Jahrzehntelang wurden Pflegekinder in Berlin an Sexualstraftäter gegeben. Jetzt bestätigt ein Gutachten: Es hat viele Täter und Mitwisser gegeben – in Jugendämtern, der Verwaltung, der Freien Universität und dem Max-Planck-Institut. Das berichtet die Berliner Zeitung. Die Taten liegen allerdings in der Vergangenheit und man kann es bereits erahnen, die Täter sind verstorben, ohne dass sie sich für ihre Verbrechen vor Gericht verantworten mussten. Zwei der Opfer wollen nun klagen und fordern Konsequenzen. Der rot-rot-grüne Senat aber verwehrte den Opfern bisher den Prozess, heißt es in dem Artikel – indem er ankündigte, eine sogenannte Einrede wegen Verjährung einlegen zu wollen. Was soll man zu dieser widerlichen Politbande noch sagen?

Wie wird die Sache ausgehen? Werden wenigstens die noch lebenden Mitwisser und Mittäter verurteilt? Bekommen die Opfer mehr als ein lächerliches Handgeld zur Entschädigung? Und wo bleiben die wirklich brisanten Enthüllungen? Solche Netzwerke funktionieren nie ohne Beteiligung von Behörden und Politik, denn wer ist oberster Dienstherr der Jugendämter und Strafverfolgungsbehörden? Wenn die Politik auch heute noch mit allen Mitteln eine Klage abwenden will, dann kann es nicht nur um Geld gehen, das R2G täglich mit beiden Händen zum Fenster heraus wirft. Es muss mehr dahinter stecken.

Der gefeierte „Sexualpädagoge“ Helmut Kentler ist tot, wie auch sein Komplize Fritz H., der unter seinem Schutz jahrzehntelang unbehelligt Kinder vergewaltigen konnte und unter dessen Obhut es sogar zu einem Todesfall kam. Wenn die Ämter wegsehen, dann auf Weisung von oben und nicht, weil sie durch ein Netzwerk vorbestrafter Kinderschänder unterwandert wurden. Wer sich einmal mitschuldig gemacht hat, schweigt auch ein zweites und drittes Mal, ohne selbst an den Taten beteiligt gewesen zu sein, sonst drohen Versetzung, Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte und Disziplinar- und Strafverfahren, weil sich jeder Beamte mit einer Aussage auch selbst belasten würde.

Jetzt, wo mit dem Thema Vor-Wahlkampf gemacht wird, machen auch andere Fälle Schlagzeilen. Wann aber traut sich jemand, die Verantwortlichen in der Politik anzugreifen, Namen zu nennen und Beweise zu liefern, die nicht mehr als Verschwörungstheorie zurückgewiesen werden können, weil es eine Tatsache ist, dass diese Netzwerke nicht nur bis in die Spitzen der Politik reichen, sondern der Fisch vom Kopf her stinkt?

2 KOMMENTARE

  1. Verjährung, obwohl die Opfer noch leben.

    Na Haupsache der Holo kaust schuldkult verjährt nicht.

  2. Es war übrigens das Verdienst von Frauenrechtlerinnen um die viel geschmähte Alice Schwarzer, die schon vor 3 Jahrzehnten auf den Skandal des Kindesmissbrauchs und das Leid der Kinder hinwiesen und dafür wie üblich geschmäht, beleidigt und/oder in schändlicher Weise ignoriert wurden :

    „Insbesondere die Frauenzeitschrift Emma setzte sich schon frühzeitig mit (Kindesmissbrauch und dem populären „Sexualpädagogen“) Helmut Kentler auseinander (70) und steht ihm bis heute kritisch gegenüber (71) Immer wieder prangerte Emma auch an, dass der hannoversche Professor Jungen bei Päderasten untergebracht habe.(72)

    70 Vgl. zum Beispiel o. V.: Falsche Kinderfreunde, in: Emma, September/Oktober 1993, S. 45–52, hier S. 50.
    71  Vgl. zuletzt Chantal Louis: Reformpädagoge und aktiver Päderast, in: Emma, März/April 2017, S. 46 f. 

    72  Vgl. zum Beispiel Ursula Enders: Die Schreibtischtäter, in: Emma, März/April 1997, S. 48.

    Zitate aus Teresa NENTWIG
    Bericht zum Forschungsprojekt, S. 10 :
    „Helmut Kentler und die Universität Hannover“
    https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/geschichte/helmut_kentler_und_die_universitaet_hannover.pdf

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