Yinon-Plan? Kurden stimmen für die Unabhängigkeit – Erdogan droht mit Krieg

Im Nordirak haben mehr als 90 Prozent der Kurden für die Unabhängigkeit gestimmt. Erdogan droht mit Krieg und tappt, wenn er diese Pläne wahrmacht, möglicherweise in die Yinon-Plan-Falle. So sehr man den Kurden wie jedes andere Volk auch die Unabhängigkeit gönnt – ein „freies“ Kurdistan bedeutet aus Sicht von Türken und Arabern so viel wie ein zweites Israel. Ohne Unterstützung aus den USA und Westeuropa wäre das Vorhaben nie möglich gewesen. Die Destablisierung des Iraks nach der Entmachtung von Saddam Hussein schaffte das notwendige Machtvakuum für einen Erfolg der kurdischen Bestrebungen. Weitere Kurdengebiete liegen ganz zufällig in Syrien, das auch nicht mehr das ist, was es mal war. Dann noch im Iran – bisher unangetastet – und in der Türkei. Erdogan muss mit Krieg drohen, ansonsten würde er an Gesicht verlieren.

kurds iraq photo
Foto by Kurdistan Photo كوردستان

Das als „Yinon-Plan“ bekannte Strategiepapier stammt aus dem Jahr 1982 und wurde von Oded Yinon verfasst, der damit an die zionistischen Pläne eines Groß-Israels anknüpft und „die Fortsetzung der britischen strategischen Zielplanung darstellt. Er drängt darauf, dass Israel seine geopolitische Umgebung über eine Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Staaten in kleinere und schwächer staatliche Gebilde umgestalten müsse.“ Globalresearch  Auch der britische Musiker, Ex-Jude und Israelkritiker Gilad Atzmon hat sich ausführlich mit den Plänen befasst.

Die Errichtung einer vom Westen protegierten unabhängigen kurdischen Demokratie spielt diesen Plänen in die Hände. Der Streit um die erdölreichen Golanhöhen wäre zum Nachteil Syriens entschieden. Strategisch wichtig ist die Pufferzone für die USA. Dem Iran kann man näher auf die Pelle rücken, was vielleicht auch die recht harschen Töne von Donald Trump bezüglich des Atomdeals erklärt. Den Mullahs in Teheran schwimmen die Felle weg, wenn es soweit kommt. Wenn Erdogan Ernst macht und es mit militärischen Aktionen gegen die Kurden übertreibt, wird auch die Türkei über kurz oder lang die Kurdengebiete verlieren. Ob durch offenen Krieg oder einen türkischen Frühling – es gibt sicher zahlreiche Varianten für eine Destabilisierung der Türkei, wenn Erdogan das Spiel überreizt.

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6 Kommentare

  1. Putin wird ihm auf die Finger klopfen wenn er dicke Arme macht.
    Mit dem Ami-Lumpen her er sichs verschissen und jetzt helfen auch keine großen Worte mehr.
    Er wird sich erstmal mit den Irakis abplagen und danach ist er erstmal geplättet.

  2. Es gibt im Leben und in der Politik ewige hohe Werte wie das Recht auf Leben, Freiheit und Selbstbestimmung. Und wer diese für sich fordert, aber anderen nicht zubilligen will, ist politisch verlogen, moralisch ein verdorbener Mensch, ein unaufrichtiger Lump!!

    Ich bin mit solchen zusammengerasselt seit 1970, als sich der DKP große Teile der 68er-Leute anschlossen und dann entgegen früheren freiheitichen Postulaten eine DDR-treue Politik betrieben. Es setzte sich fort mit der verlogenen Bewegung ab 1980 nur gegen NATO-Raketen, die sich ganz nach Orwellesker Lügensprache „Friedensbewegung“ nannte und vorher wie nachher im ebenso einseitigst west-kritischen Ostermarsch ihre Anhänger hat(te). Als ich 1966 zum ersten Mal in Ffm. an einem solchen Marsch teilnahm, ebenso dann oft an den roten 1.Mai-Demos, wußte ich von all dem noch nichts, naiv idealistisch an Frieden, soziale Gerechtigkeit, Freiheit denkend wie viele der Demonstranten.

