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Linke Ikonen: Clara Zetkin und Rosa Luxemburg  / gemeinfrei

Der Weltfrauentag geht auf die Kommunistin Clara Zetkin zurück, die wiederum die Idee dazu aus den USA aufgenommen hatte. 1910 schlug sie die Einführung des Feiertags auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen vor. Ihre Weggefährtin Rosa Luxemburg ist heute weitaus bekannter und gilt als die Ikone der Linken schlechthin. Nach dem Scheitern des Spartakusaufstand in Berlin 1919 wurde sie gemeinsam mit Karl Liebknecht von der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet. Mit verantwortlich waren die Spitzen der damaligen SPD.

Wollte Rosa Luxemburg, die immer mit der „Freiheit der Andersdenkenden“, in Zusammenhang gebracht wird, wirklich Freiheit und Demokratie? Folgendes Zitat gibt Aufschluss darüber:

„Das Proletariat kann, wenn es die Macht ergreift, nimmermehr nach dem guten Rat Kautskys […] auf die soziale Umwälzung verzichten und sich nur der Demokratie widmen, ohne an sich selbst, an der Revolution Verrat zu üben. Es soll und muß eben sofort sozialistische Maßnahmen in energischster, unnachgiebigster, rücksichtslosester Weise in Angriff nehmen, also Diktatur ausüben; aber Diktatur der KLASSE, nicht einer Partei oder Clique, Diktatur der Klasse, d. h. in breitester Öffentlichkeit, unter tätigster ungehemmter Teilnahme der Volksmassen, in unbeschränkter Demokratie.“ (Rosa Luxemburg: Zur russischen Revolution. In: Gesammelte Werke. Band 4, Berlin 1974, S. 362 f.)

Auch in weiteren Schriften wird deutlich, dass Rosa Luxemburg die Demokratie verachtete. Was wäre aus Deutschland geworden, wenn der Spartakusaufstand die Kommunisten an die Macht gebracht hätte? Hätte Rosa Luxemburg als erste weibliche Revolutionärin und Massenmörderin noch mehr Todesopfer gefordert als später Josef Stalin? Wir wissen es nicht und das ist auch gut.

Clara Zetkin aber konnte die Greueltaten des Sowjetdiktators aus nächster Nähe mitverfolgen. Zunächst machte sie Karriere in der KPD, nachdem sie sich wie Rosa Luxemburg von der SPD entfernt und dem Spartakusbund angeschlossen hatte. 1920 erhielt sie ihr erstes Mandat zur Reichstagsabgeordneten. Von 1924 bis 1929 lebte sie in Moskau, kehrte dann aber wieder nach Deutschland zurück. Bis 1933 saß sie erneut im Reichstag und bekleidete hohe Funktionen in der KPD. Nach der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler floh sie nach Moskau, wo sie am 20. Juni 1933 starb. Dass die Frauenrechtlerin, auf deren Initiative der heutige Feiertag zurückgeht, nichts von den Verbrechen der Sowjets gewusst hat, ist unwahrscheinlich. Ihre Urne wurde von Stalin persönlich zu Grabe getragen.

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1 KOMMENTAR

  1. „Weltfrauentag: Zum Glück kamen diese Kommunistinnen nie an die Macht“.
    *
    Gott sei Dank.
    Ersatzweise haben Sozen und Grüne diesbezüglich schon genügen „Gender-Schaden“ angerichtet, da braucht es keinen „Flur-Schaden“ durch Kommunisten mehr!

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