Weidel sieht Lindner als Trittbrettfahrer mit „copy-paste-Politik“

Im Interview mit Medienanwalt Steinhöfel bezeichnete der FDP-Chef kürzlich das Netzwerkdurchsetzungsgesetz von „Justizminister“ Maas als verfassungswidrig, welches der Bund gar nicht hätte beschließen dürfen.

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Von der AfD und etwaigen Gemeinsamkeiten will Lindner dagegen nichts wissen, doch zahlreiche Positionen der Partei hat die FDP längst in ihr „politisches Programm“ aufgenommen.

Foto: O24

AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel kritisierte die „copy-paste-Politik“ von Lindner mit scharfen Worten:

„Verschärfte Zuwanderungsregeln, Untersuchungsausschuss – was will FDP-Chef Lindner noch alles von der AfD übernehmen? Bei Anne Will vor einigen Wochen sagte er noch das Gegenteil und tat die AfD-Forderung als Rechtspopulismus ab. Wenn Liberalismus bedeutet, alles zu kopieren, was gerade in Mode zu sein scheint, dann ist Lindner der perfekte Liberale.

Mit diesem Plagiat offenbart Lindner seine wahre Inhaltsleere und politische Beliebigkeit. Hat er doch seit Anfang der Asylkrise alles mitgetragen, was die Kanzlerin verbrochen hat: offene Grenzen, die sogenannte Willkommenskultur, der Türkei-Beitritt zur EU und nicht zuletzt die verfehlte Eurorettungspolitik. Er hat eine der wenigen vernünftigen Stimmen in der FDP gegen den Euro, Frank Schäffler, mundtot gemacht.

Lindner geht es einzig und allein um die Macht, nicht um Inhalte. Wer Lindner wählt, wählt organisierte politische Beliebigkeit mit einem Wendehals an der Spitze, der seine gestohlenen Forderungen ganz schnell wieder vergessen wird, sobald die Machtbeteiligung winkt.

Doch die Wähler sind nicht so dumm wie der FDP-Chef sie wohl gerne hätte. Die große Mehrheit wird nicht auf die copy-paste-Politik hereinfallen“

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3 Kommentare

  1. Ich kann Frau Weidel nur zustimmen. Wenn man Lindner zuhört oder liest, welche Ergüsse er raushaut, ist das fast 1 : 1 AfD. Aber, man merke auf, er und seine FDP, wollen sich abgrenzen zur AfD. Wie drollig.

  2. Wenn dann diese bahnbrechende Erkenntnis der Fähnchen_im_Wind_Partei des dauerunrasierten Blenders und Bankrotteurs sich durchsetzen könnte, wäre das sogar positiv für den Politalltag in Berlin.

    Der aber wäre weit zivilisierter und glaubwüdiger ohne diese politischen Konjunkturritter.
    Interessanter wird er nach dem 24.09.2017 sowieso weil die dann regierende Nomenklatura
    Dampf unter dem Kittel gemacht bekommt.

  3. Es wäre schön, wenn Frau Weidel mit Ihrer Einschätzung,
    dass das Volk die Machenschaften Lindner`s durchschaut, recht behält.
    Ich habe da aber sehr große Zweifel.
    Denn alleine schon, dass diese Drecks-Verräter-Partei wieder
    an die 10 Prozent-Marke heran kommt, sagt doch eindeutig
    aus, dass viele CDU/CSU-Wähler zwar nicht mehr Merkel wählen,
    aber zu feige sind ihr Kreuz bei der AFD zu machen und wieder
    eine Volksverräter-Partei wählen. Ich bin sogar der Meinung, dass dies ein
    abgekartetes Spiel von CDU/CSU und FDP ist, um die Wähler von
    der AFD fern zu halten ! Lindner wurde der Auftrag von der alten Hexe
    zuteil, Positionen einfach von der AFD zu übernehmen, die nach
    der Wahl dann von der FDP so wie so nicht mehr durchgesetzt werden
    können.
    Ich selbst habe schon zweimal erlebt, wie ehemalige CSU-Wähler auf
    den Wagen der FDP aufspringen.
    Diesen A….löcher bemerken nicht, dass Sie faktisch
    mit der FDP genau den gleichen Mist wählen, wie zuvor !

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