    Und das Verlogene, Anti-Emanzipative ging weiter dann 1991/99 mit den Serbo-Unterstützern in der islam-kritischen und nationalen BRD-Szene, die mit einer Dreistigkeiti und Unanständigkeit ohnegleichen den Balkanvölkern, die sich dann dank der Hilfe der USA und BRD vom serbischen Joch befreien konnten, das Recht auf nationale Freiheit absprachen, weil sie da irgendwelche höhere Interessen, Motive wie Haß zu haben meinten wie Haß auf die USA.

    Sollten sich solche Tendenzen in der AfD durchsetzen, es gibt da soche national-dumpfe und west-feindliche Leute, würde ich meine Unterstützung überdenken. Etwa wenn sich höhere AfD-Politiker mit dem dubiosen Elsässer verbünden, dem Ex-Kommunisten und Ex-Antideutschen, vor wenigen Jahren noch ein Islam-Pousiererer im AntiWest-Kalkül, der dreist einen primitiven Amigohome-Kurs fährt und sich nach Art der früheren Ostblock-Propaganda kürzlich nur gegen die USA wandte, ohne die gleichermaßen unverantwortliche Politik und Polemik Nordkoreas anzuprangern. Oder wenn sich andere mit dem Putin- und Iran-Schützling Diktator Assad verbünden, der durch seine Beschießung von Demonstranten den dortigen Bürgerkrieg ausgelöst hat.

    Ein jedes Volk, ein großes Volk immer, hat also das Recht, in einem eigenen Staat oder erheblich autonom in einem Fremdstaat leben zu dürfen. Natürlich müssen da die konkreten Verhältnisse beachtet werden und danach ein Urteil, eine Position gefunden werden. Und eine friedliche Lösung ist immer einer kriegerischen vorzuziehen, nur hat das bei den meisten Separatismen, wodurch viele heutige Staaten entstanden, angefangen mit der Schweiz von Habsburg, nicht so geklappt.

    Was aber nicht geht, jedenfalls für anständige politische Aktivisten: Wie schon beim Erbfolgekrieg 1991f. in Jugoslawien, wo sich braune, rote Gruppen von Mahler bis Gysi und antideutsch gesinnte westliche Nationalradikale wie in Frankreich einig waren, die Loslösung von Serbien ablehnen zu sollen, zun dürfen, kommen jetzt auch wieder in der AfD ähnliche, sich national Aufführende aus ihren Löchern, welche aus ihren ganz anders gearteten Motiven, Interessen, Haltungen es Völkern verbieten wollen, sich national zu befreien. Jetzt soll es die Kurden treffen, weil die angeblich primär eine Schachfigur im ach so bösen westlichen und israelischen Interesse seien. Selbst wenn, ist dann dort das türkische, russische, iranische, syrische Interesse moralisch besser, politisch eher berechtigt??!

    ES ist völlig WURSCHT, WAS ES FÜR EINEN YINNON-PLAN GAB, ES IST AUCH VÖLLIG UNGEKLÄRT, OB DIE JETZIGEN kurdischen BESTREBUNGEN damit zu tun haben; primär ist hier das Recht der Kurden auf nationale Selbstbestimmung, das ihnen seit Jahrzehnten verwehrt wird.

    WER SONST SICH als KRITIKASTER VON Schweinereien und Unterdrückungen aufspielt und seit 1945 FÜR DAS deutsche VOK DIE Rückgewinnung nationaler SOUVERÄNITÄT FORDERT, DER IST VÖLLIG UNGLAUWÜRDIG WIE DIE SERBO-FREUNDE 1991f., WENN ER NUN DASSELBE ANDEREN VÖLKERN ABSPRICHT, NUR WEIL DEREN Bestrebungen IHM momentan NICHT INS Kalkül passen.

    • @info68, wenn Sie diese Meinung vertreten, brauchen Sie sich nicht über den Zustand in der BRD wundern, denn dieser merkwürdigen Meinung ist alltäglich zubegegnen. Vor allem können Sie diese Meinung einem naiven Demonstranten unterjubeln, der zwar patriotisch ist, aber die Politik mit nichten versteht.

