knüpfen, so Watson.

„In den letzten 48 Stunden habe ich ein Wurmloch zu einem Softcore-Pädophilen-Ring auf Youtube entdeckt. Der von Youtube empfohlene Algorithmus macht es möglich, dass sie sich miteinander verbinden. Mit ein paar Klicks erhalte ich Kontaktinformationen und Links aus den Kommentaren. …. Zusätzlich habe ich Videobeweise, dass diese Videos von Marken wie McDonald’s, Lysol, Disney, Reese’s und anderen monetarisiert werden.“

Wie das Magazin TECCHRUNCH berichtet, nimmt Youtube die Hinweise von Watson ernst. Einige Videos und Empfehlungen seien bereits entfernt worden. Es wurde betont, dass es sich ausschließlich um legales Videomaterial mit nicht sexuellen Inhalten handele. Es würden Kinder bei „alltäglichen Handlungen“ gezeigt, die möglicherweise von Dritten missbraucht würden, so ein Sprecher der Plattform.

Techchrunch bestätigte die Aussagen von Watson: “ … nachdem wir auf zwei Videos von erwachsenen Frauen in Bikinis geklickt hatten, wurde uns ein Video mit dem Titel „Sweet Sixteen Pool Party“ vorgeschlagen…. „

In einem Livestream informierte Watson einige Stunden nach Veröffentlichung seines ersten Videos zum Thema über die weiteren Entwicklungen.