Wegen religiöser Spannungen und Steuern – Tausende Millionäre verlassen Deutschland

Das Manager-Magazin zitierte gestern eine Studie der südafrikanischen Beratungsgesellschaft New World Wealth. Nach deren Erhebungen haben 2016 etwa 4000 Millionäre Deutschland den Rücken gekehrt – 2015 waren es „nur“ 1000.

Foto: prspics / Piqza.de

Aus Frankreich seien die höchsten Abwanderungen von Reichen zu beobachten, auch für Deutschland werden als Gründe nicht nur die steigenden Steuerbelastungen genannt, sondern die Sorge vor der Zunahme gesellschaftlicher Spannungen bzw. religiöser Konflikte. Diese Entwicklung erwartet man auch für andere europäische Länder, wie Großbritannien, Niederlande, Österreich, Schweden und Belgien.

Die Ergebnisse kommen nicht überraschend, werden aber natürlich weiter ignoriert oder als „FakeNews“ gehandelt. Wenn die Reichen gehen, folgen auch bald die Mittelständler, bevor sie enteignet oder in die Insolvenz getrieben werden. In den Auswandererparadiesen Australien oder Kanada läuft nichts ohne eine Stange Geld auf dem Konto – auf Neuseeland gibt es gar Altersbeschränkungen für Einwanderer. Wer nichts mehr hat, kann nur auf Asyl hoffen, wenn er die Heimat verlassen will – noch aber gilt Deutschland als sicherer Herkunftsstaat.

Quelle: Manager-Magazin

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3 Kommentare

  1. Dass Reiche Deutschland verlassen dürfte nicht das schlimmste sein. Wären meine Kinder und Enkel nicht längst im sicheren Ausland wäre auch ich weg. So aber versuche ich so lange wie möglich in meinem Heimatland auszuhalten. Ich habe nach niemandem zu fragen, bin völlig frei in meinem Entscheidungen, allerdings kein Millionär oder was man darunter landläufig oder bei den Roten versteht. Wir werden ja in 1-2 Jahren sehen, ob der Michel nicht doch irgendwann aufwacht und tabula rasa macht. Falls nicht heisst es nix wie weg.
    Hasta manana

  2. „Don Tim“ ist zu beneiden, die wenigsten sind „frei in Entscheidungen“, sie sind vielmehr gefangen in Abhängigkeiten. Ich schaute gestern „Drei Männer im Schnee“… „wenn es keine Millionäre geben würde, man müßte sie erfinden…zum Steuern zahlen…“ – klasse. Es ist in Zeiten von Internet viel angenehmer im Ausland zu sein. Wenn man richtig Asche hat, kann man den perpetual traveller machen, also ohne festen Wohnsitz leben. Doch wir weniger begüterten suchen ja in der Freiheit auch die Sicherheit und dazu gehört ein Bleiberecht. Im Moment sticht da das kulturell nahestehende Ungarn heraus. Wenn die EU sich auflöst, wäre man „vollwertig“ draußen – aber Ungarisch lernen? Die im Artikel genannten „Auswandererparadiese“ sind alle englischsprachig – diese Sprache kann einfach jeder – das ist der einzige Grund. Paradiese sind diese Länder deswegen sicher nicht. Canada unter Trudeau hat Musels eingeladen und macht Merkelpolitik. Down Under wird derzeit von Chinesen geschwemmt.
    Die meisten Länder machen es derzeit auch schwieriger zu einem Bleiberecht zu kommen und der Amtsschimmel wiehert oft genug wie in der Heimat. Man kann über 50 gut Thailand machen und immer wieder um ein Jahr verlängern, das Bleiberecht aber bekommt man nicht. „Pom kau tschei pasa tai nit noi“ – so klingt es. Man kann lernen Thai zu sprechen, aber lesen und schreiben?
    Ich halte es mit Doug Casey, es ist einfach keine gute Überlebensstrategie sich wie eine Pflanze zu verhalten. Man sollte flexibel bleiben und der Freiheit folgen.

  3. Ich lebe in Paraguay seit über 8 Jahren. Mehrwertsteuer 10 % maximal, Zinsen bei Kooperativen 15-20 %, d.h. Kapitalverdopplung nach 5-7 Jahren, Inflation unter 5 %. Keine Moslems in Sicht. Einfachste Einwanderung, Daueraufenthaltsgenehmigung nach 3 Monaten. Die EU kann mich mal, ich bin froh, dass ich weg bin.

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