      Haben Sie eigentlich eine Ahnung was dieser Yinon-Plan für die Welt überhaupt bedeutet? Merken Sie gar nicht, das Ihr gesamter Kommentar nur so von Widersprüchen strotzt? Das was im obigen Artikel gar nicht beschrieben steht, ist weitaus schlimmer für jedes Volk auf der Welt, als der im Artikel beschriebene Waffengang gegen die Kurden! Außerdem gab es nie einen Staat für die Kurden, auch wenn man vom Kurdistan redet, so bezeichnet es nur ein Gebiet, welches Anfangs in der Türkei auch so benannt und verwaltet wurde.

      Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was passiert, wenn das vorausgesagte Großisrael entstanden ist? Und Sie wollen ein Großisrael nicht, glauben Sie mir, sonst würden Sie nicht auf dieser Seite lesen.

      Das Einzige, was Erdogan richtig machen würde, sich dieser Idee entgegen zu stellen. Das hat nichts mit Recht der Völker zu tun, sondern es würde einfach nur stetiger Krieg bedeuten, wenn die Kurden darauf pochen. Außerdem lesen sie Zbigniew Brzezinski! Dann geht ihnen vielleicht ein Licht auf, das Erdogan verhindern muß, daß die Kurden sich einen eigenen Staat gründen. Bereits seit mehr als 1300 Jahre gab es keinen Kurdischen Staat mehr!!!
      Und Putin wird sich in dieser Frage nicht einmischen, weshalb sind die Russen in Syrien? Um ein Desater des Nahen Ostens zu verhindern!

      Übrigens begannen im Exjugoslawien die Farbenrevolutionen, speziell dafür gründete die CIA die Gruppe Otpor! Sie hetzten die Völker gegenseitig auf und inszenierten Falsche Flagge Aktionen. So kam es auch zu Schußwechseln, und die Nato konnte eingreifen, um das strategisch wichtige Land unter seine Kontrolle zu bekommen!

      Nochmal: Dem Establisment ist jedes Mittel recht, solange es die eigene Macht stärkt! Die Menschen und Völker sind denen dabei vollkommen wurscht! Es liegt auch nicht an linker und rechter Politik, sondern an der Politik, wie man die Menschen am besten teilen kann, um besser herrschen zu können! Man benutzt nur rechts, links, mitte! Mehr auch nicht! Wirklich aufgewacht in dem Alter, welches sie so halbwegs angeben, scheinen Sie doch nicht zu sein! Aber trotzdem Danke für Ihre Ansicht!

    • Ein recht wirrer Zeitgenoose scheinbar.
      Der dicke Kim hat wieviel Kriege angezettelt ?
      Der Ami wie viele ? Mehr muss man zu der kranken Sicht nicht sagen.
      nuff said.

  3. 1. Herr Ubasser ist Inhaber einer üblen Hart-Nazi-Seite mit den dazugehörigen –seit 1933 für jeden anständigen, also freiheitlich-demokratisch-human eingestellten Menschen und edel-patriotischen Deutschen inakzeptablen– Ideologie, Politik nebst den zu 2/3 unappetitlichen Spießbürger-Personen des NS, einige sogar aus der Gosse, welche in undeutschester, emotional verrohter Art Art im In- und Ausland viele, unverzeihliche (natürlich wie bei den Moslems alles als legal und defensiv notwendig sich und anderen hingelogen!) Verbrechen begangen und mit hohem, bis heute nicht zugegebenem Eigenanteil (wie: falsche Besatzungspolitik im Ostkrieg) Land und Volk in die größte Katastrophe seiner Geschichte gebracht haben. Wenn es letztlich erfolgreich gewesen wäre wie bei der Sowjetunion 1945f., dann müßte man sein Urteil eventuell mäßigen, so aber nicht!! (Der Hiterismus war nicht edel-patriotisch,sondern zu je 1/5 national, sozial, juden-obsessiv, rasse-idiotisch, kultur-reaktionär!)

    2. Hitler selbst hat mitnichten, wie es heute seine Dumm-Adepten verbreiten und selbst je nach Kalkül betreiben, einen heiligen Souveränismus DES VERÄNDERUNGSVERBOTES betrieben, sondern sich reichlich in andere Staaten eingemischt (siehe Aggressionen gegen Österreich bis zur Besetzung 1938) und sie nach Bedarf überfallen und besetzt wie im März 1939 die Tschechei inclusive Unterstützung des slowakischen Separatismus, dessen Führer dafür 1945f. hingerichtet wurden, nach heutiger Logik eines NS-Ubasser ja ganz legal, rechtmäßig.

