Weimarer Verhältnisse in Goslar: Polizei achtet verstärkt auf Menschenmengen

Symbolbild: Polizei hält linke und rechte Gruppierungen auseinander
Symbolbild: Polizei hält linke und rechte Gruppierungen auseinander

„Niemand braucht selbsternannte Bürgerwehren“

Das teilt die Polizei Goslar in einer aktuellen Erklärung mit. Mehrere Menschenansammlungen wurden aufgelöst, u.a. am Freitag „17 schwarz gekleidete, offenbar linksmotivierte Personen.“

Auf dem Gelände eines Lebensmittelmarktes wurden diese Personen angetroffen, die  überwiegend aus dem Bereich Hannover und Hildesheim stammten, Goslarer seien nicht dabei gewesen.  Nach Identitätsfeststellung wurden sie noch vor Ort entlassen und verließen den Parkplatz anschließend in unterschiedliche Richtungen.

Auf dem Jakobikirchhof stellte man dann am Abend erneut eine Gruppe von ca. 30 schwarz gekleideten Personen fest, dieses Mal jedoch offenbar rechts motiviert und zum Teil vermummt. Die Gruppe teilte sich bei Eintreffen der Polizei in Kleingruppen auf, die den Ort in unterschiedliche Richtungen verließen.

Verschiedene kleinere Gruppen hätten ebenso aus gefahrenabwehrenden Gründen einen Platzverweis für das Stadtgebiet Goslar erhalten, führt die Polizei weiter aus.

Um 23.00 Uhr traf eine Funkstreifenbesatzung in der Pfarrgasse zwei Personen an, die bei der Personalienfeststellung sofort flüchteten, allerdings verfolgt und gestellt werden konnten, wobei es zu Widerstandshandlungen durch beide Personen kam. Verletzt wurde hierdurch niemand. Sie erwartet nun ein entsprechendes Ermittlungsverfahren.

Die Stadt und der Landkreis Goslar seien sicher – dafür sorge die Polizei rund um die Uhr, heißt es weiter in der Erklärung.

Sogenannte Bürgerwehren seien vollkommen überflüssig! Sicherheit sei nichts für selbsternannte „Sheriffs“ sondern Aufgabe der Polizei!

Rivalisierende Gruppierungen von links und rechts, die sich in Goslar gegenseitig „bekämpfen“ wollen, würden von der Polizei nicht geduldet.

Deutschland ist nicht mehr wieder zu erkennen –  was im Wahlkampf 2013 schleichend begann, mit einzelnen gewalttätigen Attacken gegen die neue Partei AfD, hat mittlerweile klare faschistische Züge angenommen und wird systematisch zur Einschüchterung gegen jede anders als links orientierte Bewegung oder politische Kraft eingesetzt. Das politische Klima ist vergiftet, die Gesellschaft gespalten.

Bis zu einem regulären Versammlungsverbot wird es bei einer Zunahme dieser Entwicklung nicht mehr weit sein, ob dann aber die Polizei tatsächlich noch in der Lage oder Willens ist, dieses auch durchzusetzen, ist eine weitere Frage. Die Destabilisierung schreitet voran – es wird Zeit, dass Merkel ihres Amtes enthoben wird, damit Raum für einen Politikwechsel entsteht, der Schlimmeres verhindern kann – die Zeit spielt allerdings dagegen.

Jeder Tag mehr, an dem diese Zustände andauern, ist ein Tag näher am Abgrund.

 

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