Wahlkommentar: Über Rechtsruck jammern, aber einen Pakt mit dem Kurdenschlächter Erdogan schließen

Die Wahlen sind gelaufen und die erwartete Klatsche für die Altparteien fiel größer aus als erwartet oder doch nicht?

Merkel erdogan photo
Photo by dominik2706

Die Deutschland Titanic bleibt weiter auf Kurs gegen den Eisberg. Frankreichs Eliten haben es durchexerziert, wie man den Front National mittels Fusion abklatscht, wobei das Merkelsystem Pate stand.

In Deutschland hat die Kanzlerette als einzige „politische“ Leistung aus allen Parteien einen Einheitsbrei geformt, dessen fader Geschmack trotz fehlender Würze immer mehr Wählern sauer aufstößt. Der Weckruf hat Eindruck gemacht, aber keine wirkliche Mehrheit gekostet, nur ein paar Mandate.

Dennoch ist das Heulen und Zähneklappern groß. Wieder einmal weist der Vorarbeiter der SPD alle Schuld von sich und denkt gar nicht erst über einen Rücktritt nach. Nein, schuld sind immer die anderen – Enteignungsideologen können gar nicht anders denken, ich wiederhole mich ungern.

Michel Friedman kommentierte das Wahlspektakel auf N24 und brachte in jedem zweiten Satz die Worte Rassisten, Nationalisten, Antidemokraten und Menschenfeinde unter. Wen er damit nur gemeint hat?

Nein, nicht die Kanzlerin und das Groko-Kartell – Immer wieder wurden die Schießbefehlzitate von Petry und von Storch bemüht, deren Einlassungen nur theoretisch, noch dazu juristisch korrekt waren. Scharf geschossen wird an anderer Stelle – Erdogans Grenztruppen gehen nicht gerade zimperlich mit syrischen Flüchtlingen um.

Wer einen Pakt mit dem Kurdenschlächter Erdogan abschließt, macht nicht nur Geschäfte mit Menschenfeinden, er gehört selbst zu dieser Gattung. Das Heulen über einen angeblichen Rechtsruck im Innern ist bloße Propaganda des politischen Establishments, nichts weiter. Einzig die Linke, das muss man fairerweise erwähnen, war mit dem Teufelspakt nicht einverstanden, ansonsten aber ist auch diese Fraktion voll auf Linie.

Jetzt haben die „Parlamentarier“ also ein bißchen mehr Mühe, um stabile Regierungskoalitionen hin zu bekommen und jammern auch noch darüber, als würde mit einem politischen Mandat ein Grundrecht auf Bequemlichkeit einher gehen.

Geändert hat sich viel und dennoch nichts – ich bleibe dabei, bis ich eines Besseren belehrt werde. Die Fahrt in den Abgrund wurde kurz gebremst, jetzt geht es erst recht mit Volldampf weiter, bis 2017 muss der Merkel – Plan erfüllt sein.

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Wolfgang van de Rydt
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2 Kommentare

  1. Oh, dieser Tageskommentar ist aber jetzt sehr antijüdisch. Man darf doch nicht dran denken, wer hinter Merkel steht und wessen Pläne sie erfüllt. Und Friedmann..oh oh oh… nicht dem ans Bein pinkeln.

  2. Der Wahlkommentar könnte sich bewahrheiten. Was aber fehlt ist der Hinweis das jetzt alles, aber wirklich auch alles unternommen wird um diese AfD zu schaden.
    Zu Friedmans Michel naja, wenn ich mir seinen nicht immer ganz korrekten Lebenswandel ansehe weis ich nicht ob ein Kommentar von dem Herrn nicht ins Negative umschlägt…..

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