    Und dann wollen uns heute (wie 1991f. zum Jugo-Konflikt) die -unheilbar verlogen-ehrlosen- Nazis was erzählen, es dürfe keinen Separatismus, keine nationale Selbstbestimmung der Völker geben. Nein, das gibt es immer, egal ob Ihr da je nach Kalkül zustimmt oder nicht. Was anderes ist es, ob ein solcher Befreiungskampf auch erfolgreich ist und war.

    Herr Hiter (da gab es weder die ach so bösen Weltschuldigen Israel noch deren Yillon-Plan) hat andere Staaten gegen deren Souveränitätsrechte dreist besetzt (ganz offen rechtswidrig 1940 Belgien, wie schon nicht besser 1914, wo war da Euer Popanz Völkerrecht??), er hat sich in die Angelegenheiten anderer Staaten mit faschistoider Herrenmenschattitüde eingemisicht (Österreich, Tschechei usw.) wie 1941 in Jugoslawien und Griechenland 1941, zuvor für Mussolini in Nordafrika, aber wenn die West-Feinde dasselbe 1920 und 1945f. mit Deutschland tun bzw. in anderen Staaten, da bricht bei den ach so anstandstreuen Nazis, in Wahrheit wie ihr Hitler zynisch-asoziale Vorteilsmenschen mit das Volk belügendem Moral-Theater, wieder ganz heftig die Moral, die Rechtewahrung aus, da schreien sie was empört von Bruch des Völkerrechtes und politischen Schweinereien.

    3. Ich gebe mich mit sochen üblen Personen und ihren Positioen nur noch im Nötigsten ab, ich habe dazu seit 1996 im Internet in vielen Foren das Nötige gesagt, man googele info68 + Stichworte.

    4. Ich habe es gelernt, anfangs war es natürlich hart, es auszuhalten, wegen meiner Hochhaltung der ewigen hohen Werte oft gemobt, angefeindet, isoliert zu sein politisch, auch in zuvor befreundeten Kreisen.

    1970 verlor ich in … von meiner 68er-Gruppe 9/10 meiner politischen (und etliche auch privat!) Freunde, weil ich deren schamlosen, alle emanzipativen Positionen der 68er aufgebenden Gang zur DKP nicht mitmachte und empört anklagte.

    1999 habe ich es aufgegeben, gewisse nationalradikale und braune Bekannte noch überzeugen zu können, daß ihre Serbo-Lobby ehrlos und antideutsch sei. Usw. usw..

    4. Es gibt Leute, die gehen nicht mehr unbefangen, urteils-offen, ethisch sauber (jede Schweinerei bleibt eine Schweinerei, egal wer sie tut!!) an die konkrete Realität heran, sondern die haben sich ein festes Gerüst erworben und machen dieses vielfältige Konstrukt (wo ja immer auch ganz subjektive Dinge drin sind!) zum Axiom wie: Juden und USA sind ganz böse und somit Feind.

    Demnach ist (so in strikter Parteisoldatenart agiert bis hin zu abstoßenden ideologisch-politischen Purzelbäumen nach Art der West-Kommunisten in der Stalin-Ära) alles, was von denen kommt und denen nutzt, apriori böse, feindlich und muß strikte abgelehnt, verworfen werden. Etwa auch, wenn die USA mal einem Volk zur nationalen Unabhängigkeit verhelfen oder Despoten-Regime wie in Venezuela anklagen.

    So unterstützte der dumpf-maoistische KBW in den 70ern auch reaktionärste Regime wie in Arabien, nur weil die in Gegnerschaft zum KBW-Hauptfeind, den „sozial-imperialistischen Sowjetrevisionisten“, standen.

    PS.
    Später eventuell mehr zum Ubasser-Beitrag!

    • Liebe/r @info68, daß Sie mit dem Kommentar so getroffen wurden, war (k)eine Absicht. Aber Ihre Antwort läßt natürlich tief blicken. Es sollte sich doch herum gesprochen haben, daß gerade die 68iger durch sämtliche Gehirnwaschgänge der Frankfurter Schule gelaufen sind. Realität und Fiktion spielte und spielt bei jenen in einer postdemokratischen Epoche nun wirklich keine Rolle.

