Trotz Kontakt zu einem positiv getesteten Mitarbeiter muss Ösi-Kanzler Sebastian Kurz nicht in Quarantäne.

Foto via Flickr / EU2017EE Estonian Presidency (CC BY 2.0)

Aus „Sicherheitsgründen“ will der „Bundeskanzler“ dennoch erst mal nur virtuell an Sitzungen teilnehmen. Dem Normaluntertanen werden solche Freiheiten nicht zugestanden. Wer in der Hauptstadt Wien eine Gaststätte besucht, muss sich neuerdings digital registrieren, damit die Behörden besser nach verfolgen können. Außerdem seien dadurch die Daten vor Zugriffen durch Unbefugte besser geschützt, behauptet das „Gesundheitsministerium“. Der Faschismus von heute trägt kein seltsames Nasenbärtchen, sondern sorgsam gezupfte Augenbrauen und bedient sich der Grünen, die noch weniger Skrupel haben, die Alpenrepublik zum Überwachungsstaat auszubauen.

Kurz ist kein Baby-Hitler, wie ihn die deutsche Linkspresse schalt, als er erstmals Kanzler wurde und der FPÖ die Drecksarbeit überließ, bis der günstige Moment kam, den Vizekanzler über Bord zu werfen. Eigentlich hätten ihn all die Böhmermanns loben müssen, denn es war nie ein Geheimnis, dass Kurz ein besseres Verhältnis mit George Soros verbindet als mit den Freiheitlichen, die seit dem „Corona-Ausbruch“ genauso dumm aus der Wäsche schauen, wie die Politiker ihrer deutschen „Schwesterpartei“ AfD. Der Zug, etwas zu ändern, ist nämlich längst abgefahren. Die EUrokraten haben freie Bahn und verwandeln das bißchen Demokratie in eine Mischung aus Xi’s China, 1984 und CSD.

Was ist nur los mit den Österreichern, könnte man sich fragen. Aber wozu? Mit ihnen stimmt dasselbe nicht, wie mit den Briten, die trotz Brexit ihre Überwachungskameras längst als normal akzeptiert haben. Dasselbe bei den Franzosen mit ihrer ach so besseren Protestkultur. Mit der Macronette haben sie es nicht besser getroffen, dabei hätten sie mit einem von den Le Pen Weibern als „Première dame“ eine echte Alternative zum Gammelfleisch im Präsidentenpalast gehabt.

Der kleine Emmanuel war 15, als er seine damals 40-jährige Brigitte zum ersten Mal traf. In den USA bekommen Lehrerinnen regelmäßig hohe Haftstrafen aufgebrummt, wenn sich herausstellt, dass sie mit ihren minderjährigen Schülern Unzucht getrieben haben. In Frankreich wird dagegen nur ein wenig getuschelt, lernt man doch das Fahren am besten auf einem alten Fahrrad, wie der Volksmund sagt. Kinderehen andersherum sind zudem in bestimmten Bezirken keine Seltenheit. Wie auch immer man diesen Fall moralisch bewertet, er passt ins Raster. Suizidale Politik gedeiht am besten, wenn sie in die Hände Andersveranlagter gegeben wird, die naturgemäß gewaltige Probleme mit ihrer Identitätsfindung haben.

Wir Deutschen sind jedenfalls mit unserer Blödheit nicht alleine, wenngleich die kinderlose Merkel und ihr Gruselkabinett wahrlich keine Augenweide sind und man so manchem Minister nicht im Darkroom begegnen möchte. Im Gegensatz zu unserer Kanzlerin hat die Ösi-Version keine abgekauten Fingernägel und zittert auch nicht, wenn die Nationalhymne gespielt wird. Was sich dahinter verbirgt ist jedoch stets dasselbe, wie bei all den anderen „demokratisch“ gewählten Regierungschefs, die ihre Länder mit Absicht vor die Wand fahren. Der Mensch wird die Geister und Dämonen, die er rief, nicht mehr los. Das kann nur Gottes Strafgericht vollbringen. Wer allerdings glaubt heutzutage noch an solche Geschichten?