      Ganz sicher wird auf der Seite vom Projekt „Ubasser“ keine Geschichtsklitterung betrieben, und ist definitiv keine Hart-Nazi-Informationsseite. Keinesfalls. Es werden Geschichtsereignisse so dargestellt, wie sie sind. Nämlich objektiv. Dahingehend ist Ihre Meinung etwas abstoßend, weil sie definitiv beleidigend für alle Autoren jener Seite ist. Aber leider ist es so, daß dies auch alltäglich ist, kein Wunder also. Und auch nicht schlimm. So Sie Ihre Meinung haben.

      Ihr Geschichtswissen – und besonders das –interesse liegt genau in jenem Bereich, der heute Mainstream und angebliche Lehrmeinung ist. Es soll nicht auf die einzelnen Punkte Ihre Meinungen eingegangen werden, es wäre Zeitverschwendung. Daher nur die Frage: Wenn aus dem aktuellen Geschehen im hier und heute oftmals nur Lügen, Fake-News und Verschleierungen berichtet werden, wieso sollte man dann denken, das über die Vergangenheit die Wahrheit berichtet werden würde? Wohl das beste Beispiel liefert hier der Ende der 1990iger Jahren neu gegründete „Historiker-Ausschuß“ in Dresden. Waren bis dahin die Opferzahlen 320.000 plus (und international bestätigt!), so liegen sie heute noch nicht mal bei 10 Prozent. Angeblich neue Untersuchungen, werden hier als Grund angegeben. Nichts dergleichen ist wahr.

      So zieht es sich von Archiv zu Archiv. Und leider bestätigen die Forschungen der Revisionisten massive Fälschungen und Entfernungen von aussagefähigem Archivmaterial, die bisweilen auch schon öffentlich gemacht wurden – hier liegt also etwas im argen. Es ist schon eine Schande der deutschen Politik sich dieser Siegerwillkür zu unterwerfen, und am Ende tun sie so, als wenn sie im Namen des Volkes regierten. Doch bei aller Liebe sind es dann genau solche Meinungen wie die Ihre, die solche Politik und solches Chaos im Lande unterstützen. Mag Ihr Alter Sie weise werden lassen, doch man kann auch alt werden, mit der Abneigung die Vergangenheit neutral und objektiv zu betrachten. Also vergessen Sie Ihren Vorwurf, sogleich mit Nazikeule schwingen zu wollen. Dafür müßte man sich erst einmal tiefgreifend informieren und nicht nur „offizielle“ Aussagen nachplappern.

      Erst wenn Sie die Vergangenheit richtig einzuordnen verstehen, werden Sie den heutigen Machtkampf verstehen. Wenn es um das Recht des kurdischen Volkes geht, so wie es im Artikel beschrieben steht, kann nach wie vor eine friedliche Lösung gefunden werden. So wie es mit der Krim geschah, und noch heute sind sie, zwar mit Unterstützung durch Rußland, autonom. Stellen Sie sich vor, heute würden die Wenden in Deutschland einen eigenen Staat beanspruchen, wären Sie wohl auch hierfür nicht abgeneigt – und würden sich gegebener Weise aufs Völkerrecht berufen. Oder? Übrigens war es in der Hitler-Administration, in der man den Wenden einen autonomen Status gab, damit sie ihre Sprache pflegen konnten.

      Niemand möchte hier einen Streit vom Zaune brechen, den Moderator würde es ebenso zum Verzweifeln bringen und kurzer Hand die Freischaltung unterbinden. Daher sollten Sie einmal darüber nachdenken, daß die Politik nur ein Machtspiel des Geldinteresses ist. Ob links, rechts, Nazi oder Antifa, alle werden gegeneinander ausgespielt und alle sind Verlierer. Schauen Sie genau hin, und fragen sich selbst: Wer ist denn seit dem letzten großen Krieg der Gewinner? Die Amerikaner? Die Russen? Vielleicht die Engländer oder Franzosen? Nochmals: Die Völker sind dem Establishment vollkommen egal! Nur dort, wo sie ausgeschlossen werden, werden sie böse und bekämpfen Völker, und wenn es sein muß, bis zum Genozid! Und wieder treten sich Männer gegenüber und morden sich! Und daß nur, weil das Establishment genau dieses Vorhaben hatte. Beginnen Sie objektiv zu urteilen und nicht beschimpfend. Danke, daß Sie gelesen haben!

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