6 KOMMENTARE

  1. Ob es einen Gott für ein zu wünschendes Strafgericht gibt lasse ich mal im Dunklen.
    Ich glaube nicht daran.
    Eines aber weiss ich: Die Wahrheit kann auf Dauer keiner so verbiegen, dass sie nach unten in den Erdboden wächst. Es kommt alles ans Licht und dann werden alle es sehen. Lügen haben nicht nur kurze Beine sondern auch fette Ärsche.
    w.z.b.w. (Bundestag)

    • Ich knüpfe mal an Ihrer Bezugnahme auf „Gott“ an. Der Allmächtige wird immer dann in den Ring gerufen, wenn eines der untertänigen Menschenkinder sich ungehörig verhält. Man darf zum Beispiel einen gottgleichen Rollstuhlfahrer nicht kritisieren
      Frau von Storch (AfD) erhielt heute im Bundestag, dem höchsten Heiligtum der bundesdeutschen Demokratie, einen Ordnungsruf vom Allmächtigen mit der Begründung, dass dieser nicht von ihr kritisiert werden darf.

      • Skandal! Der Präsident beruft sich auf die Geschäftsordnung des deutschen Bundestages, die für alle Mitglieder bindend ist.

        Wussten Sie schon?
        „Dem Präsidenten steht das Hausrecht und die Polizeigewalt in allen der Verwaltung des Bundestagesunterstehenden Gebäuden, Gebäudeteilen und Grundstücken zu. Der Präsident erläßt im Einvernehmen mit demAusschuß für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung eine Hausordnung.“

        Es kommt noch dicker:
        „Ein Mitglied des Bundestages darf nur sprechen, wenn ihm der Präsident das Wort erteilt hat.“
        „Er kannMitglieder des Bundestages, wenn sie die Ordnung oder die Würde des Bundestages verletzen, mit Nennung desNamens zur Ordnung rufen.“
        u.s.w.

        Klingt erst mal doof, ist aber so. Übrigens, es steht der Störchin frei in Widerspruch zu gehen. Auch in der GO geregelt, anders als im Sandkasten.

        (rein faktisch, keine inhaltliche Wertung zur Maskenpflicht!!!)

        • Was die Maskenpflicht angeht, ein Parlament hat Vorbildfunktion.

          Meine persönliche Meinung:
          Sämtliche Mitglieder des deutschen Parlaments (insbesondere die Regierung) haben ihre Alltagsmasken 25/7 zu tragen, auch außerhalb des Reichstags, lebenslang! Im günstigsten Falle wird diese ultimative Maskenpflicht auf deutsche Beamte und ÖD-Bedienstete ausgeweitet, für alle, für immer, unverzüglich, auch für tiefsitzende Rollstuhlfahrer!

          (Für mich nicht nachvollziehbar, warum sich der offensichtlich verblödete Souverän für ein maskenfreies Parlament ins Zeug legt)

        • Alles Klar. Ordnung muss sein, damit nicht jeder zu jeder Zeit mit seinem Mundwerk den Demokratieladen durcheinander bringt.
          Aber ich sehe es als einen großen Widerspruch an, wenn der Herr Präsident unflätiges Verhalten, bösartiges Dazwischengebrülle (z.B. Frau Ulli Hissen, SPD) und provokatives Gestikulieren duldet, sobald ein Fraktionsmitglied von der „unerträglichen AFD“ mit scharfen Worten die Finger in die Wunden des regierenden Merkelismus legt, während er andererseits jede Toleranz vermissen läßt und zugleich gottähnlich autokratisch auf jede Kritik an seinem Stil mit drastischen Mitteln reagiert, sowie diese aus den Reigen der AfD kommt.

          Ein schöner Demokrat dieser Herr Bundestagspräsident. Da ist mir der rote Diktator Walter Ulbricht fast noch in angenehmerer Erinnerung geblieben (als der von Honecker gestürzt wurde, war ich, in der Volkskammer und 28). Der hatte schon schon ein schlimmes Machtgehabe an sich, aber sich nie als Herrgott aufgespielt, weil er sich als Afheist verstand.

          • Unbestritten!, ist trotzdem kein Freibrief und führt sowieso zu nichts. Nur weil’s der Assi falsch machen dürfen alle? Wahrscheinlich sind andere auch ein wenig schlauer und motzen nicht ausgerechnet den Chefentscheider vom/im Dienst an.
            Ich bin sehr gespannt auf den „Masken-Widerstand“ der gesamten AFD Fraktion. Schaun wir mal ob sie sich trauen, oder alles nur heiße Populismusluft war. Ich wette, dass sich Storch künftig artig maskiert. Alle fügen sich brav.

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